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Handy und Auto fahren

Was ist erlaubt und was nicht?



Jeder weiß, dass die Nutzung des Handys im Auto während der Fahrt verboten ist. Jedoch besteht bei vielen das Bedürfnis, sich auch während der Fahrt mitzuteilen und greifen trotzdem zum Handy, um mal kurz eine SMS zu schreiben, die neueste E-Mal oder die Uhrzeit zu checken, aber nicht in jeder Situation wird man bestraft.

An erster Stelle wollen wir zunächst einmal aufklären, was man unter „Nutzung“ eigentlich versteht? Gibt es Ausnahmen? Und, wie hoch fallen die Geldbußen aus?

Es ist generell verboten, das Handy während der Fahrt in die Hand zu nehmen. Wer trotzdem aufs Telefonieren im Auto nicht verzichten möchte, sollte sich eine Freisprechanlage einrichten lassen und das Telefon in einer Halterung anbringen. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten, da bei Tempo 120 km/h das Telefonieren per Freisprechanlage oder Wegdrücken eines Anrufes durchaus strafbar sein kann und auch solche Telefonate die Konzentration ablenken.

Laut einer Umfrage der Dekra nutzt jeder fünfte Autofahrer sein Handy auch während der Autofahrt. Dabei fällt die Nutzung, dank moderner Technik, vielfältig aus. Viele Fahrer verwenden ihr Handy als Navigationsgerät, da die meisten Smartphones diesen Dienst bereits vorinstalliert haben. Wer sein Handy als Navi benutzen möchte und hierfür eine Halterung angebracht hat, darf dies auch tun. Hat man keine feste Verbindung, darf man das Smartphone nur dann bedienen, wenn der Motor steht. Möchte man jedoch die Route während der Fahrt ändern, gilt auch hier, dass Handy darf nicht in die Hand genommen werden. Eine Route-Änderung kann den Fahrer stark ablenken, daher sollte man anhalten, um nicht im Blindflug über die Straße zu rasen. Dies gilt laut OLG Köln genauso für das integrierte Navigationsgerät.

Steht das Auto und ist der Motor aus, darf man alles mit dem Handy machen, was man sonst auch tut. SMS während der Fahrt lesen, das Handy als Diktiergerät, Notizbuch oder Organizer verwenden, Anrufe entgegennehmen oder auf dem Handy Spiele zu zocken, ist verboten. Wird zum Beispiel die Navigationskarte von einer SMS verdeckt, kann man diese wegklicken, aber auch hier gilt, Handy darf nicht in die Hand genommen werden.

Eine Ausnahme bildet, nach OLG Köln, das bloße Umlagern eines Handys vom Ablagefach in die Mittelkonsole. Dies bleibt straffrei. Wegdrücken von Anrufen oder eine Telefonnummer im Display abzulesen, sowie auf dem Smartphone die Uhrzeit zu checken, ist verboten. Das Telefonieren und SMS-Verfassen bringen dem Nutzer bis zu 60 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Wird man mehrmals erwischt, droht ein mehrmonatiger Führerscheinentzug.

Fahrlehrer dürfen auf dem Beifahrersitz ebenfalls nicht telefonieren, da sie ja die eigentlichen Fahrzeugführer sind. Auf dem Seitenstreifen und an einer roten Ampel, darf nicht telefoniert werden. Der Seitenstreifen ist nur im Falle einer Panne zu nutzen und an einer roten Ampel, soll man sich darauf konzentrieren, wann es weitergeht. Wer jedoch an einer roten Ampel den Motor ausstellt, befindet sich, laut OLG Hamm, im grünen Bereich und darf telefonieren oder eine Nachricht verschicken, bevor er das Fahrzeug wieder startet.

Kommt es zu einem Unfall und es wurde nachgewiesen, dass der Fahrer sein Handy genutzt hat, kann dies als grobe Fahrlässigkeit gedeutet werden und man trägt ein Mitverschulden von 20 Prozent.

 


Veröffentlicht am: 24.03.2017

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