Startseite  

28.06.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Märchenhaftes Hessen

Auf den Spuren der Brüder Grimm

Malerische Fachwerkstädtchen, verwunschene Landschaften und Spuren über Spuren der Brüder Grimm: In Hessen wurden die weltberühmten Brüder geboren, hier haben Jacob und Wilhelm Grimm ihre Märchen gesammelt, als Professoren gelehrt und Wörterbücher verfasst, während Ludwig Emil Grimm als Maler zum Mitbegründer der ersten Künstlerkolonie Europas in Willingshausen wurde. Jacob wagte zudem einen Ausflug in die Politik und war Mitglied der ersten deutschen Nationalversammlung in Frankfurt.

Entlang der Deutschen Märchenstraße, die sich auf 600 Kilometern vom hessischen Hanau bis nach Bremerhaven erstreckt, entdecken Urlauber die Welt von Dornröschen, Rotkäppchen oder Frau Holle und erleben ihre Geschichten bei Audienzen, Führungen, Tanz und Theater. Bis 2019 stehen darüber hinaus verschiedene Grimm-Jubiläen an.

Hanau, Steinau an der Straße, Marburg und Kassel: In diesen vier hessischen Städten haben Jacob und Wilhelm Grimm gelebt, gelernt und gewirkt. Darüber hinaus haben sie in vielen weiteren Orten und Landgemeinden ihre Spuren hinterlassen. Auf der Deutschen Märchenstraße lassen sich die Lebensstationen der berühmten Brüder verfolgen und die Orte und Landschaften, in denen ihre beliebten Geschichten beheimatet sind, besichtigen. Der abwechslungsreiche Reiseweg bietet Fachwerkidylle, Kunst, Geschichte, Theater und Musik. Er führt an imposanten Schlössern sowie Burgen vorbei, wo Märchen, Sagen und Legenden lebendig werden. Ausgangspunkt der Route ist Hanau: Hier erblickten Jacob und Wilhelm Grimm das Licht der Welt, woran das Grimm Nationaldenkmal erinnert.

Die Geburtsstadt der Grimms würdigt ihre berühmten Söhne außerdem mit einem Literatur- und Kunstpreis, historischen Stadtführungen und vielen Veranstaltungen. Beliebter Höhepunkt sind die jährlichen Brüder Grimm Märchenfestspiele. Verschiedene Märchengestalten verzaubern kleine und große Zuschauer im Amphitheater von Schloss Philippsruhe bei neuen Interpretationen der traditionellen Geschichten.

Ihre Kindertage verbrachten die Grimms in Steinau. Der ehemalige Wohnsitz der Familie, eines der schönsten und aufwendigsten Fachwerkhäuser der Region, ist heute als Brüder-Grimm-Haus Steinau ein Museum zu Leben, Werk und Wirkung der Arbeit von Jacob und Wilhelm Grimm.

Auch Marburg, wo die bekannten Brüder einst studierten, lädt zu märchenhaften Erlebnissen ein. Die Universitätsstadt vermittelt das Gefühl, den Grimms an jeder Ecke zu begegnen. Mit Führungen zu den Schauplätzen von Otto Ubbelohdes Märchen-Illustrationen, dem „Grimm-Dich-Pfad“ hinauf zum Landgräflichen Schloss, dem Sterntaler-Lichtkunstprojekt, dem Grimm-Park und zahlreichen Märchen-Veranstaltungen huldigt Marburg seinen weltberühmten Studenten.

In der Residenzstadt Kassel war das hessische Brüderpaar mehr als 30 prägende Jahre ansässig. Im barocken Palais Bellevue, seit 1972 Sitz des Brüder-Grimm-Museums, wird die kostbarste Hinterlassenschaft der Grimms verwahrt: Hier sind die Handausgaben der Kinder- und Hausmärchen von Jacob und Wilhelm Grimm zu bestaunen. Ihr Werk ist der populärste Beitrag der Deutschen Weltkultur und zählt seit 2005 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe der Menschheit. Am 20. Dezember 2012 jährte sich die Erstausgabe zum 200. Mal.

Während ihrer Zeit in Kassel reisten die Brüder Grimm mit viel Vergnügen durch die heutige   GrimmHeimat Nordhessen. Tagebucheinträge sowie Briefe zeigen, wie sehr sie ihre Heimat mochten. Die Städte und Landschaften Nordhessens scheinen untrennbar mit den Märchen der Grimms verbunden zu sein. „Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter“ scheint es vor dem Rapunzelturm und der Trendelburg zu ertönen. 20 Ellen tief soll die Märchenschönheit ihr Haar hier heruntergelassen haben.

Von besonderer Bekanntheit ist das verwunschen wirkende Dornröschenschloss Sababurg im Reinhardswald. Nach ihrem 100-jährigen Schlaf ist Dornröschen nun wachgeküsst und empfängt ihre Fans zusammen mit ihrem Prinzen bei einer Audienz. Die knapp 700 Jahre alte Anlage begeistert durch Ruinenromantik und seine liebevoll angelegten Gärten sowie mit seinem angrenzenden Tierpark und Urwald, Hessens erstem Naturschutzgebiet. Märchenfreunde können nach Rundgang, Theateraufführung oder Märchen-Dinner im Turmgemach mit Himmelbett übernachten. Frau Holle gilt es auf dem Hohen Meißner einen Besuch abzustatten: Der Sage nach sollen Goldmarie und Pechmarie über den Frau Holle Teich in deren unterirdisches Reich gekommen sein.

Weitere märchenhafte Reiseziele sowie Übernachtungsmöglichkeiten finden Interessierte unter www.hessen-tourismus.de.

Foto: (C)Lenarduzzi

 


Veröffentlicht am: 13.03.2017

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit