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27.03.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Demokratie????

Nicht jede Wahl ist demokratisch

Heute wird also der neue Bundespräsident gewählt. Schön und doch nicht gut, denn um meine und wahrscheinlich auch um ihre Stimme geht es heute nicht. Ich gehe mal davon aus, dass Sie nicht zu den 1.260 Mitgliedern der Bundesversammlung gehören. Auch bei deren Bestückung konnte ich meine Stimme nicht einbringen. Ihnen ging das sicherlich auch so.

Wer zu dieser ominösen Bundesversammlung gehört? Die Abgeordneten des Bundestages. Die durften wir wählen. Außerdem haben in der Bundesversammlung noch 630 Menschen Sitz und Stimme, die von den Landtagen dahin entsandt wurden. Wonach die dort ausgesucht wurden? Viel Spaß beim googlen.

Die Suchmaschine musste ich auch bemühen um überhaupt zu erfahren, wer da zur Wahl steht. Klar, da ist der schon vor der Wahl als Bundespräsident feststehende Frank-Walter Steinmeier, einst Außenminister und mehr oder weniger gemeinsamer Kandidat von SPD sowie CDU und CSU. Die anderen Kandidaten - Christoph Butterwegge, Albrecht Glaser, Alexander Hold und Engelbert Sonneborn – haben angesichts des stimmlichen Übergewichts in der Bundesversammlung keine Chance. Sie sind maximal schmückendes Beiwerk. Für mich sind sie das Mäntelchen, das gebraucht wird, um die Wahl des Bundespräsidenten als demokratisch erscheinen zu lassen.

Mich würde freuen, wenn sich die „Gegenkandidaten“ zu Steinmeier dieser Farce gar nicht stellen würden. Vielleicht würde man dann endlich – wie es beispielsweise Kandidat Alexander Hold gefordert hat – dazu übergehen, den Bundespräsidenten vom Volk direkt wählen zu lassen. Wenn wir ein demokratisches Staatswesen sein wollen und sollen, dann kann es nicht angehen, dass der Bundespräsident in den Hinterzimmern der Parteien ausgeklüngelt wird und von lediglich 1.260 Männern und Frauen gewählt wird. Wer hat da vor wem Angst? Wieso traut die politische Elite nicht dem Volk? Will man, dass sich wie in den USA das Volk von den Eliten verabschiedet? Da sei Gott und eine funktionierende Demokratie vor.

Ich hoffe, dass ich in fünf Jahren den Bundespräsidenten wählen darf und das mit mir alle wahlberechtigten Menschen dieses Landes.

Frühstück ist nicht, denn ich bin auf dem Weg zur Messe „Ambiente“.

Stellen Sie schon mal den Champus kalt, damit Sie auf den neuen Bundespräsidenten anstoßen können. Bis dahin wünsche ich Ihnen ein genussvolles Sonntagsfrühstück.

 


Veröffentlicht am: 11.02.2017

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