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Deutschland - ein Volk von Spender

58 Prozent der Deutschen spenden Geld

Deutschland ist ein Land der Geldspender. Das bestätigt der unlängst veröffentlichte „World Giving Index 2016“ (WGI) der britischen „Charities Aid Foundation“ (CAF). 41 Millionen Menschen gaben in Deutschland Geld, um gemeinnützige Organisationen und Vereine zu unterstützen - 6,5 Millionen mehr als im Vorjahr.

Im Ranking der 140 erfassten Länder belegt Deutschland bei den Geldspenden damit den 20. Platz. 58 Prozent der Deutschen spendeten Geld – eine Zunahme um mehr als drei Prozent im Vergleich zu den Zahlen des „World Giving Index 2015“. Dies nimmt der Deutsche Fundraising Verband e.V. erfreut zur Kenntnis.

„In Deutschland sind besonders Geldspenden kulturell stark verankert“
, erklärt Arne Peper, Geschäftsführer des Deutschen Fundraising Verbandes e.V. Deutschland sei ein reiches Land, in dem sich das Engagement häufig indirekt über Geld zeige. In anderen Ländern seien daneben auch direktere Formen des Helfens wie die unmittelbare Hilfe für Fremde oder Zeitspenden sehr bedeutsam.  „Geldspenden sind wichtig“, sagt Arne Peper. „Gemeinnützige Organisationen können so ihre Hilfe besonders effektiv und nachhaltig steuern. Hilfsgüter, Fachpersonal und Freiwillige können genau dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden.“ Um dies zu ermöglichen, sei es in einem geldgeprägten Land wie Deutschland am sinnvollsten, kontinuierlich an gemeinnützige Organisationen zu spenden.

Spitzenreiter in allen Kategorien sind im Studienzeitraum 2015 erneut Myanmar, die USA und Australien. Im internationalen Vergleich des „World Giving Index 2016“ liegt Deutschland im Gesamtranking nun auf Platz 21 und fiel damit um einen Platz zurück. Insgesamt 47 Prozent der Deutschen engagierten sich in einem der drei im Bericht untersuchten Bereiche Hilfe für Fremde (Rang 56), Geldspenden (Rang 20) oder Zeitspenden (Rang 39). Neueste Studien für das Jahr 2016, die zum Jahresanfang 2017 veröffentlicht würden, deuteten zudem auf einen erkennbaren Anstieg der Zeitspenden hin, so Peper. Dieser sei auf das starke ehrenamtliche Engagement für Flüchtlinge zurückzuführen.

„In Sachen Spenden in Deutschland ist jedoch noch Luft nach oben und das nicht nur in der Vorweihnachtszeit“, sagt Arne Peper. Für die Auswahl geeigneter und seriöser Organisationen, die professionell auf Spendenbasis arbeiten, empfiehlt der Deutsche Fundraising Verband:
1. Informationen im Internet einholen: auf den eigenen Seiten der Organisationen, in den Social-Media-Kanälen und in den Einschätzungen anderer.

2. Anerkennung als gemeinnützige Organisation: Viele Organisationen zeigen den Freistellungsbescheid der Finanzämter auf ihren Seiten.

3. Jahresbericht auf der Website: In ihren Jahresberichten legen Organisationen Rechenschaft darüber ab, welche Projekte im Vorjahr unterstützt wurden und wofür die Spenden verwendet wurden. Seriöse Organisationen haben nichts zu verbergen, sie leben vom Vertrauen ihrer Spender.

4. „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“: Satzung, Namen der Entscheidungsträger, Personalstruktur, Herkunft und Verwendung der Finanzen werden nach den Kriterien von „Transparency International“ offengelegt und an zentraler Stelle auf der Website der Organisationen aufgeführt, die Unterzeichner der Initiative sind.

5. Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Spendenfragen (DZI): Ein Wegweiser zu seriösen Organisationen, mit dem knapp 250 Organisationen in Deutschland ausgezeichnet sind. Zahlreiche Organisationen haben das Siegel allerdings wegen hoher Kosten nicht beantragt. Deshalb kann eine Organisation ohne DZI-Siegel ebenfalls vollkommen seriös arbeiten.

6. Mitgliedschaft im Deutschen Spendenrat: Die derzeit 66 Mitgliedsorganisationen im Deutschen Spendenrat haben eine Selbstverpflichtungserklärung, unter anderem zu Transparenz und ethischem Verhalten, unterzeichnet.

7. Mitgliedschaft im Deutschen Fundraising Verband e.V.: Mitgliedsorganisationen haben sich zur Einhaltung der „19 Grundregeln für eine gute, ethische Fundraising-Praxis“ sowie der „Charta der Spenderrechte“ verpflichtet.

Wichtig: Es wird keinerlei Druck auf Spenderinnen und Spender ausgeübt und sehr viel Wert auf den Datenschutz im Umgang mit Spenderdaten gelegt.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 15.12.2016

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