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Morgengruß von Helmut Harff: Gesegnete Weihnacht

… wünsche ich Ihnen

Nein, heute will ich nichts von Terror, nichts von Terroristen, kein Politiker-Blabla, nichts von Angst, nichts von schlechten Zeiten hören. Heute will ich Geburtstag feiern, den Geburtstag eines Mannes, dessen Leben schon bei seiner Zeugung mehr als ungewöhnlich begonnen hat. Ich will heute den Geburtstag des Jesus von Nazareth feiern. Ich will den Geburtstag des Mannes feiern, der mit seiner Bergpredigt unser Leben mehr geprägt hat, als wohl sonst ein Mann nach ihm.

Ich weiß, viele, viel zu viele unter uns können oder wollen mit der christlichen Botschaft nicht mehr viel anfangen. Und doch prägt sie unser Leben nicht nur zu Weihnachten, sondern Tag für Tag. Unser Wertesystem, unser Zusammenleben, dass was wir für Recht und Unrecht halten, das geht auf den Mann zurück, dessen Geburtstag wir heute an Weihnachten feiern.

Gestern machte mich eine kleine Meldung in den Nachrichten erst nachdenklich und dann glücklich. Gemeldet wurde, dass wir Deutsche dieses Jahr mehr Weihnachtsbäume gekauft haben, als in den Jahren zuvor. Nun kann man das auf mehr Geld in unserem Portemonnaie zurück führen. Doch das glaube ich nicht. Ich bin vielmehr davon überzeugt, dass mehr Menschen mit dem Weihnachtsbaum – bewusst oder unbewusst – ein Zeichen setzten wollen. Ein Zeichen des Lichts gegen die Finsternis. Ich bin begeistert, wenn aus noch mehr Fenstern als sonst Weihnachtsbäume ihr friedliches, ihr Friedenslicht in die Dunkelheit, aber vor allem in unsere Herzen strahlen lassen. Das ist die richtige Antwort auf die, die unser Leben zerstören wollen. Unser Leben, das maßgeblich von Jesus, dessen Geburtstag wir heute feiern, geprägt wurde.

Da fällt mir ein, dass einst der Westberliner Radiosender RIAS die Menschen im westlichen Berlin aufforderte, eine Kerze ins Fenster zu stellen um so ihre Solidarität mit den Menschen im Ostteil der Stadt zu demonstrieren. Ich wohnte damals in Grenznähe und sah als kleiner Junge die Kerzen. Seit dem liebe ich das flackernde Licht der Kerzen.

Nun hätte ich fast vergessen, Ihnen liebe Leser, zum heutigen Männertag zu gratulieren. Männertag? Ja, Männertag, denn für mich ist der 24. Dezember der Männertag schlechthin. Warum? Wann darf Mann mit einem Baum quer durch die Wohnung marschieren? Wann darf er mitten im Wohnzimmer mit Säge und anderem Werkzeug hantieren, dass die Späne nur so rumfliegen. Wann darf Mann sich dann in einen alten dicken Mann verwandeln und mit dicken Straßenschuhen wieder durch die Wohnung laufen? Wann darf Mann mit der Rute sogar die Schwiegermutter züchtigen? Wann darf Mann dann mit der Autorennbahn oder der Puppenstube spielen und dabei naschen und einen Cognac trinken? Richtig, all das darf Mann nur an einem Tag im Jahr. Das darf Mann nur am 24. Dezember. Auch das haben wir Männer letztendlich unserem jüdischen Geschlechtsgenossen aus Nazareth zu verdanken.

Ist Weihnachten nicht ein toller Tag, ist die Weihnachtsbotschaft nicht die beste Botschaft schlechthin? Ich bin davon überzeugt.

Hier noch für alle, die die Weihnachtsgeschichte selber – oder besser – den Seinen vorlesen wollen, die Geschichte nach Lukas 2, 1-20:

Es begab sich aber zur der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:

Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Frühstück ist heute Nebensache. Der Baum will aufgestellt werden.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und eine gesegnete Weihnacht. Allen Lesern herzlichen Glückwunsch zum Männertag.

 


Veröffentlicht am: 24.12.2016

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