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Sex auf Knopfdruck

Prostituierte per App kontaktieren

Bei dem üblichen Prostitutions-Geschäft fanden Angebot und Nachfrage bisher auf der Straße, über Kleinanzeigen in Zeitungen oder im Bordell zusammen. Wenn man bedenkt, dass den meisten Prostituierten damit ein sehr unsicherer Arbeitsplatz geboten wird, und viele von Bedrohungen von ihren Zuhältern erleben, ist es kein Wunder, dass früher oder später jemand auf diese Idee kommen musste: Eine eigene Plattform für Prostituierte.

 

Mittlerweile bietet sich für jeden Freier die Möglichkeit, anonyme Buchungen im Internet und bereits auch per App zu erledigen. Mehr und mehr Dating-Plattformen fürs Sexgewerbe schießen aus dem Boden und bieten eine zahlreiche Auswahl mit individuellen Preisangeboten und Fetisch-Dienstleistungen aller Art. Dies bietet Sicherheit für beide Seiten, Freier sowie Prostituierte.

 

Seiten wie www.gingr.ch stellen Prostituierten eine Plattform zur Verfügung, die es ihnen ermöglicht selbstständig ihre Dienste anzubieten und Aufträge zu verwalten. Ein großer Schritt für das angeblich älteste Gewerbe der Welt. So können Anfragen auf Abruf entgegen genommen werden, das erspart beispielsweise ein ineffizientes Rumstehen in der Kälte, um die Gelegenheit bei jedem möglichen Kunden der vorbeikommt zu nutzen.

 

Die Idee (die an eine Mischung aus Dating-Apps und Lieferservices für Fast Food erinnert), soll dem Kunden die Möglichkeit geben, eigene Vorlieben bereits vor dem ersten Treffen anzugeben und die passenden Angebote in der Umgebung angezeigt zu bekommen. Zudem bekommt der Freier Informationen über den Namen, den Preis und der Distanz.

 

Durch angezeigte Fotos kann man sich zum Schluss entscheiden, was den eigenen Vorstellungen entspricht. Danach erfolgt die Kontaktaufnahme in Form einer Buchungsanfrage. Auch den Frauen wird die Möglichkeit geboten, Entscheidungen darüber zu treffen, welche Anfragen sie annehmen.

 

Die Apps und Webseiten speziell für das Rotlicht-Milieu, sollen laut den Geschäftsführern sicher sein, was Datenschutz oder Fake-Profiles angeht. Auch für die Frauen wird Sicherheit geboten. Sie sind nicht mehr auf zwielichtige Zuhälter angewiesen und können Ihre Dienstleistungen selbstständig planen, anbieten und spüren nicht den Zwang, jeden Kunden anzunehmen. Zudem können sie Preise selber festlegen oder sich für eine Verhandlungsbasis entscheiden.

 

Selbst wenn man eher kritisch zu Prostitution steht, klar ist, dass das Internet das Geschäft vom käuflichen Sex sicherer macht. Zudem bietet sich mehr Spielraum, was ausgefallene Fantasien angeht. Die Idee einer solchen Plattform überrascht wahrscheinlich eher keinen, was eher verwunderlich sein sollte, ist, dass diese erst jetzt durch Apps in Erscheinung tritt. In Zeiten, in denen einem allerlei verschiedener Apps im Playstore geboten wird, war es wohl immer nur eine Frage der Zeit.

 


Veröffentlicht am: 18.02.2017

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