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29.04.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Hängende Mundwinkel

... nach dem Besuch der ersten Modemesse

Die Modemesse "Panorama" in den Messehallen unter dem Berliner Funkturm scheint noch einmal gewachsen zu sein. Doch ob mehr Quantität zu mehr Qualität führt? Mein erster Eindruck ist eher ein nein.

Modisch habe ich vor allem für uns Männer nicht viel, eigentlich nichts wirklich neues entdeckt. Die 90er Jahre sind wieder auferstanden. Man hört, die sind einfach dran. Komisch ist schon, dass gleich diverse Labels und Modefirmen immer auf genau die gleiche Idee kommen. Fans von Verschwörungstheorien könnten auf die Idee kommen, da zieht im Hintergrund jemand die modischen Strippen. Ich glaube ja, die Trends entstehen dadurch, dass in den Nähereien in China, Bangladesh oder der Türkei einfach gerade die Schnitte für Mode der 90er Jahre vorliegen und nun alle, die dort produzieren lassen, auf diesen Zug aufspringen müssen.

Ich finde so einen fast einhelligen Trend ziemlich langweilig. So toll war die Mode vor 25 Jahren nun auch nicht und Menschen wie ich haben sie in jüngeren Jahren getragen und sollen sie jetzt wieder tragen? Nö, das will ich nicht.

Gut fand ich im Vorfeld der Modewoche, dass man sich auf der "Panorama" mit einer eigenen Halle dem Thema Lingerie widmen will. Doch der Charme der Halle entspricht der Männer-Feinripp-Wäsche der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Auch die präsentierte Mode - vor allem für uns Männer - schaffte es nicht, dass meine Mundwinkel auch nur etwas nach oben gingen. Das gelang allenfalls den wenigen Dessous-Models, die nicht nur hübsch waren, sondern mit denen man sich auch unterhalten konnte. Wenn die Lingerie-Halle mal ein Erfolg werden soll, müssen die Messemacher noch eine ganz volle Schippe nachlegen.

Nachlegen sollte man auch beim Catering. Irgendwer bei den Messemachern denkt, dass Menschen, die sich mit Mode beschäftigen, den ganzen Tag nichts essen. Man muss ja nicht gleich der in wenigen Tagen beginnenden "Grünen Woche" Konkurrenz machen, aber wenn man doppelt so lange nach Essbarem ansteht, wie man dann für den Verzehr braucht, so nervt das einfach.

Ich bin gespannt, ob ich heute noch das eine oder andere modische Highlight für uns Männer entdecke. Ansonsten sehe ich schwarz oder vielmehr jeansblau in allen Schattierungen. Was ich bisher gesehen habe fordert zu mindestens eines nicht von den Männern: modischen Mut.

Heute frühstücke ich lieber etwas mehr, um nicht wieder hungernd von Messe zu Messe zu eilen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 18.01.2017

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