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Seoul Tutti Ensemble in Berlin

Musiker mit Kunstsinn, Tradition und Moderne

Musikliebhaber erlebten unlängst in Berlin ein Kultur-Erlebnis, als das Seoul Tutti Ensemble zusammen mit der Kammersymphonie Berlin im Konzerthaus am Gendarmenmarkt klassische Symphonien und moderne Arrangements intonierten.

In dem Gemeinschaftskonzert des Seoul Tutti Ensembles und der Kammersymphonie Berlin unter Leitung von Jürgen Bruns verbanden sich Tradition und Moderne: Neue englische Stücke spielte mit der Musik von Purcell, und Avantgarde aus der Republik Korea stieß auf Instrumente aus der koreanischen Geschichte.

Im Zentrum des Programms voller überraschender Querverweise stand eines der berühmtesten Werke der europäischen Klassik: die g-Moll-Sinfonie von Mozart. Der musikalische Ohrenschmaus vermittelte dem Publikum ungewöhnliche Klangfarben mit dem traditionellen Instrumentarium. In diesem Kontext erklang eine Sinfonie von Mozart und wurde mit brausendem Applaus quittiert.

Das Seoul Tutti Ensemble

Es wurde im Juli 1988 von der Pianistin Ok-hee Lee ins Leben gerufen, die bei August Leopolder an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main studiert hat. Seit seiner Gründung hat der Klangkörper 29 Jahre lang Abonnement- und Sonderkonzerte in den berühmtesten Konzerthäusern Koreas wie dem Seoul Arts Center und dem Sejong-Center für darstellende Künste gegeben. 2001 wurde es als eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts anerkannt, die dem Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus untersteht.

Das Seoul Tutti Ensemble blickt auf eine Reihe sehr origineller Aufführungen zurück. Nennenswert ist das Projekt „DasKonzert kommt zu mir“, das insbesondere für diejenigen initiiert wurde, die kaum Gelegenheit haben, ins Konzert zu gehen. Das Ensemble besucht das Publikum und nicht umgekehrt.

2002 formierte sich das Seoul Tutti Ensemble neu. Es nahm neue Mitglieder auf und gab sich einen neuen Namen: Seoul Tutti Kammerorchester. Seitdem ist sein Repertoire nicht mehr auf Kammermusik beschränkt, sondern schließt auch Orchestermusik ein. Von 2005 bis 2008 führte das Seoul Tutti Kammerorchester als erstes Ensemble Koreas alle Konzertwerke von Mozart auf und präsentierte die koreanische Uraufführung seiner „Posthorn-Serenade“, wodurch es seinem Ruf als Mozartspezialist alle Ehre machte.

Unter der Leitung von Jihyun Kim, die bei den Pianisten August Leopolder und John O'Coner ihre künstlerische Ausbildung erhielt, spielt das Seoul Tutti Kammerorchester mit seinem großartigen und feinen Klang sowie seiner zukunftsorientierten Haltung eine führende Rolle in Koreas zeitgenössischen Szene für klassische Musik.

Das Publikum war von dem Kunstgenuss im Konzerthaus am Gendarmenmarkt begeistert und spendete den Künstlern aus beiden Ländern nahezu frenetischen Beifall.

Text: Erwin Halentz
Foto: Seoul Tutti Ensemble/Botschaft Republik Korea

 


Veröffentlicht am: 12.01.2017

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