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Morgengruß von Helmut Harff: Autos und die Grünen

Irgendwer spinnt da

Sie haben es sicher auch schon gehört, die Grünen haben in ihr Wahlprogramm geschrieben, dass ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotoren zugelassen werden sollen. Nun gehört es ja zur Kernkompetenz der Ökopartei, extreme Forderungen aufzustellen.

Doch was heißt das eigentlich, die Abkehr vom Umweltvernichter Verbrennungsmotor? Nach heutigem Stand der Technik heißt das, dass wir Millionen Ladestationen für die propagierten Elektromobile brauchen. Das heißt, es müssen eigentlich alle Straßen aufgerissen und zumindest da, wo heute Autos parken, Ladestationen aufgebaut werden. Dazu braucht man Millionen Kilometer Kabel, unzählige Ladenstationen voll Elektronik und ein Heer von Wartungstechnikern.

Sieht man es positiv, werden so alle Straßen erneuert. Hat man nicht die grüne Brille auf, heißt das, dass wir wahrscheinlich jeden, der zu uns kommt eine Schippe, einen Bagger und sonst was geben, um flächendeckend das Land mit Ladestationen zuzupflastern. Ob sich mal jemand die Mühe gemacht hat, auch nur annähernd auszurechnen, was der Spaß kosten könnte? Hat sich jemals jemand darüber Gedanken gemacht, wer das bezahlen soll? Hat sich jemals jemand darüber Gedanken gemacht, woher all die benötigten Materialien kommen sollen? Hat sich jemals jemand darüber Gedanken gemacht, wer all die Baugenehmigungen beantragen und genehmigen soll? Hat sich jemals jemand darüber Gedanken gemacht, wer das alles in wenigen Jahren - 2030 ist nicht weit - realisieren soll?

Mir geht bei Elekroautos noch einiges mehr durch den Kopf. Woher soll der Strom für die mehr als 53 Millionen Autos kommen, die heute und sicherlich auch 2030 über unsere Straßen rollen, wenn die nicht mehr mit Benzin oder Diesel sondern mit Strom fahren? Freuen wir uns dann, wenn die Polen weiter Braunkohle verstromen und die Franzosen und Belgier ihre Kernkraftwerke nicht abschalten oder stehen dann auf dem Münchener Stachus und dem Berliner Alexanderplatz auch Windräder?

Hat mal jemand darüber nachgedacht, dass man sich mit der Abkehr vom Verbrennungsmotor - neben Gas - nur noch auf eine Energiequelle, nämlich den Strom aus der Dose konzentriert? Was wenn der ausfällt? Was wenn Terroristen auf "völlig neue Idee" kommen, und einige Strommasten sprengen? Dann bleibt nur das Fahrrad um die Techniker mit all ihren Gerätschaften an die Reparaturstelle zu transportieren. Hoffentlich gibt es dann genug Grüne, die da in die Pedale treten.

Mit Verlaub, ich halte die Abkehr vom Verbrennungsmotor beim gegenwärtigen Stand der Technik für E-Automobile nicht nur für völlig unsinnig, sondern auch für die Umwelt als verheerend. Was da alles bewegt und gemacht werden muss, damit man wirklich mit dem E-Auto alle Ecken der Republik erreichen kann und von dort auch mit geladenen Batterien wieder wegkommt, belastet die Umwelt in einem Maße, das man sich kaum vorstellen kann.

Ich kann mir jetzt vorstellen zum Bäcker zu gehen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Lassen Sie das Auto doch ruhig mal stehen.

 


Veröffentlicht am: 14.03.2017

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