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Wege in den Beruf

Konstrukteur in der Luftfahrt

Wer Konstrukteur in der Luftfahrt werden möchte, muss nicht unbedingt den direkten Weg über ein Konstrukteursstudium gehen.

Es ist auch ein Quereinstieg für Fachkräfte aus anderen Branchen möglich, auch für Soldaten ergeben sich hier Möglichkeiten. Zwei große Unternehmen sind dabei marktführend: das amerikanische Luftfahrtunternehmen Boeing und das europäische Konsortium Airbus. Welche Wege gibt es also?

Berufsbild: Was macht ein Konstrukteur der Luftfahrt?

Bei der Luftfahrt handelt es sich um einen Industriezweig, der weltweit vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten bietet. Mit dem Begriff Luftfahrt wird der Transport von Menschen und Gütern auf dem Luftweg bezeichnet. In Deutschland arbeiten über 800.000 Menschen in der Luftfahrt. Abhängig von dem Job gibt es auch unterschiedliche Voraussetzungen für den Schulabschluss. Für den Konstrukteur ist zum Beispiel ein Ingenieursstudium erforderlich.

Das Durchschnittseinkommen von einem Luftfahrtingenieur beträgt etwa 4.700 € brutto. Allerdings können Führungskräfte ohne weiteres auch ein Monatseinkommen von bis zu 10.000 € erreichen. Da in der Luftfahrt in der Regel im Schichtbetrieb gearbeitet wird, ist das monatliche Einkommen aufgrund der Schichtzulagen sehr hoch. Wer Interesse hat, findet Jobs als Konstrukteur auf aviationpower.de. Meistens werden spezielle Studiengänge besucht, wie zum Beispiel der Luft- und Raumfahrtingenieur. Allerdings sind in der Luftfahrtindustrie auch immer wieder technische Fachkräfte gesucht, die kein luftfahrtspezifisches Studium besitzen. In der Konstruktion arbeiten daher auch sehr viele Ingenieure aus dem klassischen Ingenieurberufen wie Elektrotechnik oder Maschinenbau.

Quereinstieg aus anderen Branchen

Oftmals ist auch ein Quereinstieg aus einer anderen Branche möglich. So kann zum Beispiel ein Kfz-Mechaniker problemlos auch in die Wartung am Flughafen wechseln. Allerdings ist hierfür eine Umschulung an einer privaten Bildungseinrichtung, die von der europäischen Luftsicherheitsbehörde EASA zugelassen ist, erforderlich und die Kosten sind entsprechend hoch. Diese werden allerdings teilweise vom Staat gefördert, wie zum Beispiel durch Bildungsgutscheine. Hierfür ist es erforderlich, dass der Antragsteller zuvor entweder drei Jahre lang eine Tätigkeit ausgeübt hat oder eine Berufsausbildung abgeschlossen hat.

Es gibt einige zertifizierte Anbieter in Deutschland, die eine Weiterbildung in den technischen Bereichen vornehmen dürfen. Interessenten sollten neben der EASA-Zulassung auch darauf achten, dass eine Lizenz für die Praxis vorhanden ist. Denn am Ende der Schulung muss ein Praktikum durchgeführt werden. Übrigens haben Zeitsoldaten sehr gute Chancen, in der zivilen Luftfahrt einen Job zu ergattern. Hier unterstützt der Bundesförderungsdienst der Bundeswehr durch eine Förderung auf Basis der vorhandenen militärischen Qualifikationen. Eine weitere Möglichkeit ist eine luftfahrtspezifische Weiterbildung im Maschinenbau oder im Technikbereich an einer Fachhochschule.

Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an einer Uni oder Fachhochschule

Luft- und Raumfahrttechnik kann an Fachhochschulen und Universitäten studiert werden. Es ist möglich, das Fach sowohl eigenständig als auch als Schwerpunkt in einem Maschinenbaustudium zu absolvieren. Voraussetzung ist das Abitur und für die Fachhochschule die Fachhochschulreife. In der Regel wird zunächst das Studienfach Maschinenbau belegt und später auf die Luft- und Raumfahrttechnik im Hauptstudium spezialisiert.

Bei einem Bachelorstudiengang muss sich der Student schon vor Beginn für einen Schwerpunkt entscheiden. Der Verband Deutscher Ingenieure (VDI) gab an, dass 2016 in Deutschland über 1.500 Stellen für Ingenieure der Luft- und Raumfahrt frei waren. Somit handelt es sich hierbei um einen Job mit Zukunft und Ingenieure werden händeringend gesucht.

Die Luftfahrtindustrie gehört in Deutschland zu den stark wachsenden Branchen, schließlich gibt es weltweit immer mehr Flugzeuge und die Zahl wird künftig eher noch zunehmen. So ist zum Beispiel das Hamburger Unternehmen Airbus durch zahlreiche Bestellungen in den kommenden 8 bis 9 Jahren ausgebucht. Außerdem wurde erst kürzlich die Produktionsanzahl auf 46 Flugzeuge monatlich erweitert. Somit stehen die Chancen für technische Fachkräfte sehr gut, in der Luftfahrt Fuß fassen zu können. Dabei muss es nicht immer gleich beim Hersteller sein, denn auch die Airlines selbst suchen Kräfte für Wartungen und Co.

Bild 1: ©istock.com/rusm
Bild 2: ©istock.com/Skyhobo
Bild 3: ©istock.com/xxz114

 


Veröffentlicht am: 29.12.2016

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