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Morgengruß von Helmut Harff: Daumen runter

... wenn es um Männermode geht

Männer, es tut mir leid, aber ich konnte auch gestern nichts an Männermode entdecken, die mich echt begeistert hat und die Mann auch noch tragen kann. Ich sehe im wahrsten Sinne des Wortes schwarz - oder grau oder blau. Das sind die Männerfarben der kommenden Herbst-Wintersaison. Wobei von Farbe nicht wirklich zu reden ist.

Ich hoffte gestern unter anderem auf die Modemacher, die auf Ökologie und Nachhaltigkeit setzen. Das taten mit mir und der Chefredakteurin von www.frauenfinanzseite.de noch einige Hundert zumeist weibliche Modefans. Doch voll war die Lokation nicht, schließlich bot man uns Plätze in der begehrten ersten Reihe an.

Einiges an Mode für die Damenwelt gefiel mir wirklich gut. Dabei griffen die Designer tief in die modische Mottenkiste. Heraus kam Mode mit Schulterpolstern und im Batik-Look. Die Männer mussten Teile tragen, die ich schon vor 40 Jahren als langweilig empfand - schwarzes Hemd und ebensolche Hosen. Klar waren auch die Schuhe schwarz.

Wesentlich farbiger kleidete Designer Matthias Maus die Männer ein. Leider ist seine Mode nur etwas für androgyne Typen oder solche, die schon Angst haben, dass ein Apfel zu viele Kalorien hat. Doch hier gefiel zumindest einiges. Deutlich mehr Applaus gab es vom Publikum, darunter Marlene von Steenvag, für die Damenmode. Die Burlesque-Queen war in einem Maus-Kleid der Blickfang des Abends. Ich glaube auch schon zu wissen, in welchem Maus-Kleid sie auf der nächsten Show auftauchen wird.

Passiert nicht wirklich viel auf den Messen und den Modeschauen, so ist zumeist ein Blick ins Publikum oder auf die Messebesucher aufschlussreich. Dieses Jahr ist zumindest bis heute auch hier Fehlanzeige. Selbst die Paradisvögel bleiben entweder im Nest oder blasser. Es schient in der Mode so etwas wie Lethargie zu herrschen. Das kann ja auch ein gutes Zeichen sein. Warum? Werden die Zeiten schlechter, wird die Mode bunter, ausgeflippter, exentrischer. Wenn das stimmt, dann leben wir in paradiesischen Zeiten.

Wobei, ein Blick in die Geschichte lehrt, dass, sind die Zeiten erst einmal so richtig schlecht oder werden zumindest so empfunden, die Männermode trist und einfallslos wird. Liebe Modemacher, zeigt uns spätestens im Sommer, dass die Zeit nicht so trist wie eure Männermode ist. Schwarz ist nicht wirklich eine Alternative zum ewigen Jeansblau. Die Jahrhundert-Hose wird nun schon seit Jahrzehnten gewaschen und zerissen angeboten. Ich will wieder Mode, die mir Spaß macht und die dann auch noch tragbar ist. Ist das zuviel verlangt?

Was frühstücken diese Kreateure dieser depressiven schwarz-grau-Orgien? Schwarzen Kaffee, schwarzes Brot und Graukäse?

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 19.01.2017

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