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Wirtschafts-News vom 7. Oktober 2016

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Viele von uns treiben sich bei Facebook, Twitter und Co herum und haben dabei die eine oder andere heiße Diskussion. Diverse Gesprächspartner gehen auf Ihre Argumente ein, mehr oder weniger sachlich. Und ob Sie es glauben oder nicht, einige Ihrer „Gesprächspartner“ sind in Wirklichkeit Roboter. Genauer gesagt eine Software, die gemacht wird, um politisch zu beeinflussen, zu verkaufen oder auszuspionieren.

Das gibt es nicht, glauben Sie? Das ist ein Irrtum, wie Sven Krumrey in seinem  regelmäßig erscheinenden Blog des Softwareherstellers Ashampoo  erzählt.
Sven Krumrey:
Das sind sogenannte Social Bots, also Software-Programme, die vorgeben, echte Menschen zu sein. Anfänglich waren es übrigens wirklich noch Menschen, die massenhaft Fake-Profile, also falsche Profile, die aber echt aussehen,  erstellt und betreut haben. Mit geklauten Fotos und Namen waren sie als „Klickvieh“ schon recht günstig zu haben. Man kaufte sich eine große Zahl dieser Profile, die kräftig auf Like klickten, wenn man schrieb und schon war man präsent bei Facebook.       

Auch wenn diese Fake-Profile meistens in Niedrig-Lohnländern geschaffen wurden, kostete das Geld. Es lag also nahe, selbst diesen Job noch per Software erledigen zu lassen. Und so ersannen findige Programmierer im Graubereich zwischen legal und illegal die ersten echten Social Bots. 
Sven Krumrey:
Wenn die Bots intelligent genug programmiert sind, können sie sogar auf einzelne Inhalte eines geposteten Textes eingehen und aus einer Datenbank passende Texte als Antwort heraus suchen. Wird z.B. ein Herrschender als Diktator bezeichnet, erkennt das Programm den Namen des Herrschers, das Wort Diktator und antwortet automatisch, der Mann sei fair gewählt worden und dem Land gehe es so gut wie nie. Fertig ist der Meinungsaustausch mit einer Maschine - und mancher lässt sich überzeugen.  

Forscher der Universität Oxford haben vor dem EU-Referendum in Großbritannien untersucht, wie stark Social Bots vertreten waren. Das Ergebnis: Ein Drittel der Tweets ging auf derartige Programme zurück. Das ist schon unheimlich genug, doch die Entwicklung schreitet weiter voran.
Sven Krumrey:
Inzwischen gibt es Bots, die auch im Dialog so echt wirken, dass sie bei Tests nur schwer als Maschinen enttarnt werden. Dabei geht es noch nicht um künstliche Intelligenz im eigentlichen Sinne, sondern um die Analyse des bereits Geschriebenen und ein dickes Arsenal möglicher Antworten.   

Im Ergebnis bedeutet das: Man muss Aussagen in Diskussionen  extrem kritisch lesen und versuchen, zu erkennen, ob man mit Mensch oder Maschine diskutiert! Das dürfte allerdings von Tag zu Tag schwerer werden!

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20161007_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 07.10.2016

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