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He Papa, ich brauch mehr Geld

Offene Umgang mit Geld für den Nachwuchs

Das neue Jahr bedeutet in vielen Familien der Startschuss für Verhandlungen über mehr Taschengeld. Denn ob Klamotten, der Kinobesuch oder Süßigkeiten – mit dem Geld von den Eltern können die Kinder und Jugendlichen in der Regel kaufen, was sie wollen.

Das macht Sinn, schließlich ist es wichtig, früh erste Erfahrungen im Umgang mit Geld zu machen. „Wichtiger als die genaue Summe des Taschengeldes ist es jedoch, wenn in der Familie selbstverständlich und offen über das Thema Geld gesprochen wird“, sagt Prof. Dr. Rolf Tilmes. Der Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) plädiert dafür, dass Finanzen insgesamt im Elternhaus ihren Tabustatus verlieren sollten. Gerade in diesen komplexen Zeiten ist ein erstes Verständnis beispielsweise über das Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben, vom Zinseszinseffekt und vom Risiko bei der Geldanlage empfehlenswert.

Welche große Rolle die finanzielle Sozialisierung für das spätere Finanzverhalten spielt, hat eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) untersucht. Demnach haben die finanzielle Erziehung durch die Eltern sowie Kindheitserfahrungen mit Geld einen größeren Einfluss auf die finanzielle Bildung als beispielsweise die Schule. „Das verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass die Eltern ihren Kindern zeigen, wie der Umgang mit Geld funktioniert“, sagt Tilmes. Denn Finanzwissen hilft nicht nur später bei der Geldanlage, es hilft auch die Folgen von Verschuldung zu verstehen, Verträge zu durchblicken und eine finanzielle Schieflage zu vermeiden.

Die Kommunikation ist aber nur die halbe Miete: Kinder und Jugendliche müssen vielmehr eigene Erfahrungen sammeln – positive wie negative. Gerade das Taschengeld bedeutet eine gute Methode, sich Finanzwissen anzueignen, aber auch Alltagskompetenzen zu lernen, wie zum Beispiel Ausgaben zu planen, Entscheidungen zu treffen oder Prioritäten zu setzen. „Die Beschäftigung mit Geld und wirtschaftlichen Zusammenhängen kann man nicht früh genug lernen“, sagt Tilmes.

Denn viele Menschen werden heute schon in jungen Jahren mit komplexen Finanzentscheidungen konfrontiert. Sie haben früh Zugang zu einem Bankkonto, nutzen einen Kredit und sind selbst zuständig für ihre Altersvorsorge. Nur Menschen mit ausreichendem Finanzwissen sind hier in der Lage, informierte Entscheidungen über ihr Spar- und Investitionsverhalten sowie eine Kreditaufnahme zu treffen.

Doch weil immer weniger Verbraucher sich in finanziellen Themen auskennen, begehen sie entsprechend große Fehler. Wer den Umgang mit Finanzangelegenheiten nicht gelernt hat, nimmt möglicherweise eher einen Kredit auf, legt weniger oder gar nichts fürs Alter zurück und bezahlt tendenziell höhere Gebühren für Finanzprodukte. „Das Ziel muss es also sein, Finanzkenntnisse möglichst früh zu vermitteln“, sagt der FPSB-Vorstand. Es geht um Fragen, wie viel man sparen muss und in welchem Maße man – vor allem im Ruhestand – die Ersparnisse aufbrauchen kann. Gutes Finanzwissen hilft dabei, Entscheidungen zu allen Fragen rund um das Thema Geld selber zu treffen.

Finanzplaner bieten echten Mehrwert

„Es ist sehr wichtig, dass Verbraucher selbst die Kontrolle über ihr Vermögen erlangen“, betont Tilmes, der neben seiner Vorstandstätigkeit auch Wissenschaftlicher Leiter des PFI Private Finance Institute / EBS Finanzakademie der EBS Business School, Oestrich-Winkel ist. Sinnvoll ist es aber auch, die Vorteile einer ganzheitlichen Finanzberatung zu nutzen. Dabei garantieren professionelle und unabhängige CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®-Zertifikatsträger) dank einer ganzheitlichen und vor allem langfristigen Perspektive wirklichen Mehrwert für ihre Kunden.

Der große Vorteil: Die Anleger bekommen durch die professionelle Aufbereitung ihrer Vermögensverhältnisse im Finanzplan häufig erstmals einen kompletten und genauen Überblick über die Werthaltigkeit ihrer einzelnen Vermögensanlagen. Nur eine umfassende Finanz- und Vermögensplanung gibt dem (älteren) Verbraucher die Möglichkeit, richtige und vor allem langfristig orientierte Entscheidungen für sein Gesamtvermögen zu treffen, da alle Finanz- und Vermögensströme vernetzt betrachtet werden. Gleichwohl ist die frühe und intensive Beschäftigung mit Finanzthemen eine wichtige Voraussetzung für Anleger, um ihrem Berater die richtigen Fragen stellen zu können.

 


Veröffentlicht am: 01.02.2017

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