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Morgengruß von Helmut Harff: Knallköppe

… und Weltretter

Folgt man den Gutmenschen, folgt man denen, die jeden Tag die Welt retten, die zum Lachen in den Keller gehen und für die Genuss eine der Totsünden ist, so sind alle die Geld für Silvesterböller ausgeben mindestens am Ende der Menschheit schuld.

Ja, niemand stirbt, niemand leidet, niemand wird depressiv, niemand passiert eigentlich irgend etwas, wenn er an Silvester nicht ein Feuerwerk abbrennt und er dafür kein Geld ausgibt. Doch das trifft auf die meisten Dinge zu, die wir tun. Wir müssen unsere Wohnungen nicht malern, wir brauchen keine Kunst, wir brauchen keine Medien und doch ginge das Leben weiter. Das haben Generationen vor uns bewiesen.

Es zeigte sich aber auch schon seit Beginn der Menschheit, dass wir das sind, was wir sind, weil wir selber für unseren Spaß sorgen können. Wir können uns über viele Dinge einfach freuen. Dazu zählt es auch, die bösen Geister mit möglichst viel Lärm zu vertreiben und das neue Jahr genau so zu begrüßen.

Das machen wir Menschen übrigens schon deutlich länger, als es Gutmenschen gibt. Die werfen uns nun vor, dass wir viel Geld für unser Vergnügen ausgeben. Sie fordern wie seit Jahren „Brot statt Böller“. Bemühen wir doch mal die Zahlen: Wir rund 80 Millionen Deutsche geben dieses Jahr jeder rund 1,70 Euro für Silvesterfeuerwerk aus. Das ist etwas mehr als ein Liter Super kostet. Ein 1-Kilobrot beim Bäcker ist dafür noch lange nicht zu bekommen.

Andererseits spendeten laut Angaben der GfK wir Deutschen 2015 5.539 Millionen Euro. Das sind knapp 70 Euro pro Nase, wenn wir wieder von 80 Millionen Deutschen ausgehen. Da sollte doch jeder Gutmensch jubeln und nicht permanent und penetrant auf die Spaßbremse treten. Wer sich so – und hier reden wir nur von Bargeldspenden – für seine Mitmenschen einsetzt, dem sei doch wohl einmal im Jahr zuzubilligen, sein Geld für seinen gemeinschaftlichen Spaß auszugeben. Denn von dem für Silvesterfeuerwerk ausgegebenen Geld haben nicht nur die „Knallköppe“ etwas, sondern auch Zuschauer wie ich.

Ich wäre viel eher für einen Slogen in der Richtung „Wer spendet soll auch böllern“. Ich finde, dass die, die da fordern „Brot statt Böller“ ihrem Anliegen auch keinen wirklichen Gefallen tun. Wer mir etwas madig machen will, woran ich Spaß habe, dem zeige ich die kalte Schulter. Mein Tipp an alle Weltretter: positiv denken und Spaß fördern.

Ich habe jetzt erst einmal Spaß beim Frühstück.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 30.12.2016

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