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28.05.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Total bekloppt

Manche Autofahrer gehöre in die Anstalt

Gestern hat es mich erwischt. Ich wurde von einem augenscheinlich sehr schweren Unfall auf der Autobahn ausgebremst. Nichts ging mehr. Alle machten brav die Rettungsgasse frei und diverse Feuerwehren und Krankenwagen eilten zur nicht einzusehenden Unfallstelle. Dann geschah erst mal nichts.

Also ein Szenario, wie es leider immer wieder vorkommt. Irgendwann rückten die Abschleppwagen an. Das muss bei einigen Autofahrern irgendwie einen Fluchtreflex oder eine sonstige krankhafte Veränderung im Kopf ausgelöst haben. In dem Wissen, dass einerseits viel Polizei unterwegs ist und die nächste Abfahrt nur wenige Hundert Meter hinter uns liegt, scherten sie aus der Warteschlange aus und fuhren rückwärts in Richtung Abfahrt. Sie sperrten damit so ganz neben bei die Rettungsgasse, in der gerade weitere Abschleppfahrzeuge unterwegs waren.

Doch das war noch nicht der Höhepunkt autofahrerischer Idiotie. Denn ein Brummifahrer folgten den Dummbatzen am Pkw-Steuer und wollte ebenfalls rückwärtsfahrend dem Stau entkommen. So richtig hatte er sein Fahrzeug nicht im Griff. Er fuhr so einen halben Meter an unserem Wagen vorbei, als ihn endlich die ziemlich erboste Polizei stoppte. Die war verständlicher Weise nicht gerade gut gelaunt, was der Fahrer auch zu hören bekam. Man teilte ihm mit, dass er sich gerade vier Punkte in der Verkehrssünderkartei verdient habe.

Ich war so sauer über diesen total bekloppten Fahrer, dass ich mir gewünscht habe, dass man ihn schon zur Abschreckung in Handschellen abführt, nach dem er seinen Lkw wieder richtig abgestellt hat.

Ob das der Fall gewesen ist, konnte ich nicht mehr feststellen, denn die Polizei hat für alle Pkw den Weg zurück zur Abfahrt frei gemacht. Eine gute Idee, sonst hätten wir bestimmt noch lange im Stau gestanden.

Doch ehrlich, solche Idioten, wie ich sie gestern Abend auf der Autobahn nach Dresden erleben musste, haben nichts auf unseren Straßen zu suchen. Denen muss man die Fahrerlaubnis für lange Zeit entziehen. Ich hoffe, dass da die Polizei und die Justiz hart durchgreift. Ich hoffe auch, dass der Arbeitgeber des Lkw-Fahrers konsequent ist und seinen Fahrer in die Wüste schickt.

Ehrlich, auf abendlich leerer Autobahn mal in der 80er-Zone etwas schneller zu fahren, dass ist unrecht, aber entschuldbar. Auch mal schnell zum Ausladen im Halteverbot zu halten ist verboten, aber manchmal kaum zu umgehen. Doch so sich unverantwortlich in einem Unfallstau zu verhalten, die Rettungsgasse zu blockieren und so möglicherweise Menschenleben zu gefährden, dass ist genauso unverantwortlich wie in einer Baustelle mit 200 zu rasen oder mit 3 Promille ein Auto zu lenken. Folglich muss das auch ähnlich hart bestraft werden.

Doch Punkte in Flensburg oder Geldstrafen scheinen ja wenig zu bewirken. Selbst der zeitweise Entzug der Fahrerlaubnis reicht wohl nicht um genug Druck aufzubauen. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, wie selten man in eine Polizeikontrolle gerät. Ich plädiere daher dafür, nicht nur den Führerschein, sonder auch das Fahrzeug zugunsten der Staatskasse einzuziehen. Das Auto weg, das würde wohl richtig treffen. Diese Regelung dann bitte nicht nur für Pkws, sondern auch für Lkws. Dann  würden die Spediteure auch ihre Fahrer nicht mehr so unter Druck setzen, dass die auf so eine Schnapsidee kommen, wie ich sie gestern beobachten musste.

So, dass musste raus, sonst würde mir das Frühstück nicht schmecken.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Nicht vergessen: Die StVO hat keinen empfehlenden Charakter.

 


Veröffentlicht am: 10.02.2017

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