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Morgengruß von Helmut Harff: Sylt oder Rügen?

... das ist die Frage

Ich, nein wir, die Chefredakteurin von frauenfinanzseite.de und ich sind gerade auf Recherche auf Deutschlands größter Insel Rügen. Genauer gesagt sind wir gestern hier im Grand Hotel Binz abgestiegen. Das Zimmer hat, was alle Seeurlauber wollen, einen freien Blick auf die Ostsee.

Neidisch geworden? Das ist auch gut so. Warum? Dann machen Sie sicherlich demnächst oder spätestens im kommenden Jahr Urlaub auf Rügen. Hoffentlich haben Sie dann auch so gutes Wetter wie wir.

Gestern kam irgendwie die Frage auf, welche Insel schöner, reizvoller und interessanter sei - Sylt oder Rügen. Die Marketingchefin unseres Hotels meinte, dass man da wohl eher Äpfel mit Birnen vergleicht. Doch stellt sich nicht auch die Frage,ob man nun lieber Äpfel oder lieber Birnen kauft.

Ich kenne beide Inseln von mehreren Besuchen und muss sagen, dass mir Rügen deutlich besser gefällt als das angeblich noch immer so angesagte Sylt. Es liegt schon an den Größenunterschieden, dass Rügen einfach mehr zu bieten hat, als das vergleichsweise kleine Sylt. Auf Rügen kann ich auch meinen Jahresurlaub verbringen, ohne wirklich alles auf der Insel gesehen zu haben. Rügen bietet immer neue Eindrücke, immer neue Erlebnisse, man muss nur die viel befahrenen Pfade einmal verlassen.

Nun höre ich den Einwand, dass auf Sylt viel mehr los ist, dass da die Spitzengastronomen den Kochlöffel schwingen. Das stimmt. Es stimmt auch, dass es nicht ganz einfach ist, auf Rügen die Nacht zum Tag zu machen. Eine Partyinsel ist Rügen nicht. Doch kulinarisch muss sich Rügen längst nicht mehr hinter der Insel der Schönen und Reichen verstecken. Hier gibt es alles, vom Fischer der seinen frisch geräucherten Fisch direkt am Strand verkauft bis zum Sternekoch, der seine wundervoll bodenständigen Kreationen über den Dächern von Binz zelebriert. Gerade Binz, aber auch Sellin sind für mich die kulinarischen Hotspots im Norden der Republik.

Auch die Hotels bewegen sich auf Spitzenniveau - das gilt inzwischen auch für die Preise. Auch hier hat - zummindest was die Top-Hotels mit vier und fünf Sternen angeht - Rügen zumindest mit Sylt gleichgezogen. Allerdings bietet Rügen eine riesige Bandbreite von Unterkünften, so dass jeder - egal wie prall sein Geldbeutel gefüllt ist - sein Quartier auf der Insel findet.

Ja und dann ist da noch der Strand. Hallo, Rügen ist sozusagen die Heimat des so oft beschworenen und besungenen Ostseesandes. Feiner geht es eigentlich gar nicht.

Und dann sind da noch die Menschen: Die sind auf beiden Inseln toll. Den Küstenbewohnern sagt man ja eine gewisse Maulfaulheit zu. Davon habe ich noch nichts bemerkt. Gerade gestern konnte ich mich wieder vom Gegenteil überzeugen. Die Rüganer sind tolle Gastgeber und haben längst verinnerlicht, dass die Touristen keine Störenfriede, sondern Garanten für ihren eigenen Wohlstand sind.

Man ließt ja immer wieder - vor allem nach dem Wahlsieg der AfD in Mecklenburg-Vorpommern - dass die Menschen hier im Nordosten der Republik nicht gerade ausländerfreundlich sind. Das mag in einigen Dörfern so sein. Hier auf der Insel glaube ich das nicht. Zumindest rennt keiner schreiend weg, fällt tot in die Ostsee oder wirft mit Steinen, wenn aus den Wellen eine Muslima in Burkini auftaucht. Wie gestern beobachtet, interessiert das hier einfach keinen. Im Gespräch äußerte ein Mann, dass seine Frau auch so ins Wassser geht, wenn sie surft.

Mein Fazit: Ich finde, Rügen hat längst zu Sylt aufgeschlossen, bietet - außer für Feierwütige - deutlich mehr als die Nordseeinsel und ist auf jeden Fall ein lohnendes Urlaubsziel. Probieren Sie es aus.

Wir beide probieren jetzt das Frühstück hier im Grand Hotel Binz und erkunden dann die Insel mit dem Rasenden Roland.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und einen sonnigen Tag.

 


Veröffentlicht am: 08.09.2016

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