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Perfekte Bühne für Elvis’ BMW 507

... und weitere Legenden aus 100 Jahren

Unter der Sonne Kaliforniens feiert die BMW Group Classic im Rahmen der Monterey Car Week und des Concours d’Elegance in Pebble Beach vom 18. bis zum 21. August 2016 mit einem spektakulären Aufgebot an historischen Serien- und Rennfahrzeugen das 100-jährige Bestehen des Unternehmens sowie die bedeutendsten Erfolge in der Motorsport-Geschichte der Marke BMW.

Die bei Oldtimer-Fans in aller Welt populäre Veranstaltung an der US-amerikanischen Westküste wird dabei zur perfekten Bühne für zahlreiche Meilensteine aus der Historie von BMW – vom ersten Motorrad der Marke und dem legendären Sportwagen BMW 328 über den BMW 2002, der auch in den USA zum Botschafter für Freude am Fahren wurde, bis zu den rennstreckenerprobten Kunstwerken aus der BMW Art Cars Collection und mehreren aktuell im Tourenwagensport eingesetzten Modellen.

Die Präsentation klassischer Wettbewerbsfahrzeuge in der „BMW Living Legends Garage“ steht im Mittelpunkt des Auftritts auf dem Gelände der Rennstrecke von Laguna Seca, die als Schauplatz für die Rolex Monterey Motorsports Reunion dient. Einer der Höhepunkte des Concours d’Elegance in Pebble Beach ist die Vorstellung des BMW 507, der einst von Elvis Presley während seiner Militärdienstzeit in Deutschland gefahren wurde und der nun nach vollständiger Restaurierung erstmals öffentlich zu sehen ist.

Der Roadster des „King of Rock’n’Roll“ galt über Jahrzehnte hinweg als Mysterium auf Rädern. Erst durch die akribische Recherche der US-amerikanischen Journalistin Jackie Jouret und Nachforschungen von Experten aus dem Archiv der BMW Group Classic gelang es, das Rätsel um die Identität und den Verbleib des Fahrzeugs zu lösen. Elvis’ BMW 507 „schlummerte“ jahrelang in einer Lagerhalle in Half Moon Bay, südlich von San Francisco, und damit gar nicht weit entfernt von jenem Ort, an dem nun seine Wiedergeburt gefeiert wird. Und er hat eine bewegte Geschichte, in der der „King“ zwar die wichtigste, aber nicht die einzige tragende Rolle spielt.

Sie beginnt auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt, wo der kurz zuvor produzierte BMW 507 im September 1957 ausgestellt wurde. Der als „Bergmeister“ bekannte Werksfahrer Hans Stuck absolvierte anschließend mehrere Rennen mit dem weißen Zweisitzer, der außerdem für Presse-Testfahrten und Filmaufnahmen genutzt wurde. Ein Frankfurter BMW Händler vermittelte den Roadster im Dezember 1958 an den wohl prominentesten jemals in Deutschland stationierten US-Soldaten. Elvis Presley fuhr den BMW 507 bis zum Ende seiner Dienstzeit im März 1960. Danach wurde das zwischenzeitlich rot lackierte Fahrzeug in die USA überführt, wo es mehrmals den Eigentümer wechselte, für erneute Renneinsätze umgebaut wurde und bald darauf in Vergessenheit geriet.

1968 erwarb der Ingenieur Jack Castor den Wagen und beschloss, ihn für eine spätere Restaurierung einzulagern. Anhand der Fahrgestellnummer 70079 konnte der passionierte Oldtimer-Fan die Verbindung zu Hans Stuck nachvollziehen. Doch erst viele Jahre später brachten ihm der Kontakt zur BMW Group Classic und ein Vergleich mit historischen Dokumenten die Gewissheit, dass nicht nur der „Bergmeister“, sondern auch der „King“ einst am Steuer seines BMW 507 saß. Castor und die BMW Group Classic schlossen eine Vereinbarung, die neben dem Erwerb auch die Restaurierung des Roadsters in München regelte. So entstand in rund zweijähriger Arbeit ein Neuaufbau, der möglichst viel Originalsubstanz bewahrt und das Gesamtfahrzeug in den Zustand des Jahres 1958 zurückversetzt hat.

In Pebble Beach erstrahlt der BMW 507 in Federweiß, mit schwarz-weißem Interieur und damit ganz so, wie Elvis Presley ihn in Empfang nahm. Dies war der Wunsch Jack Castors und ist nun sein Vermächtnis. Denn der Hüter von Elvis’ BMW 507 verstarb im November 2014, kurz nach Beginn der Restaurierungsarbeiten, die neben dem Roadster des „King“ ein weiteres Projekt umfassten. Castor hinterließ noch einen zweiten BMW 507. Der blaue Wagen mit der Fahrgestellnummer 70089 hatte ebenfalls viele Jahre lang und Seite an Seite mit dem Elvis-Presley-Auto auf seine Wiederentdeckung gewartet. Auch dieses Fahrzeug wurde unter der Regie der BMW Group Classic komplett restauriert und wird nun zum Auftakt des Concours d’Elegance an Ron Gilmartin, einen langjährigen Freund und Weggefährten Jack Castors, übergeben.

Einen bedeutenden Platz in der 100-jährigen Geschichte von BMW nehmen auch zahlreiche weitere in Pebble Beach gezeigte Fahrzeuge ein. Dazu zählen das BMW 328 Touring Coupé, mit dem Fritz Huschke von Hanstein und Walter Bäumer 1940 Gesamtsieger der Mille Miglia wurden, und der als „Bügelfalten-Roadster“ bekannte BMW 328, der schon 1938 beim gleichen Rennen Schnellster seiner Klasse war. Außerdem bekommt das Publikum das erste und das bislang jüngste Exemplar der BMW Art Cars Collection zu sehen. Sowohl der 1975 von Alexander Calder gestaltete BMW 3.0 CSL als auch der BMW M3 GT2 von 2010, auf dem Jeff Koons seine künstlerische Handschrift hinterließ, gingen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans an den Start. Mit der Präsentation der Studie BMW 2002 Hommage wird der bis heute wirksame Einfluss der vor 50 Jahren eingeführten BMW 02 Baureihe unterstrichen. Hinzu kommt ein Wiedersehen mit zahlreichen Erfolgsmodellen auf zwei Rädern. Ein frühes Exemplar der BMW R 32 erinnert an die Anfänge von BMW als Motorradhersteller im Jahr 1923, zahlreiche weitere Modelle zeichnen die Entwicklung bis in die Neuzeit nach.

Neben der großen Show für exklusive und spektakuläre Raritäten in Pebble Beach umfasst das Programm der Monterey Car Week auch einen Rückblick auf herausragende Epochen und Fahrzeuge der Rennsport-Historie. Und auch dazu leistet die BMW Group Classic gemeinsam mit BMW of North America in diesem Jahr einen besonderen Beitrag. Anlässlich des Jubiläums des Unternehmens wird BMW bei der Rolex Monterey Motorsports Reunion als „featured marque“ gewürdigt. Mehr als 60 historische und aktuelle Rennfahrzeuge der Marke werden in der „BMW Living Legends Garage“ und auf dem Rundkurs von Laguna Seca präsentiert.

Für authentische Rennstrecken-Atmosphäre im Stil vergangener Zeiten sorgt ein Feld von BMW M1 aus der europäischen Procar Serie der Jahre 1979 und 1980 ebenso wie der Auftritt von fünf Werkswagen vom Typ BMW 3.0 CSL, die 1975 und 1976 in der US-amerikanischen IMSA Serie starteten. Auch vom BMW M3, dessen Erfolgsserie im Tourenwagensport 1987 begann, über mehrere Modellgenerationen andauerte und mittlerweile vom BMW M4 fortgesetzt wird, ist in mehreren Exemplaren präsent.

Ein sowohl optisches als auch akustisches Highlight setzen drei legendäre Fahrzeuge mit BMW Zwölfzylinder-Motor. Dabei trifft der BMW V12 LMR, der 1999 das 12-Stunden-Rennen in Sebring gewann, nicht nur auf einen 1996 in Le Mans eingesetzten McLaren F1 GTR, sondern auch auf den Prototypen eines BMW X5 mit V12-Antrieb. Mit dem BMW X5 Le Mans umrundete Hans-Joachim Stuck 2001 die Nürburgring-Nordschleife in der zuvor nur für hochkarätige Sportwagen realistischen Zeit von weniger als acht Minuten.

 


Veröffentlicht am: 17.08.2016

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