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20.11.2017

 

 

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Blasenschwäche und Stress

… ein Alltagsproblem

Täglicher Stress in Beruf und Privatleben nimmt nachweislich immer mehr zu: Großer Termindruck, private Verpflichtungen, Überforderung am Arbeitsplatz und ständige mobile Erreichbarkeit sind nur ein paar Ursachen für den steigenden Stresslevel der Deutschen.

Der Zuwachs an Belastungen bringt zudem ein steigendes Risiko psychisch-seelischer Erkrankungen wie Depressionen mit sich. Darüber hinaus kann Dauerstress auch körperlich krank machen: Neben Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen oder Magenbeschwerden kann vermehrter Harndrang eine ebenso problematische Folge sein. Doch gegen stressbedingte Blasenschwäche lassen sich auch abseits medikamentöser Behandlung aktiv Gegenmaßnahmen ergreifen.

Urinverlust durch Stress

Unfreiwilliger Urinverlust ist keineswegs ein Problem, unter dem nur Senioren leiden. Männer und Frauen können bereits in jüngeren Jahren damit konfrontiert sein. Dies gilt insbesondere, wenn Stress und Nervosität hinzukommen, denn ständige Anspannung kann die Auswirkungen einer sensiblen Blase zusätzlich verschlimmern. Die körperliche Ursache für Urinverlust unter Stress liegt meist in einer Schwäche der Beckenbodenmuskulatur. Betroffene können jedoch mit einem bewussten Training dieser Muskelregion aktiv gegen ihren Kontrollverlust arbeiten. Mit relativ simplen Übungen, die sich einfach in den Alltag integrieren lassen, können so nicht nur Frauen, sondern auch betroffene Männer ihre Blasenkontrolle verbessern. Durch gezieltes Erspüren, Anspannen und Lockern der spezifischen PC-Muskulatur ("PC" steht für den betroffenen Musculuspubococcygeus) kann deren Stärke und Ausdauer verbessert werden. Bei regelmäßiger Wiederholung und Routine können die Übungen dauerhaft zu einer Linderung der Symptome beitragen. Eine Anleitung zum PC-Training finden Sie hier.

Entspannungsübungen helfen

Nach einem ähnlichen Prinzip lässt sich auch allgemeiner Stress abbauen: Progressive Muskelrelaxation (PMR) basiert, ähnlich wie das Beckenbodentraining, auf der gezielten An- und Entspannung verschiedener Muskelpartien des Körpers, in diesem Fall von Kopf bis Fuß. Übungen hierzu können, unter akustischer Anleitung, sowohl im Sitzen als auch im Liegen ausgeführt werden. Auf rein körperlicher Ebene wird dabei der Anspannung mit Lockerung entgegengewirkt. Weitere Möglichkeiten, den eigenen Körper aktiv zu entspannen, bieten unter anderem Yoga, Qui Gong oder autogenes Training. Regelmäßige Übungen lassen sich auch hier, je nach Bedarf, in den Alltag integrieren.

Regelmäßige Entspannungsübungen bieten nicht nur den Vorteil, dass man sich durch sie gesünder und stärker fühlt – sie schaffen auch wichtige, nicht genutzte Atempausen und Freiräume, die uns sonst im Büro oder zu Hause zum Stressabbau fehlen. Außerdem können sie helfen, ruhiger zu schlafen und innerlich gelassener zu werden, und sorgen so für entspanntere Stimmung. Dadurch steigern wir auch die eigene Leistungsfähigkeit, ob nun im Privatleben oder am Arbeitsplatz. 

Bildrechte: Flickr DSC_0028Lala89_Photos CC BY 2.0 BestimmteRechtevorbehalten

 


Veröffentlicht am: 21.11.2016

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