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Morgengruß von Helmut Harff: Der Weihnachtsbaum

… kommt aus dem Wald

Wenn es in Kindertagen bei uns zuhause Weihnachten zum Krach kam, so war immer einer schuld – der Weihnachtsbaum. Der konnte eigentlich gar nichts dafür, er war nur nicht so, wie ein Weihnachtsbaum sein sollte. Er glich in vielen Fällen eher einem Besenstiel mit Ästen, als einem schönen vollen, runden und frischen Baum. Eigentlich war auch in der DDR überliefert, dass irgendwann im Jahr die Leute Weihnachtsbäume haben wollten. Doch die Planwirtschaft und die Realität klafften auch hier auseinander.

Das ist Geschichte und heute anders. Da gibt es Bäume, die sehen aus wie echt, nur beim Duft muss man nachhelfen. Da kommen entweder Spray oder Duftbäumchen aus dem Auto zum Einsatz. Nur garantiert nicht bei mir. Bevor ich mir so ein künstliches Geäst in die Wohnung stelle, feier ich lieber Weihnachten an der Dönerbude.

Also muss ein Weihnachtsbaum her. Er muss gut zwei Meter hoch sein, dichtes Astwerk haben und vor allem gerade gewachsen sein. Mein Weihnachtsbaum kann ruhig an einer Seite flacher sein, denn er steht vor einer Wand. Vor allem muss er aber frisch sein und möglichst nie nadeln. Sie ahnen es, ich bin ein Fan der Nordmanntanne. Die ist aber auch wirklich hervorragend als Weihnachtsbaum geeignet. Ich verstehe nur nicht, warum diese Bäume genau wie das Bier auf dem Oktoberfest Jahr für Jahr teurer werden.

Ja, billig ist so ein Weihnachtsbaum nicht. Und meine Nordmanntanne ist noch nicht einmal die teuerste Variante, die mein Lieblings-Weihnachtsbaumhändler im Angebot hat. Die will ich mir dieses Jahr mal genauer ansehen. Doch ob die wirklich die Nordmanntanne aus dem Feld schlagen können? Gerade zu Weihnachten gilt ja: keine Experimente.
Ja, ich höre schon wieder die Welterretter: Weihnachtsbäume sind nicht gut für die Umwelt, werden in Plantagen gezogen und anschließend weggeschmissen.

Stimmt nicht!!! Mein Baum wächst unter einer Hochspannungsleitung mit der Ökostrom in die Ballungsgebiete geleitet wird. Zum Schluss wandert der Baum in den Kamin und sorgt für eine warme Stube. Und, ich kaufe nicht nur einen Baum. Schließlich brauche ich auch einen im Büro. Der muss viel kleiner sein und deshalb kaufe ich einen im Topf. Der vom vergangenen Jahr steht im Garten und wächst vor sich hin. Dorthin kommt auch mein diesjähriges Bürobäumchen. Ich frage mich, warum es die großen Bäume nicht auch mit Wurzeln gibt. Wobei, mit welchen Kran sollte ich die ins Wohnzimmer und von dort wieder in den Garten transportieren?

Eines weiß ich aber ganz sicher: Streit um den Weihnachtsbaum wird es nicht geben, weil wir – die beste Frau der Welt und ich – den immer zusammen kaufen.

Streit gibt es auch nicht beim Frühstück. Das macht nämlich überhaupt keinen Spaß.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück und viel Spaß beim Weihnachtsbaumkauf.

 


Veröffentlicht am: 08.12.2016

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