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Automobil-News vom 8. Dezember 2016

Michael Weyland informiert...

 

Audi ist zum ersten Mal mit einem Showcase bei der NIPS (Conference and Workshop on Neural Information Processing Systems) vertreten. In Barcelona zeigt der Hersteller von 5. bis 10. Dezember 2016 im Modell-Maßstab, wie ein Auto intelligente Einpark-Strategien entwickelt. 

 

Selbstlernende Systeme sind eine Schlüsseltechnologie für pilotiert fahrende Autos. Im Machine Learning hat Audi deshalb bereits großes Know-how aufgebaut. Das Unternehmen ist als einziger Automobilhersteller auf der NIPS mit einem Messestand und einem Showcase vertreten. Ein Modellauto im Maßstab 1:8, der „Audi Q2 deep learning concept“, demonstriert einen intelligenten Einparkvorgang. Er sucht und findet auf einem Feld von 3 x 3 Metern selbstständig eine geeignete Parkbucht in Form eines Metallrahmens und parkt dort ein.



Die Sensorik des „Audi Q2 deep learning concept“ besteht aus zwei Monokameras, die nach vorn und hinten gerichtet sind, sowie zehn Ultraschallsensoren rund um das Modell. Ein zentraler Bordrechner setzt ihre Informationen in Steuersignale für Lenkung und Elektromotor um. Auf der Fahrfläche ermittelt das Modellauto im ersten Schritt seine relative Position zum Parkplatz. Sobald es diesen erkennt, berechnet es, wie es sicher zum Ziel gelangt. Dabei rangiert das Modellauto, lenkt und fährt je nach Situation vorwärts oder rückwärts.



Die Fähigkeit zum Einparken erwirbt das Modellauto mittels Deep Reinforcement Learning. Dabei lernt das System mit Hilfe von Versuch und Irrtum. Zu Beginn wählt das Auto seine Fahrtrichtung nach dem Zufallsprinzip. Ein Algorithmus erkennt eigenständig die erfolgreichen Aktionen und verfeinert auf diese Weise die Park-Strategie immer weiter. So kann das System schließlich auch schwierige Aufgaben selbstständig lösen. 



Der „Audi Q2 deep learning concept“ ist ein Vorentwicklungsprojekt der Audi Electronics Venture (AEV), einer Tochter der AUDI AG mit Sitz in Gaimersheim. Im nächsten Schritt übertragen die Entwickler das Parkplatzsuch-Verfahren auf ein reales Auto. Zum globalen Netzwerk von Audi zählen neben Forschungseinrichtungen auch Unternehmen aus Hot Spots im Silicon Valley (USA), in Europa und Israel. So arbeitet der Premiumhersteller unter anderem mit MobilEye zusammen, dem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Bilderkennung. 

Fotos: Audi AG


Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/autonews20161207_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 08.12.2016

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