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Wirtschafts-News vom 9. Januar 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Wie heißt es so schön?  Neues Spiel, neues Glück! Zu Beginn eines neuen Jahres heißt es dagegen in aller Regel, neues Jahr, neue Gesetze. Einige dieser Gesetze erfreuen uns, bei anderen kann man das nicht uneingeschränkt behaupten.

Beispielsweise steigt der Mindestlohn von 8,50 auf 8,84 Euro je Stunde. Das freut die Arbeitnehmer, die Arbeitgeber vermutlich weniger. Inwieweit sich Inhaber von Geschäften darüber freuen, dass ab 2017 elektronische Ladenkassen Pflicht werden, sei mal dahingestellt. Hier geht es vor allem den Finanzämtern darum, Manipulationsmöglichkeiten zu unterbinden. Eine aus dem Jahr 2010 stammende Übergangsregel für bisherige Kassenmodelle lief zum 31. Dezember 2016 aus. Werden die alten Kassen dennoch weiter genutzt, besteht ab 2017 die Gefahr, dass die Finanzverwaltung Umsätze hinzuschätzt.

In Sachen „betriebliche Altersvorsorge“ erhöht sich nach Angaben des GDV durch die höhere Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung auch der Teil des Gehalts, den der jeweilige Arbeitgeber steuer- und abgabenfrei in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder in einen Pensionsfonds investieren kann. Der geförderte Höchstbetrag klettert so von bisher 2.976 auf künftig 3.048 Euro pro Jahr. Steuerfrei seien zusätzlich unter bestimmten Voraussetzungen weitere 1.800 Euro jährlich möglich.

Ebenfalls erfreulich für Arbeitnehmer, allerdings nur in diesem Jahr, ist ein zusätzlicher Feiertag. Am  31. Oktober 2017 jährt sich die Veröffentlichung von Martin Luthers Thesen zum 500. Mal, daher ist dieser dann einmalig bundesweit ein Feiertag.

Die Altersvorsorge wird immer wichtiger, daher können Vorsorgeaufwendungen für das Alter künftig steuerlich besser abgesetzt werden. Dies gilt zum Beispiel für Beiträge zur gesetzlichen Rentenkasse oder zu Versorgungswerken. Für die Berücksichtigung der Sonderausgaben gilt hier laut Steuerzahlerbund ein Höchstbetrag von 23.362 Euro, davon können maximal 84 Prozent abgesetzt werden. Der Wermutropfen dabei ist, dass bei Arbeitnehmern, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, von den Vorsorgeaufwendungen natürlich der steuerfreie Arbeitgeberanteil abgezogen wird. Mehr Informationen zu neuen Gesetzen haben wir morgen für Sie.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20170109_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 09.01.2017

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