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27.05.2017

 

 

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Aufgespießt: Glück? Glück!

... am Internationalen Tag des Glücks

(Helmut Harff/Chefredakteur) Wir alle streben nach Glück. Dieser Aussage werden wohl alle zustimmen. Doch wenn es darum geht, was Glück ist, werden alle durcheinander reden, jeder wird etwas anderes sagen. Das ist auch verständlich, denn für jeden ist Glück etwas anderes.

Ich will hier gar nicht sagen, was für mich Glück ist. Oder doch eines, für mich ist Glück kein dauerhafter Zustand. Glück ist flüchtig, es kommt, es geht und dennoch bin ich überzeugt davon, dass ich für diesen kurzzeitigen Zustand in weiten Teilen selber verantwortlich bin.

Ich meine nicht, dass jeder so ganz allein seines Glückes Schmied ist. Manchmal ist das Glas eben halb leer. Und doch, ich bin es, für den das Glas eben halb leer oder halb voll ist. Ich muss es nur von der richtigen Seite sehen. Das fällt nicht immer leicht, aber auch das kann man lernen.

Glück, dafür stehen viele Begriffe. Ich denke an Glückskäfer, an Glücksschweine, Glücksklee, Glückskekse, Glückshormone, Glücksgefühle, Glücksgriff, Glücksmomente und, und, und. Wir sind oder eben nicht unseres Glückes Schmied, wir sind auf der Suche nach dem Glück, bejubeln oder bedauern Hans im Glück, wir versuchen das Glück. Glück haben, sein Glück finden, sein Glück suchen, das sind die Dinge, die uns antreiben, die zu unseren wichtigsten Triebfedern gehören.

Und doch, dass meiste, was wir als Glück bezeichnen, macht uns nicht glücklich, es befriedigt uns, erfüllt geheime Sehnsüchte, hat eher materiellen Charakter. Wie heißt es eben so treffend? Geld macht nicht glücklich aber befriedigt. Anders ist es beispielsweise mit der Liebe, die macht glücklich, vor allem dann, wenn sie auch befriedigt - zumindest wenn es sich um die Liebe zwischen zwei Menschen handelt.

Doch glücklich ist man nicht nur, wenn man seine Liebe - seine geliebte und liebende Frau, seinen geliebten und lebenden Mann - gefunden hat. Glücklich ist man auch, wenn einem was gelungen ist, wenn man etwas entdeckt hat. Das muss nichts großes sein, es kann eben auch das seltene vierblättrige Kleeblatt, es können die endlich blühenden Kakteen oder sonst was sein. Zu dem größten Glück zählt sicherlich das Lachen eines Kindes.

Sie fragen sich wahrscheinlich, warum ich heute gerade über das Thema Glück sinniere? Weil wir gerade den 20. März haben. 20. März? Ja, am 20. März wurde 2012 von den Vereinten Nationen der Internationale Tag des Glücks beschlossen. Seit 2013 wird der Tag, der auf eine Initiative des Königsreiches Bhutan zurückgeht, begangen.

Die Weltorganisation hat nicht ihr oder mein Glück im Blick. Zu lesen ist, dass die UNO mit dem Internationalen Tag des Glücks die Anerkennung gegenüber Staaten zum Ausdruck bringen will, die Wohlstand auf eine Art und Weise messen, die über den materiellen Wohlstand hinausgeht. Glück definiert eben jeder anders, auch die UNO.

 


Veröffentlicht am: 20.03.2017

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