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Aufgespießt: Auge in Auge mit Canis lupus

... auf einer Winterwanderung

(Helmut Harff/Chefredakteur) Winterzeit gleich Wanderzeit? Diese Gleichung geht für viele nicht auf. Zumindest sieht man im flachen brandenburger Land, aber sicherlich nicht nur dort kaum mal jemanden wandern. Das kann man angesichts der viel zu häufig geschlossenen Dorfgasthäuser schon verstehen. Und doch, es lohnt sich - gerade wenn es wie jetzt geschneit hat.

Warum? Ein Grund ist, man begegnet nicht ständig und mit großem Getöse sich durch den Wald bewegende Massen. Eine Winterwanderung scheint irgendwie nicht massenkompatibel. Auch Schulklassen in Vorbereitung von Aufsätzen oder beim Besuch der Waldschule sind sehr unwahrscheinlich.

Sie sind auf jeden Fall unwahrscheinlicher als die Begegnung mit Canis lupus, auch bekannt als Wolf. So ein Geselle huschte heute knapp 40 Meter vor meiner Nase über eine abgelegene Straße in der Lausitz. Ein Anruf beim Förster bestätigte, dass es wirklich ein Wolf gewesen ist. Für ihn war ein Wolf in seinem Revier nichts bedeutendes, denn hier gibt es viele, erfuhr ich.

Für mich war die Begegnung mit Meister Isegrim schon ein Highlight. Da ich hier in aller Ruhe am Rechner sitze und schreibe ist klar, dass der ach so böse Wolf mich als Mittagessen verschmäht hat. Das Tier, wohl ein Einzelgänger, hatte ganz sicher mehr Angst vor mir dem Menschen, als ich vor dem großen Raubtier.

Doch bei meinem Waldspaziergang scheuchte ich dann noch weitere "gefährliche Bestien" auf. Genauer gesagt handelte es sich um eine Rotte von acht bis zehn Wildschweinen. Die machten sich zu meiner Erleichterung im Schweinsgalopp im Wahrsten Sinne des Wortes über den Acker.

Im sommerlich-dichten Unterholz des Waldes hätte ich weder die Wildschweine noch den Hasen, der da auch rumhoppelte erspäht. Dass da auch noch Rehe und einiges an Vögeln, darunter auch solche, die auf Mäuse und anderes Kleingetier scharf waren, sich mir zeigten, ist in brandenburgischen Wäldern, aber ganz sicher auch in den anderen waldreichen und derzeit fast menschenleeren Gegenden eher normal. Im Schnee konnte ich viele Tierspuren sehen. Wenige konnte ich Reh und Wildschwein zuordnen, die meisten kannte ich nicht.

Wobei, normal ist das nur für Menschen, die nicht nur mal kurz vor die Tür gehen, sondern sich aufmachen, den Winterwald und seine Tierwelt zu erkunden und zu genießen. Ist wirklich keine Lokalität in der Nähe, so stopft man eben in den kleinen Rucksack nicht nur das Handy, sondern auch eine Thermosflasche oder steckt sich einen Flachmann ein.

 


Veröffentlicht am: 09.01.2017

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