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Aufgespießt: Mit goldenen Löffeln

... oder nur keinen Neid

(Helmut Harff/Chefredakteur) Vor einigen Tagen beschäftigte ich mich in meinem Morgengruß mit der Erbengeneration. Dabei stelle ich fest, dass genau diese Erbengeneration es ist, die hier, aber auch in anderen Ländern viel auf die Beine stellen. Gleichzeitig warnte ich vor einer immer währenden Neiddiskussion.

Und was passierte, es erreichten mich wieder Mails, in dem die einen die Ungerechtigkeit der Welt beklagten und die anderen kein gutes Haar an den Erben ließen. Klar, die Welt ist nicht gerecht. Klar kann man sich darüber beklagen, nicht als Sproß einer reichen Familie das Licht der Welt erblickt zu haben. Man kann sich aber auch darüber freuen, dass man nicht in Aleppo, Kabul oder in einer Favela in Rio oder auf einer Müllkippe in Dehli geboren wurde.

Ja, es gibt Erben, die wurden schon mit goldenen Löffeln gefüttert, es gibt welche, die haben zum 18. Geburtstag einen Ferrari bekommen und es gibt welche, die fliegen im Privatjet zu einem Konzert, zu dem die Lieblingsband ein handverlesenes Publikum eingeladen hat. Doch mal ehrlich, macht es wirklich Spaß, im gepanzerten Auto und mit drei Bodygards zum ersten Date zu fahren?

Warum soll ich auf diese Erben, die vermeindlich alles haben, neidisch sein? Warum soll ich auf Leute neidisch sein, die nichts anderes sind als Erben, die nichts haben, über was sie sich freuen können, die sich ihre Freunde kaufen müssen? Darauf habe ich keine Antwort.

Ich bin neidisch - ja das gestehe ich - auf die Erben, die in der Lage sind, ihr Erbe nicht nur zu erhalten, sondern auszubauen und so der nächsten Generation eine noch größere Hinterlassenschaft antragen zu können. Ich bin deshalb neidisch, weil es diese Erben sind, die die Möglichkeit haben, ihre Ideen umzusetzten. Sie haben die Möglichkeit neue Firmen zu gründen oder zumindest bestehende in die immer wieder neuen Zeiten zu führen. Ich bin neidisch auf all die Möglichkeiten, die so ein Erbe bietet.

Doch ich bin nie auf irgend einen Erben persönlich neidisch, noch gönne ich diesen Menschen ihr Erbe nicht. Ich weiß, dass nicht alles golden ist was glänzt und das hinter jedem Erfolg verdammt viel Engagement und Arbeit steckt. Darauf muss ich nicht neidisch sein, darauf kann ich nicht neidisch sein. Ich kann mir aber absehen, wie es geht, eine Vision zu haben. Ich kann mir absehen, was es heißt, in Generationen zu denken. Und, ich kann versuchen, etwas mehr zu hinterlassen, als mir hinterlassen wurde.

 


Veröffentlicht am: 26.09.2016

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