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19.10.2017

 

 

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Tresor oder Schließfach?

Wo Wertvolles sicher ist

Niedrige Sparzinsen, hohe Immobilienpreise und keine Lust auf Risiko: Wer sein Erspartes anlegen möchte, hat es derzeit schwer. Wohin also mit dem Geld? Zu Hause in den Sparstrumpf?

Besser nicht. Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO, erläutert, wie sich Gold, Bargeld oder andere Wertgegenstände zu Hause sicher lagern lassen, was für ein Bankschließfach spricht und welche Versicherungen im Schadenfall einspringen.

Ein Blick in die Kriminalstatistik reicht aus, um zu sehen: Wertgegenstände in den eigenen vier Wänden lagern ist riskant. Im Schnitt wird in Deutschland alle drei Minuten eingebrochen. Insgesamt erfasste die Polizei im vergangenen Jahr mehr als 167.000 Fälle, Tendenz stark steigend. Wer Geld, Gold oder Schmuck zu Hause aufbewahrt, sollte sich daher intensiv mit der Sicherheit seiner Schätze befassen. Unter der Matratze oder im Wäscheschrank jedenfalls sind sie nicht gut aufgehoben, warnt Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO: „Einbrecher kennen alle Verstecke – auch originelle Schlupfwinkel wie den Klospülkasten, das Tiefkühlfach oder die Schachtel eines Gesellschaftsspiels.“

Bankschließfächer gibt es ab 20 Euro

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte größere Mengen von Bargeld oder Gold in einem Bankschließfach unterbringen. „Die Höhe der Miete unterscheidet sich von Bank zu Bank und hängt zudem von der Größe des Fachs ab“, weiß Rolf Mertens. Bei gängigen Varianten liegt die Miete zwischen 20 und 65 Euro pro Jahr. Doch Vorsicht: Hundertprozentige Sicherheit gibt es auch hier nicht. Bei Bränden oder Wasserschäden kann ein Verlust der Wertsachen drohen. Auch Einbrüche in Tresorräume sind nicht ausgeschlossen. „Kunden sollten daher unbedingt vor Abschluss prüfen, ob der Mietpreis einen Versicherungsschutz beinhaltet“, rät der Experte von ERGO. Manche Institute sichern den Inhalt von Bankschließfächern automatisch ab, bei anderen kostet das extra. Wichtig ist auch die Höhe der Haftungsgrenze. Die Versicherung muss nicht unbedingt über das Kreditinstitut laufen. Einige Hausratversicherungen decken den Schließfachinhalt bis zu einer bestimmten Grenze mit ab. Für höhere Werte gibt es spezielle Zusatzversicherungen.

Billige Tresore machen es Dieben leicht


In einem Bankschließfach kann der Kunde alles unterbringen, was ihm lieb und teuer ist: Geld und Edelmetalle ebenso wie Schmuck oder Dokumente. Was darin lagert, erfährt niemand. „Ein Problem ist nur, dass Schließfächer wegen der steigenden Nachfrage vor allem in größeren Städten inzwischen Mangelware sind“, weiß Rolf Mertens. „Als Alternative bieten sich heimische Tresore an, die jedoch ein paar Mindeststandards erfüllen sollten.“ Zum Schutz vor Dieben eignen sich nur Wertschränke, die mindestens 200, besser 1.000 Kilogramm wiegen. Leichtere Billigmodelle erleichtern den Kriminellen die Arbeit, weil sie den Tresor einschließlich aller Wertsachen einfach mitnehmen und später in Ruhe knacken können. Die sichersten Varianten sind Einmauerschränke oder Tresore, die fest in der Wand oder im Boden verankert sind. „Ratsam ist außerdem, auf Prüfsiegel zu achten, die meist auf der Innenseite der Tür zu finden sind“, erklärt der Versicherungsexperte von ERGO. „Zur Orientierung eignen sich die Plaketten der European Security Systems Association und von der VdS-Schadenverhütung.“

Wann zahlt die Hausratversicherung?

Zudem sollte ein Tresor nicht so auffällig in der Wohnung herumstehen, dass er gleich ins Auge sticht. Besser als ein Schloss mit Schlüssel eignet sich ein Zahlenschloss mit persönlichem Code. „Sonst entsteht zusätzlich die Frage nach einem geeigneten Ort für den Schlüssel“, meint Rolf Mertens. „In der Wohnung sollte er nicht versteckt sein, sonst ist es für Langfinger ein Leichtes, ihn zu finden.“ Von den Eigenschaften und der Anbringung des Safes ist es abhängig, in welcher Höhe die Hausratversicherung im Fall der Fälle verlorene Wertsachen ersetzt. „Um auch bei hohen Werten Anspruch auf eine vollständige Erstattung zu haben, ist ein passender Tresor mit ausreichender Sicherheitsstufe erforderlich“, sagt Rolf Mertens. „Welche Vorgaben im Einzelfall gelten, ist beim jeweiligen Versicherungsanbieter zu erfragen.“ Bei allem, was ungesichert herumliegt, springt der Versicherer nur in begrenztem Umfang ein.

Quelle: ERGO Group

 


Veröffentlicht am: 20.12.2016

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