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Aufgespießt: Adventskalender

Ohne geht gar nicht

(Helmut Harff/Chefredakteur) Sie haben sicherlich auch schon ein oder zwei Türchen an ihrem Adventskalender aufgemacht. Nein? Dann sind sie entweder ein Weihnachtsmuffel oder stehen sonstwie der Weihnachtszeit ablehnend gegenüber. Alle anderen haben sicherlich schon das erste Türchen gesucht.

Wobei, es gibt viele Adventskalender, die gar nicht über Türchen verfügen. Eigentlich gibt es unzählige Formen von Adventskalender, Wichtig ist, dass sein Inhalt einem die Wartezeit auf das Weihnachtsfest verkürzt. Sehe ich mich um, dann sind schätzen die meisten von uns solche mit einer süßen Füllung. So wird die Wartezeit im wahrsten Sinne des Wortes versüßt. Doch ansonsten findet man alles in solcher Art Kalender. Wir haben welche mit Kosmetikproben oder erotischem Spielzeug verlost. Ich kenne Adventskalender, die für jeden Adventstag ein Paar Socken oder einen Slip bereit halten. Und dann gibt es noch die Millionen Adventskalender, die selber gebastelt und gefüllt wurden. Was da wohl so alles zum Vorschein kommt?

Die Vorweihnachtszeit ohne Adventskalender, dass ist für uns kaum denkbar. Doch die Tradition ist noch gar nicht so alt. Sie entstammt aus einer lutherischen Sitte Deutschlands. Damit ist auch klar, wer den Adventskalender erfunden hat. Das war irgendwann im frühen 19. Jahrhundert. Damals hingen die Familien nach und nach 24 Bilder an die Wand - eben bis zum Heiligen Abend. Wer sich das nicht leisten konnte, malte einfach mit Kreide 24 Striche an die Wand. Die Kinder durften dann täglich einen Strich wegwischen. Diese Tradition sollte man wieder aufleben lassen. Weiß man nicht wirklich, wann der erste Adventskalender die Wartezeit auf das Christkind verkürzte, so geht man davon aus, dass 1851 der erste Adventskalender selber gebastelt wurde. Seit dieser Zeit ist auf jeden Fall sein weltweiter Siegeszug nicht aufzuhalten.

Mich fasziniert am Adventskranz noch etwas: Ich verschenke gern Adventskränze an Menschen, denen ich gern eine kleine weihnachtliche Aufmerksamkeit zukommen möchte, mir ein Weihnachtsgeschenk aber schon zu persönlich ist. So ein Kalender kostet kein Vermögen und verpflichtet niemanden zu irgendetwas. Der Beschenke kann sich ja damit revanchieren, dass er mich ein Türchen öffnen lässt.

Ich wünsche Ihnen viele Überraschungen in Ihrem Adventskalender.

 


Veröffentlicht am: 28.11.2016

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