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Morgengruß von Helmut Harff: Ein bisschen Frieden

… könnten wir gut gebrauchen

Am Sonnabend wurde über mehr als sechs Stunden deutscher Schlager bei „Die Schlagernacht des Jahres 2016“ zelebriert. Wobei die älteren Damen und alten Herren den Jungen eindeutig die Show stahlen. Howard Carpendale, Roland Kaiser und Jürgen Drews stritten gar, wer nun der Älteste auf der Bühne sei. Der graue Lorbeer ging wohl an den König von Mallorca.

Ein von mir erhofftes Duett gab es dann zwischen Michelle und ihrem EX Matthias Reim. Die hatten augenscheinlich genauso viel Spaß daran, wie das Publikum in der Berliner Mercedes-Benz-Arena. Ja, noch mal die Alten: Alle kannten ihre Hits, doch stimmlich war das Publikum besser disponiert, als die Sängerinnen und Sänger auf der Bühne. Doch jenseits der 60 ist das wohl zwangsläufig so. Da hilft dann nur viel Routine, eine gute Gesangsausbildung und ein tolles Publikum. All das gab es in Berlin.

Ja, und dann war da eben „Ein bisschen Frieden“ – der Grand-Prix-Siegertitel von Nicole. Sie sang den einst als junges Mädchen  zur Gitarre und seit dem unzählige Male. Sie erzählte, dass sie immer wieder von Journalisten gefragt würde, ob sie den Titel überhaupt noch singen kann. Ich habe sie das übrigens im Interview nicht gefragt. Das war mir zu platt. Doch Nicole meinte nicht nur, dass wir – das Publikum – das Lied immer wieder hören wollen. Sie meint, dass es ihr gerade  heute ein Bedürfnis, ein Anliegen ist, diesen Wunsch nach ein bisschen Frieden in die Welt zu singen. Das Publikum sah das wohl auch so. Ob alle wie ich bei dem kleinen Lied Gänsehaut bekamen weiß ich nicht. Ich nehme Nicole aber die Tränen nach dem Lied ab. Da war nichts von Show.

Irgendwann kam in mir die Frage hoch, was passieren würde, wenn nicht das kleine Mädchen, sondern die erfahrene und gestandene Frau Nicole genau mit diesem Ralph Siegel-Song noch einmal beim Grand Prix antreten würde. Darüber würde ich gern mal mit der Künstlerin reden.

Ach ja, noch ein herzliches Dankeschön an Semmel-Konzert für die Karten. Sechs Stunden deutscher Schlager ist schon eine Herausforderung, die man aber bestehen kann.

Doch nun muss ich etwas gegen meine Heiserkeit tun. Das Mitsingen hat seine Spuren hinterlassen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und mindestens ein bisschen Frieden.

 


Veröffentlicht am: 20.11.2016

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