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Morgengruß von Helmut Harff: Messesplitter- Teil 2

... von der Internationalen Tourismusbörse

Noch immer tummeln sich tausende Fachbesucher und Journalisten unter dem Berliner Funkturm. Die Internationale Tourismusbörse - kurz ITB - zieht alle in ihren Bann.

Doch die Anziehungskräfte scheinen unterschiedlich verteilt. In den Deutschland- und Europahallen herrscht ziemliches Gedränge. Auch überseeische Reiseziele sind teilweise sehr gut nachgefragt. Das merkt man auch am Besucherandrang bei den Pressekonferenzen. Doch, und hier plaudere ich mal aus dem Nähkästchen, werden gern solche Pressekonferenzen besucht, von denen man weiß, dass es etwas leckeres zu Essen und ein kleines Geschenk gibt. Nicht nur die Liebe geht durch den Magen.

Doch es gibt leider auch Destinationen, die finden kaum Beachtung - und das völlig zu unrecht. Das sind vor allem afrikanische Staaten. Es herrschte beispielsweise gestern alles andere an Gedrängel, als sich Senegal den Journalisten präsentierte. Afrikanische Staaten stehen bis auf ganz wenige Ausnahmen schon lange nicht mehr als Reisedestinationen im Fokus. Man hört von Bürgerkriegen, Hunger und Krankheiten. Das haben wir aber auch in Europa und dennoch kommen die Gäste in Scharen hierher.

Ich war ja in den vergangenen zwei Jahren im Senegal und in Marokko und kann nur allen empfehlen, die mal ein anderes Land, eine andere Kultur entdecken wollen, in diese Länder zu reisen.

Gestern traf ich nun einen Tourismusverantwortlichen der Republik Côte d’Ivoire, bei uns immer noch besser als die Elfenbeinküste bekannt. Klar schwärmte er von seinem Land, klar malte er die Elfenbeinküste in den strahlensten Farben. Hätte er das nicht getan, hätte er seinen Job falsch gemacht. Doch auch auf kritische Nachfragen antwortete mein Gesprächspartner kompetent sowie offen und ehrlich. Ich hatte mich ja im Vorfeld über das Land informiert.

Sicherlich gibt es sichere Länder und das deutsche Außenministerum warnt auch beispielsweise davor, sich nachts im Land zu bewegen. Doch mal ehrlich, wo ist es nachts absolut sicher, wo gibt es in dieser Zeit keine Terroranschläge? Ich möchte nicht wissen, was das Außenministerium der Republik Côte d’Ivoire seinen Landsleuten bei Reisen nach Deutschland rät und wo vor gewarnt wird.

Ja, es gibt viele, viel zu viele Länder, in die man lieber nicht reisen sollte, doch beispielsweise alle afrikanischen Staaten über einen Kamm zu scheren, das ist zu kurz gesprungen.

Ich schrieb ja eingangs davon, dass auf der ITB gut für die Journalisten gesorgt wird. Das ist auch heute so. Ich bin mal wieder zu einem Pressefrühstück eingeladen und muss jetzt schnell los.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Fahren Sie im Urlaub doch mal woanders hin.

 


Veröffentlicht am: 10.03.2017

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