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23.08.2017

 

 

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Lebendiger Adventskalender auf Sylt

In mehreren Inselorten öffnen sich 23 Mal Fenster und Türen

Man kann 24 Papptürchen öffnen und sich die Wartezeit auf Weihnachten mit herkömmlichen Adventskalendern versüßen. Die lebendige Variante allerdings sorgt für viel mehr als nur für flüchtigen Schokoladengenuss.

Auch in diesem Jahr findet auf Sylt die noch junge Tradition des lebendigen Adventskalenders statt. Jeden Abend vom 1. bis zum 23. Dezember trifft man sich in gleich mehreren Inselorten bei Punsch und Gebäck vor einem anderen schön geschmückten Fester bzw. vor einer anderen geöffneten Tür.

In Keitum, Tinnum, Archsum und Munkmarsch ist der lebendige Adventskalender bereits seit Jahren fester Bestandteile im vorweihnachtlichen Gemeindeleben. Die gastgebenden Mitglieder der Kirchengemeinde St. Severin legen den Ablauf des Abends ganz individuell fest und begrüßen den Abend mit einer Geschichte, mit Gedichten oder Liedern. Mal geht es poetisch zu, mal leise, mal laut. Aber immer, so Pastorin Susanne Zingel, geht es darum, die vorweihnachtliche Vorfreude zu teilen.

Auch in Morsum öffnen sich im Advent die mit dem Tagesdatum geschmückten Fenster. Bis Heiligabend laden jeden Abend ein anderes Haus und seine Bewohner dazu ein, die Adventszeit „neu und lebendig zu strukturieren“, wie Pastor Ekkehard Schulz es beschreibt. Hier ist es Tradition, eine fortlaufende Geschichte zu hören, umrahmt von Liedern und Gesprächen.

Vom 1. Dezember bis zum Heiligabend wird auch Westerland zu einem lebendigen Adventskalender. Jeden Abend öffnen die Gemeindemitglieder von St. Nicolai eine andere Tür und laden ein zu einem gemütlichen Beisammensein mit Liedern, Geschichten und wärmenden Getränken. „Es ist eine schöne Gelegenheit, sich zu treffen und einen kleinen Schnack zu halten. Es ist gelebte Gemeinde“, so Pastorin Anja Lochner.

Die Türen öffnen sich jeweils um 18 Uhr. Wo genau in den drei Kirchengemeinden St. Severin Keitum/Tinnum, St. Martin Morsum und St. Nicolai Westerland die Türen geöffnet werden erfährt man im Internet auf.

Foto: Holger Widera / Sylt Marketing

 


Veröffentlicht am: 27.11.2016

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