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Aspen oder Vail

Exklusive Skiresorts in Colorado

Viele Deutsche denken bei Colorado nur an Wildwest, Wüste und Prärie. Tatsächlich gehört die Landschaft Colorados zu den spektakulärsten weltweit. Die ausgedehnten Bergzüge der Rocky Mountains sind atemberaubend und wer schon einmal selbst die Bergketten mit eigenen Augen gesehen hat, fühlt sich künftig in den Alpen eingeengt und beklemmt. Die große Weite ist mit europäischen Maßstäben einfach nicht zu fassen.

Vom Wetter her entspricht der US-Bundesstaat in etwa dem, was man jahreszeitlich in Europa erwarten kann, nur immer ein paar Grad mehr oder weniger als bei uns üblich. Es wird also im Sommer etwas wärmer und im Winter etwas kälter, aber dafür hat man in Colorado auch noch nie über Schneemangel geklagt. Kenner wissen natürlich, dass die exklusiven Skiresorts Aspen und Vail miteinander konkurrieren.

Was in Europa St. Moritz ist, das wollen diese beiden Orte auch sein. Und auf ihre Art und Weise sind sie das auch. Die großartige Landschaft und eine perfekte Schneedecke sind sozusagen im Preis inbegriffen. Doch welches Resort hat am Ende die Nase vorn für einen exklusiven Urlaub? Gerade für Kurztrips über Weihnachten und Neujahr sind beide Skiorte bestens geeignet, wenngleich man natürlich in der Saison rechtzeitig vorbuchen muss. Dennoch gibt es immer wieder exklusive Angebote, die sich auch noch in letzter Minute buchen lassen.

So kommt man hin

Die üblichen Reiseformalitäten mit ESTA-Registrierung sind USA-Reisenden bekannt. Man benötigt neben dem gültigen Reisepass die Online-Freigabe, die vorab beantragt werden muss. Die Bearbeitung kann einige Tage dauern, man sollte also nicht zu kurzfristig planen. Das elektronische ESTA-Verfahren kann man vom heimischen Computer aus durchführen, allerdings ist für die Bezahlung der Gebühr eine Kreditkarte zwingend notwendig. Das sollte jedoch kein Problem sein, denn wer reist schon ohne Kreditkarte in die USA?

Sowohl Vail als auch Aspen sind nicht direkt anzufliegen. Anlaufstelle ist also die Hauptstadt von Colorado, Denver. Denver wird aufgrund ihrer Höhenlage auch als Mile-High-City bezeichnet und schon von dort aus kann man das Panorama der Rocky Mountains bewundern. Der Denver International Airport wird von den meisten großen Fluggesellschaften angeflogen und ist von Flughäfen wie Frankfurt aus problemlos direkt zu erreichen. Nach etwa zehn Stunden Flugzeit und einer Zeitdifferenz von acht Stunden hat man sich bei Ankunft schnell eingewöhnt. Der Jetlag hält sich in dieser Flugrichtung meist in Grenzen und wird erst bei der Rückreise ein Thema.

Die Kreditkarte sollte im Gepäck nicht fehlen

Die Weiterreise nach Aspen oder Vail erfolgt in den meisten Fällen per Mietwagen. Dieser lässt sich natürlich auch schon von Deutschland aus buchen, man kann aber auch Zubringer-Services nutzen, wenn man nicht selbst fahren möchte. Hierbei wird Vail häufiger mit öffentlichen Transportmitteln angefahren als Aspen. Der Transport der Skiausrüstung entfällt, wenn man sich vor Ort alles ausleiht – was natürlich einiges erleichtert.

Voraussetzung für Mietwagen und das Ausleihen der Skiausrüstung ist ebenfalls die Kreditkarte. Ohne sie geht bei der Buchung der meisten Hotels wenig. Sie ist aber auch praktisch, da man keine Probleme mit dem Geldumtausch hat, zumal dieser in vielen Banken gar nicht problemlos möglich ist. Die Beschaffung von Bargeld ist über Geldautomaten jedenfalls kein Problem, wenn man eine gängige Kreditkarte nutzt.

Wenn man die Einheimischen fragt, ob Vail oder Aspen besser ist, bekommt man sehr verschiedene Antworten. Jeder hat seinen eigenen Favoriten. Toll sind beide Orte. Aspen verfügt über vier Berge in der Umgebung, während Vail „nur“ einen Hausberg besitzt. Dafür ist dieser aber auch so massiv, dass sämtliche Pisten aus Aspen in diesen Berg hineinpassen würden – und das vermutlich sogar mehrfach. Erfahrene Skiläufer geben Vail aufgrund des höheren Schwierigkeitsgrades der Pisten in der Regel den Vorzug. Aspen punktet hingegen bei der Historie, denn es wurde in den 1880ern als Goldgräberstadt gegründet. Vail wurde direkt als Skiresort konzipiert und existiert in dieser Form erst seit den 1960ern.

Die großen Stars treffen sich hier

Sowohl Vail als auch Aspen gelten als relativ hochpreisig und das spürt man im Geldbeutel. Allerdings kann man auch auf die etwas günstigeren Ortschaften Vermont oder Park City ausweichen, die im Umkreis liegen, aber kaum weniger exklusiv sind. Unter dem Strich bekommt man in Vail wohl etwas mehr für sein Geld, teuer sind aber beide Orte.

Sowohl Aspen als auch Vail gelten bei der amerikanischen Prominenz als beliebte Reiseziele während der Wintersaison. Viele verfügen sogar über eigene Häuser in einem der beiden Skiresorts. Aspen hat hier die Nase ein wenig weiter vorn. Stars wie Jack Nicholson oder Kevin Costner können einem dort über den Weg laufen. Wer als passionierter Skifahrer hofft, die Olympiasiegerin Lindsey Vonn beim Training zu beobachten, der sollte allerdings nach Vail fahren.

Ein wirklich bemerkenswertes Gadget in beiden Orten sind sicherlich die beheizten Gehwege. Das ist kein Witz, denn viele Gehsteige in Vail und Aspen sind tatsächlich mit Heizsystemen bestückt, damit die Fußgänger ohne Rutschgefahr an ihr Ziel kommen. Exklusiver geht es wohl kaum. Wer also schon mal so richtig im Schnee versinken wollte, der ist in den Rocky Mountains gut aufgehoben – sei es in Vail oder in Aspen.

 


Veröffentlicht am: 15.12.2016

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