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I´m sorry!

Wer vergibt, lebt gesünder



Schon der bedeutende englische Dichter Alexander Pope (1688-1744) wusste um die Bedeutung des Vergebens: „Irren ist menschlich und vergeben göttlich.“ Jetzt kam heraus: Wer besonders verständnisvoll auf das Fehlverhalten seiner Mitmenschen reagiert, lebt gesünder. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden.
 
Please forgive me!

Was in zahllosen Lovesongs bekannter und weniger bekannter Schmusebarden besungen wird, fällt vielen Leuten im realen Leben oft nicht ganz so leicht. Doch solange Groll, Ärger, Wut, Enttäuschung sowie weitere „niedrig schwingende Emotionen“ uns beherrschen, führt dies früher oder später zu einem Ungleichgewicht in unserem Körper. Einige Ärzte sind der Ansicht, dass viele Krankheiten ihren Ursprung in negativen Emotionen finden. „Wenn Sie in Bezug auf Vergebung nicht flexibel sind, um mit Ärger und Wut fertig zu werden, werden Sie die Auswirkungen von Stress auf die körperliche sowie geistige Gesundheit zu spüren bekommen. In diesem Fall gibt es keine adäquate Maßnahme, um die Auswirkungen des Stress‘ zu lindern“, erklärt Loren Toussaint, einer der Autoren der Studie vom Luther College im US-Bundesstaat Iowa.
 
Die Bereitschaft zum Vergeben

In der Studie wurden 148 Teilnehmer aufgefordert, ihre Erfahrungen mit Stress, geistigem und körperlichem Wohlbefinden sowie ihrer Bereitschaft, zu vergeben, zu notieren. Das Ergebnis überraschte niemanden: Die Personen, die einem höheren Stressniveau ausgesetzt waren, litten unter einem schlechteren psychischen und physischem Zustand. Bei den Personen, die eine offenere Haltung zur Vergebung hatten, konnten die Forscher keine Beziehung zwischen Stress und möglichen psychischen Erkrankungen finden. Die Wissenschaftler spekulieren, dass Menschen, die flexibler und toleranter sind, besser in der Lage sind, Strategien zur Bewältigung von Stress zu entwickeln und umzusetzen.
 
Vergeben kann man lernen

Toussaint weist darauf hin, dass der Akt der Vergebung erlernt werden kann. Viele Therapeuten konzentrieren sich bei ihrer Arbeit auf das Thema Vergeben und Versöhnen. „An seinen Emotionen zu arbeiten, vor allem der Vergebung, Ruhe und Entspannung, kann den Menschen helfen, ihre psychische Gesundheit aufrechtzuerhalten und dadurch weniger anfällig für Stress zu sein. Ich bin der Ansicht, die meisten Menschen wollen sich einfach nur gut fühlen und das ist genau das, was das Vergeben ihnen bietet: Es gibt einem die Möglichkeit, Frieden zu erreichen, der zur vollständigen Kontrolle über die eigenen Emotionen führt“, so der Wissenschaftler.
 
Text: medicalpress.de

 


Veröffentlicht am: 16.10.2016

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