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Katerina Belkinas Revival

Erste Soloausstellung der russischen Künstlerin

Menschen, die mit der U-Bahn (U 2) im Berliner Zentrum fahren, an der Haltestelle Klosterstraße aussteigen und wenige Meter zum Direktorenhaus Museum für Kunst Handwerk Design laufen, erwartet ein künstlerischer Hochgenuss.

Die russische Ausnahmekünstlerin Katerina Belkina präsentiert dort ihre erste Soloausstellung. Hunderte Besucher überzeugten sich bereits von den Werken der Hochbegabten.

Mit der nun gezeigten Serie „Revival“ reinterpretiert sie die historische Formensprache der Neo-Renaissance und formuliert zeitgemäße Fragestellungen im Kontext von Kunst und Psychologie. In den vergangenen Jahren sind es vor allem inszenierte Selbstporträts, die ihre Arbeit bestimmen. So setzt sich Belkina in ihrem preisgekrönten Werk „Die Sünderin“ als Schwangere in Pose. Im Hintergrund sind Christus und die Ehebrecherin nach Lucas Cranach dem Jüngeren zu sehen. Belkina imitiert die Kleidung der Ehebrecherin und nimmt ihren Platz ein, indem sie sich vor sie setzt. So löst sie die Frau aus der Menge und stellt sie ins Zentrum des Bildes.

In der Serie "Empty Spaces" dagegen verarbeitet Belkina unser gespaltenes Verhältnis zur städtischen Umgebung mit einer dystopischen und doch hoffnungsvollen Vision. In der Serie Paint kombiniert sie malerische und fotografische Elemente und stellte Gemälde berühmter Maler nach.

Belkina wurde 1974 in Kuibyschew (heute Samara) geboren. Ab 1989 studierte sie an der Kunstschule und der Petrow-Wodkin-Kunstakademie in Samara. Große Erfolge in der jüngsten Vergangenheit waren 2015 der 1. Platz beim Internationalen Lucas-Cranach-Preis für ihr Werk „Die Sünderin“ sowie der „Hasselblad Masters 2016“ in der Kategorie „Art“. Eindeutige Beweise für Belkinas Balance zwischen bildender Kunst und Fotografie.

Belkina wuchs in einem künstlerischen Haushalt auf. Auch ihre Mutter war Künstlerin. Mitte der 2000er Jahre wurde sie international bekannt, als die italienische Zeitschrift „Il Fotografo“ sie in der Reihe „Große Fotografen“ vorstellte. 2007 wurde Belkina für den russischen Kandinsky-Preis nominiert. 2009/2010 nahm sie an der ersten Fotobiennale des Russischen Museums im Marmorpalast in Sankt Petersburg teil. 2011 wurde ihr im Rahmen der 4. Moskauer Biennale für zeitgenössische Kunst eine von Tatiana Kurtanova kuratierte Ausstellung eingerichtet.



Die Ausstellung ist noch bis zum 26. Februar 2017 im Direktorenhaus, Am Krögel 2 in 10179 Berlin zu sehen. Dort können auch Werke der Künstlerin zu Preisen zwischen 4.000 und 10.000 Euro erworben werden.

Text und Fotos: Erwin Halentz

 


Veröffentlicht am: 18.02.2017

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