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22.11.2017

 

 

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Aufgespießt: Bücher und nochmals Bücher

Beobachtungen auf der Leipziger Büchermesse

(Helmut Harff/Chefredakteur) Wer dieser Tage auf dem Leipziger Messegelände unterwegs war, der hat vergessen an den Menschen zu zweifeln. Wer da unterwegs war, der glaubt einfach nicht, dass wir alle nur vor dem Computer rumhängen und uns nur noch über soziale Netzwerke unterhalten. Wer zu Besuch in Leipzig war, hält uns nach wie vor für ein Volk von Lesern, für ein Volk von Dichtern und Denkern.

Leipzig hatte wie jedes Jahr zur Buchmesse geladen und auch ich machte mich am Sonnabend auf in die Stadt an der Pleiße. Auf die Idee kamen noch einige andere Mitbürger. Der Presseparkplatz war genau wie die Parkflächen am Messegelände völlig voll. Ich parkte also auf einer Wiese ziemlich weit ab vom Messegelände.

Doch nicht nur auf dem Parkplatz, auch in den Messehallen herrschte ein dichtes Gedränge. Menschen nahezu jeden Alters, darunter auffällig viele junge Leute interessierten sich für Bücher - für was auch sonst auf einer Buchmesse. Die jungen Leseratten waren jedoch nicht etwa wie am Donnerstag in Klassenstärke erschienen, sondern ganz aus eigenem Antrieb.

Obwohl zahlreiche Verlage nicht den Weg nach Leipzig fanden, war das Angebot schier unübersichtlich. Das galt auch für die zahllosen Lesungen, teilweise an den Ständen der Verlage, teilweise in extra dafür eingerichteten Areas und teilweise auch in den Boxen der Fernseh- und Rundfunkanstalten. In meiner Erinnerung waren die Lesungen vor Jahren längst nicht immer so gut besucht.

Neben den Partnern von genussmaenner.de, die ich besuchte, interessierten mich einige der zahlreichen kleinen und kleinsten Verlage und ihre Angebote. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen den Schritt wagen und einen Verlag gründen. Dabei kann man davon ausgehen, dass man mit dem Verlegen von Büchern nicht reich werden kann. Ich befürchte, der eine oder andere muss eher Geld mitbringen.

Und doch, gerade den kleinen Verlagen verdanken wir so manches Buch, so manches Leseerlebnis, das ansonsten nie den Weg in unseren Bücherschrank finden würde. Nicht jeder Autor beginnt seine literarische Karriere bei den sogenannten etablierten Verlagen. Deshalb lohnt ein Blick in die Programme der kleinen Verlage gleich doppelt.

Für mich auffällig war, dass das Thema E-Book keine Rolle mehr spielte. Entweder E-Books sind ganz normal geworden oder sie sind kein Thema mehr. Ich habe an keinem von mir besuchten Verlagsstand etwas von E-Books erfahren.

Ja, und kommt sicherlich die Frage nach dem Buch schlechthin. Das habe ich nicht entdeckt. Vieles von dem, was mir ins Auge fiel, werde ich in den nächsten Wochen vorstellen. Interessant fand ich beispielsweise "Wie hätten Sie's denn gern?" aus dem Gabal-Verlag oder den Heye-Kalender "TRUMP für AN DIE WAND".

Für mich bleibt nach einigen Stunden Leipziger Buchmesse nur ein Fazit: Ich werde auch zukünftig sehr gern Bücher vorstellen.

 


Veröffentlicht am: 27.03.2017

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