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12.12.2017

 

 

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Deutsche Autos haben die beste Langzeitqualität

... stellt der Verband der Automobilindustrie fest

Wie gut die Qualität eines Autos ist, zeigt sich nicht an dem Tag, an dem der Käufer seinen Neuen vom Hof des Händlers fährt, sondern in den folgenden Jahren. Mit 7,4 Millionen Besitzumschreibungen ist das Gebrauchtwagen-Geschäft mehr als doppelt so groß wie das Neuwagen-Geschäft mit 3,4 Neuzulassungen im Jahr 2016.

Nicht verwunderlich also, wenn der Report der Deutschen Automobil-Treuhand (DAT) zu dem Ergebnis kommt, für den Gebrauchtwagenkäufer stehe bei der Kaufentscheidung die Zuverlässigkeit eines Fahrzeugs an erster Stelle. Erst danach folgen Anschaffungspreis und Aussehen.

Belastbare Daten zur Langzeit-Qualität von Fahrzeugen lieferten jüngst der „TÜV Report 2017“ sowie der „DEKRA Gebrauchtwagenreport“, der bereits im ersten Quartal 2016 vorgelegt worden war. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) nutzte jetzt den Jahreswechsel für eine Gesamtschau auf Basis beider Reports zum Thema Qualität von Personenwagen auf Dauer und im täglichen Einsatz.

Im TÜV Report 2017 wurden fast neun Millionen der gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchungen ausgewertet, ohne Einflüsse wie Prestige, Preis oder Herkunft der Fahrzeuge. Das Ergebnis stellt den deutschen Modellen ein exzellentes Zeugnis aus: Die Top 5 der zwei- bis dreijährigen Autos, die der TÜV prüfte, sind durchweg Modelle deutscher Hersteller. Platz 1 teilen sich Mercedes-Benz GLK und Porsche 911, Platz 3 Mercedes-Benz B-Klasse, Platz 4 Mercedes-Benz A-Klasse, Platz 5 Mercedes-Benz SLK. Damit nicht genug: Von den Top 20 in dieser Kategorie zählen 19 Modelle zu deutschen Konzernmarken, darunter Opel Adam, Audi Q5, BMW X1 und VW Golf Plus.

Auch bei den vier- bis fünfjährigen Autos kommen die Top-5-Fahrzeuge durchweg von deutschen Herstellern: Mercedes-Benz SLK, Audi A6/A7, Audi TT, Audi Q5, Porsche 911.

Die Langzeitqualität deutscher Modelle ist zudem bei den sechs- bis siebenjährigen Autos dominierend: Drei der Top 5 zählen dazu: Porsche 911, Audi TT, BMW X1. Selbst unter den „älteren Semestern“ (acht- bis elfjährige Fahrzeuge) steht der Porsche 911 auf Platz 1.

Ein ähnliches Bild zeigt der DEKRA Report für 2016, bei dem die DEKRA-Experten die Ergebnisse von insgesamt rund 15 Millionen Hauptuntersuchungen aus zwei Jahren auswerteten. 474 Modelle wurden berücksichtigt. In neun Fahrzeugklassen gab es jeweils drei Gruppen, abhängig von der Laufleistung (0 bis 50 000 km; 50 001 bis 100 000 km; 100 001 bis 150 000 km). Berücksichtigt wurden nur Mängel, die für die Bewertung von Fahrzeugen wirklich relevant sind. Mängel, die typischerweise dem Halter (z. B. zu geringe Pflege des Autos) und weniger dem Fahrzeug selbst zuzuschreiben sind, wurden nicht berücksichtigt.

In dieser umfassenden Auswertung geben die deutschen Marken den Ton an: Sie holten 18 von insgesamt 27 Bestwertungen. Darunter finden sich Modelle von Audi, BMW, Mercedes-Benz, Opel und Volkswagen. Die Sieger bei Qualität und Zuverlässigkeit in fünf von neun Fahrzeugsegmenten (Obere Mittelklasse/ Oberklasse, Sportwagen/ Cabrio, Gelände-wagen/ SUV, Van, Kleintransporter) kommen aus Deutschland: Mercedes-Benz CLS, Audi A6, Mercedes-Benz SLK, BMW Z4, Audi TT, Mercedes-Benz M-Klasse, Audi Q5, Mercedes-Benz B-Klasse, VW Sharan, Opel Combo, VW Amarok.

Den Titel „Bester aller Klassen“ – dabei handelt es sich um das Fahrzeug, das über alle Fahrzeugklassen und alle drei Laufleistungsbereiche im Schnitt die beste Bilanz erzielt – holte sich der Audi A6 vor der Mercedes-Benz E-Klasse und dem Audi Q5. (ampnet/Sm)

Beide Reports zeigen die überragende Position der deutschen Automobilindustrie in puncto Qualität. Insgesamt wurden die Daten von 24 Millionen Hauptuntersuchungen ausgewertet. Klares Ergebnis: Es sind deutsche Modelle, die die beste Zuverlässigkeit und Langzeitqualität aufweisen. Bemerkenswert ist, dass die deutschen Modelle nicht nur in den einzelnen Altersklassen, sondern auch in den höheren Laufleistungsbereichen – von 50.000 bis 150.000 Kilometer – besonders gut abschneiden.

"Grundlage für diesen Erfolg sind die seit Jahren hohen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen unserer Hersteller und Zulieferer über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Hinzu kommt, dass das Qualitätsmanagement bei unseren Unternehmen Chefsache ist. Einen ebenso hohen Anspruch an die eigene Leistung haben unsere Hersteller und Zulieferer auch bei den großen Innovationsthemen Elektromobilität und Digitalisierung“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche

 


Veröffentlicht am: 28.12.2016

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