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Morgengruß von Helmut Harff: Kaffee kochen

Die Qual der Wahl

Jedes mal dasselbe. Wenn ich Kaffee kochen will, stehe ich immer wieder vor dem gleichen Problem in der Küche. Nein, es geht nicht so sehr darum, welchen Kaffee ich nehme, wobei auch das ein Problem ist. Ich stehe immer vor der Frage, wie ich den Kaffee brühe.

Ich glaube, es gibt für kein anderes Lebensmittel so viele Zubereitungsmöglichkeiten wie für den Kaffee. Die einfachste ist immer noch die türkische Methode: Kaffee in den Topp, kochendes Wasser drauf, umrühren und warten, bis sich das Kaffeepulver gesetzt hat. Kaffeekrümel in den Zähnen sind garantiert.

Dann ist da der Klassiker – den Kaffee per Handfilter aufbrühen. Das ist für mich noch immer das sinnlichste Kaffeebrüh-Erlebnis und es riecht so gut.

Dann stehen da noch in der Küche eine FrenchPress, eine Chemex-Karaffe und eine AeroPress. Dabei ist mein Liebling die Chemex-Karaffe, obwohl mir die meisten Kaffeeexperten versichern, dass die AeroPress für das beste Kaffeearoma sorgt.

Wenn ich nur eine Tasse brühen will, dann kommt die Maschine zum Einsatz, die mit Pads oder Kapseln bestückt werden will. Wobei, das sind ja schon wieder mindestens zwei Apparaturen. Schade, dass sich die Hersteller nicht auf ein System einigen können.

Doch was passiert zumeist? Die gute alte Kaffeemaschine kommt zu ihrem Einsatz. Einfacher kann man Kaffee nicht zubereiten, sieht man mal vom Kaffeevollautomaten ab. Für den ist aber einfach kein Platz in meiner Küche. Und ehrlich, mir ist so ein Gerät auch zu teuer.

Doch damit ist die Auswahl an Kaffeezubereitungsmöglichkeiten noch immer nicht erschöpft, obwohl die genannten Gerätschaften schon eine riesige Bandbreite bieten.

Eher am Nachmittag greife ich entweder zur Siebträgermaschine oder zum italienischen Herdkännchen.

Sie halten mich sicher für durchgeknallt, doch wenn man sich mit dem Thema Genuss auch beruflich beschäftigt, dann sammelt sich da eben einiges an. Und ich muss sagen, dass je nach Zubereitungsart der gleiche Kaffee unterschiedlich schmeckt. Machen Sie das mal: Nehmen Sie alles, was sich in Ihrem Haushalt zur Kaffeezubereitung eignet, laden Freunde ein, auch ihre Gerätschaften mitzubringen und verkosten den verschieden zubereiteten Kaffee. Sie werden verwundert sein, wie unterschiedlich der Kaffee riecht und schmeckt,  auch wenn sie nicht zu den Menschen mit der Supernase und dem absoluten Geschmackssinn gehören.

Mist, nun ist mein Kaffeetopf schon wieder leer. Also ab in die Küche. Dann kann ich auch gleich Frühstück machen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück. Wie bereiten Sie Ihren Kaffee zu?

 


Veröffentlicht am: 26.02.2017

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