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Sicher durch den Schleier

RIchtiges Verhalten bei Fahren im Nebel

Schlechte Sichtverhältnisse, ein zu geringer Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und eine nicht angepasste Geschwindigkeit sind die Hauptgründe für Verkehrsunfälle bei Nebel. In 2015 verunglückten 456 Menschen bei nebelbedingten Unfällen, elf davon starben.

Das Fahren bei Nebel erfordert erhöhte Aufmerksamkeit. Fahrer sollten jede Ablenkung vermeiden und weder laut Musik hören noch während der Fahrt telefonieren. Besonders wichtig ist aber, die Fahrgeschwindigkeit anzupassen und immer genügend Abstand zu halten. Bei Nebel erscheinen Gegenstände weiter entfernt als sie es sind. Sich an den Rücklichtern vorausfahrender Autos zu orientieren, ist nicht ratsam. Stattdessen können die Leitpfosten am Fahrbahnrand zur Abschätzung genutzt werden. Auf Landstraßen und Autobahnen stehen sie in einem Abstand von 50 Metern.

Als Faustregel gilt: Abstand ist gleich Geschwindigkeit. Wenn Sie also 50 Meter weit sehen können, sollten Sie keinesfalls schneller als 50 km/h fahren. Bei einer Sichtweite unter 50 Meter ist die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h sogar vorgeschrieben (StVO § 3 Abs. 1), wobei es dann meist sinnvoll ist, noch langsamer zu fahren.

Nebelschlussleuchten dürfen Autofahrer erst benutzen, wenn die Sichtweite nebelbedingt weniger als 50 Meter beträgt. Sobald sich die Sichtverhältnisse gebessert haben, müssen Autofahrer die Schlussleuchten ausschalten, damit sie den nachfolgenden Verkehr nicht blenden. Zusätzlich schreibt die Straßenverkehrsordnung vor: „Behindert Nebel, Schneefall oder Regen die Sicht erheblich, dann ist auch am Tage mit Abblendlicht zu fahren.“ (StVO §17,3). In diesem Fall dürfen auch die Nebelscheinwerfer eingeschaltet sein.

Die erhöhte Konzentration machen Nebelfahrten besonders anstrengend. Legen Sie eine Pause ein, wenn die Augen ermüden oder Sie sich unsicher fühlen. Nutzen Sie die Pause auch dazu, Scheinwerfer und Leuchten abzuwischen und Schmutz und Feuchtigkeit zu beseitigen. Die Windschutzscheibe sollte regelmäßig von innen und außen geputzt werden.

Quelle: www.deutsche-verkehrswacht.de
Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 02.11.2016

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