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Fleischeslust

Kann verarbeitetes Fleisch die Symptome von Asthma verschlimmern?

Schenkt man aktuellen Studienergebnissen Glauben, so kann sich der häufige Verzehr von geräuchertem oder verarbeitetem Fleisch wie etwa Schinken oder Salami negativ auf die Symptome von Asthma auswirken. In den Lebensmitteln steckt häufig eine gewisse Menge an Nitriten, die Entzündungen der Atemwege begünstigen können.
 
Die Luft zum Atmen


Asthma ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege. Verkrampfen sich diese, so kann es zu Atemnot kommen. Die Erkrankung nimmt in der Regel bereits in der Kindheit ihren Verlauf. Dabei sind bis zu 10 % der Kinder und etwa 5 % der Erwachsenen betroffen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Man unterscheidet das allergische vom nicht-allergischen Asthma, die beide in der Reinform jedoch nur bei etwa 10 % der Patienten vorkommen. Bei der Mehrheit der Patienten werden Mischformen beobachtet.

Auch bei den Ursachen unterscheidet man zwischen allergischen Auslösern wie etwa allergischen Reaktionen auf Pollen oder Tierhaare und nicht-allergischen Auslösern, zu denen Tabakrauch und Medikamente zählen können. Wissenschaftler des Hôpital Paul-Brousse in Frankreich haben nun einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von verarbeitetem Fleisch und einer Verschlechterung der Symptome beobachtet.
 
Fleischeslust

Um zu überprüfen, ob der Verzehr von verarbeitetem Fleisch mit einer Verschlechterung von Asthmasymptomen sowie Fettleibigkeit eine Rolle spielt, analysierten die Forscher die Daten der Teilnehmer der Study on the Genetics and Environment of Asthma (EGEA). Die Untersuchung umfasste 971 Erwachsene (49 % Männer im durchschnittlichen Alter von 43 Jahren), deren Angaben im Rahmen von demografischen Daten aufgenommen wurden. Dazu zählten u. a. Ernährungsgewohnheiten, Gewicht (BMI) und Asthma-Symptom-Score. Der Verzehr von bearbeitetem Fleisch wurde mittels Fragebögen nach Häufigkeit von gering (1) bis mehrere Portionen in der Woche (4) beurteilt.
 
Keine voreiligen Schlüsse

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in der Fachzeitschrift „BMJ Thorax“ veröffentlicht. Vier Portionen sollen demnach das Asthma-Risiko erhöhen, so die Wissenschaftler. Insbesondere die Konservierungsstoffe, die in Wurst, Salami und Schinken enthalten sind, betrachten die Wissenschaftler kritisch.

Li Zhen vom Hôpital Paul-Brousse mahnt jedoch vor voreiligen Schlüssen. Schließlich handelt es sich bei der Untersuchung um eine Beobachtungsstudie, so dass man zu Ursache und Folgen noch keine konkreten Angaben machen kann. Die Experten betonen, dass viele Faktoren das Risiko für Asthma beeinflussen können, wie etwa Fettleibigkeit.
 
Text: medicalpress.de

 


Veröffentlicht am: 21.01.2017

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