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19.08.2017

 

 

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Wahl von Miss und Mister DEAF Germany 2016

Nicht nur ein Schönheitswettbewerb für Gehörlose

(genussmaenner.de / Günther Dorn ) Beim Finale zum Schönheitswettbewerb für hörgeschädigte Menschen Miss und Mister DEAF Germany 2016 wurden am Samstag den 20. August 2016 in Berlin die 19-jährige Elisabeth Maria Riß aus Mühlhausen zur Miss DEAF Germany 2016 und der ebenfalls 19-jährigen Yusuf David aus Aachen  zum Mister DEAF 2016 gekürt. Sie sind damit auch die Teilnehmer für die nächste Wahl Miss und Mister DEAF International im September 2016 in Rumänien.


 

Am Potsdamer Platz, im STERNBERG - Theater in der SPIELBANK BERLIN, im Herzen der Hauptstadt, trafen sich am vergangenen Samstagabend Männer und Frauen, die vielleicht nicht oder nur wenig hören, aber mindestens genauso hübsch sein können. Zum sechsten Mal wurde die Preise für Miss und Mister DEAF verliehen. Neben Miss und Mister wurden auch noch die und der fotogenste Teilnehmerin/Teilnehmer sowie die jeweiligen Vize-Missen und -Mister gekürt.

 

Präsentiert wurde der Abend von TV-Moderatorin Sabrina Rucks, assistiert von einer Gebärden-Dolmetscherin. Und sie machte das nicht zum ersten Mal: Bereits bei den vergangenen Miss-Wahlen der Gehörlosen war sie dabei. Und einige "Worte" in Gebärdensprache kann sie schon und nutzt sie mit Freude. Neu zur Seite stand ihr diesmal Katja Kalugina. Sie ist die weibliche Hälfte des u.a. aus "Let's dance" bekannten Profi-Showtanz-Paares Ekaterina (Katja) Kalugina und Dmitry Barov. "Für mich war das eine neue Erfahrung. Eine sehr schöne neue Erfahrung und ich bin beim nächsten Mal gerne wieder mit dabei.", sagte uns Katja.

 

 

Musikalisch sorgten sowohl die bekannte Berliner Drag Queen, Travestiekünstlerin und Sängerin Grady van Oranja als auch verschiedene Tanzeinlagen für die passende Unterhaltung im ausverkauften Saal.

 

 

Es geht um mehr als nur schönsein

Wie bei anderen Wettbewerben auch gab es mehrere Runden, in denen sich die zehn weiblichen und neun männlichen Teilnehmer in normaler Kleidung, Badekleidung und Abendgarderobe dem Publikum zeigten. Neben Aussehen, Bewegung und Kleidung spielte auch der persönliche Eindruck eine Rolle. Das zeigte sich darin, dass auch jeweils die sympathischste Miss und der sympathischste Mister gewählt wurden. Aufgefallen ist uns auch als sowohl sympathisch als auch gutaussehend der erst 16-jährige Tywane Korzeniewski  aus Hamburg, der zum Mister DEAF Photogenic Germany 2016 gewählt wurde.

 

Ergebnis Miss DEAF Germany 2016

  • Elisabeth Maria Riß (19) Miss DEAF Germany 2016
  • Lorina Beerbaum (18) Vice Miss DEAF Germany 2016
  • Linda Müller (20) II. Vice Miss DEAF Germany 2016
  • Vanessa Byl  (21) Miss DEAF Symphaty 2016
  • Viviane Heidenreich (18) Miss DEAF Photogenic Germany 2016

 

Ergebnis Mister DEAF Germany 2016

  • Yusuf David (19) Mister DEAF Germany 2016
  • Joel Hentcho (19) Vice Mister DEAF Germany 2016
  • Patrick Saß (30)  II. Vice Mister DEAF Germany 2016
  • Steffen Scheifele (22) Mister DEAF Symphaty 2016
  • Tywane Korzeniewski (16) Mister DEAF Photogenic Germany 2016

 

Blumeier-Zwillinge organisieren seit 2011 die Miss-Wahl

Den beiden Organisatoren, die Zwillingsbrüder Arne und Björn Blumeier, geht es bei der Veranstaltung um Akzeptanz: "Gehörlose können mehr leisten als ihnen manche zutrauen." Gemeinsam organisieren sie  die "Miss & Mister DEAF Germany" und beide sind auch selbst hörgeschädigt. Die Blumeier-Zwillinge sind als Organisatoren und gut gelauntes Party-Team in Berlin wohlbekannt. So haben sie z. B. schon Tattoo-Conventions und Techno-Partys ausgerichtet. Seit 2011 richten sie diesen Schönheitswettbewerb jetzt bereits zum sechsten Mal aus.

 

 

Was ist DEAF (DEAFhood)?

Für alle, die vielleicht mit "DEAF" erst einmal nichts anfangen können, hier eine kleine Erklärung: "DEAFhood" (zu deutsch "Taubsein") ist laut Wikipedia ein vom gehörlosen britischen Wissenschaftler Patrick (Paddy) Ladd um 2003 entwickeltes Konzept. Er soll dem negativen Begriff der Taubheit (DEAFness) einen positiven Begriff entgegensetzen. Taubsein wird nicht als ein Defizit verstanden, sondern als ein Lebensgefühl, vergleichbar etwa mit Frausein, Christsein oder Jüdischsein. Ladd betrachtet die Gehörlosen nicht als Behinderte, sondern als Angehörige einer kulturellen Gruppe, ohne die die Welt ärmer an Vielfalt wäre. Er fordert die Gehörlosen auf, sich ihrer gemeinsamen Werte und ihrer Geschichte bewusst zu werden. ... Taubsein solle als Lebensgefühl gefeiert werden. genussmaenner.de findet das auch eine sehr schöne Idee.

 

Mehr Fotos vom Event gibt es auf unserer Facebook-Seite.

Mehr über die die Wahl zu Miss und Mister DEAF


Alle Fotos (c) genussmaenner.de / Günther Dorn
 

 


Veröffentlicht am: 23.08.2016

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