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Computerspielen kontra Kühlschrank

Wer verbraucht mehr Strom?

Computerspiele sind echte Stromfresser. Durchschnittliche Gamer verbrauchen im Jahr mehr Strom als ein Kühlschrank im Dauereinsatz. TopTarif hat auf einem Modell-Rechner 15 aktuelle und beliebte Computerspiele getestet.

Das Ergebnis: Zwischen den Spielarten gibt es Unterschiede von bis zu 56 Prozent. Zu den größten Stromfressern gehören nicht nur Ego-Shooter und Rollenspiele, sondern auch Sportspiele.

Grafik und Animationen treiben Stromverbrauch in die Höhe

Wer auf seinem Smartphone daddelt und jeden Tag den Akku wieder voll auflädt, zahlt im Jahr weniger als zwei Euro Stromkosten dafür. Im Gegensatz dazu verursachen Spiele-PCs deutlich höhere Ausgaben. Dafür können Spieler eine schönere Grafik und bessere Effekte genießen. Je aufwendiger die Animationen und je detaillierter die Grafik, desto mehr Strom zieht der Spiele-PC aus der Steckdose. Das trifft in der Regel nicht nur auf sogenannte Ego-Shooter wie das neue Battlefield 1 zu, sondern auch auf aktuelle Sportspiele wie zum Beispiel FIFA 17. Die durchschnittliche tägliche Spieldauer beträgt laut der JIM-Studie (2016) 86 Minuten. Daraus errechnet sich für FIFA ein Stromverbrauch von 86 Kilowattstunden (kWh) im Jahr – etwas mehr als der Shooter (80 kWh). Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Kühlschrank der Energiesparklasse A+++ benötigt im Dauereinsatz jährlich etwa 75 kWh.

„Da moderne Spiele immer häufiger auf eine noch realistischere Grafik setzen, benötigen sie auch mehr Rechenleistung. Das kostet Strom“, erklärt Dr. Arnd Schröder, Geschäftsführer von TopTarif. Auch ältere Spiele können die Stromkosten in die Höhe treiben. So verbraucht das bereits seit Jahren beliebte Rollenspiel World of Warcraft (2004 erschienen) trotz seiner nicht mehr ganz zeitgemäßen Grafik mehr Strom als das neuere und grafisch bessere Rollenspiel The Witcher 3 (2015 erschienen). „Bei Spielen mit zahlreichen Mitspielern, sogenannte Multiplayer Games, gibt es mehr bewegliche Details und Animationen auf dem Bildschirm. Das fordert dem Gaming-PC auch mehr Leistung ab“, sagt Dr. Schröder.

Am wenigsten Strom verbrauchte im Testversuch das Kartenspiel Hearthstone. Bei einer täglichen Spieldauer von 86 Minuten zieht es nur etwa 38 kWh im Jahr aus der Steckdose und damit über 50 Prozent weniger als die grafikintensiven Spiele.

Auf neue Hardware umrüsten


Richtig teuer wird der Spielspaß, wenn Gaming-PCs mit sehr leistungsfähiger Hardware ausgestattet sind. Je nach Modell und Spielverhalten steigt der Stromverbrauch dann schnell auf mehrere Hundert Kilowattstunden im Jahr. So können jährliche Stromkosten von bis zu 200 Euro entstehen. „Der Spielspaß am Gaming-PC sei natürlich jedem gegönnt. Verbraucher sollten sich aber bewusst sein, dass für diese Geräte und speziell für einige Spiele auch hohe Betriebskosten fällig werden“, sagt Dr. Schröder. Bei Computern und Hardware können sich Verbraucher nicht an Energiesparklassen orientieren. Dennoch besitzt neue Hardware nicht nur mehr Leistungsvermögen, sondern ist zumeist auch energieeffizienter. „Daher ist es Vielspielern zu empfehlen, ihren PC auf moderne Hardware aufzurüsten, um die Stromkosten zu senken“, so Dr. Schröder.

Stromkosten senken für mehr Spielspaß

Wer gerne und regelmäßig spielt, kann seine jährlichen Stromkosten schnell mit einer einfachen Stellschraube um ein Drittel senken. Ein Haushalt mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden zahlt derzeit 1.224 Euro im teuren Grundversorgungstarif. Der günstigste Anbieter kostet nur 829 Euro pro Jahr. Das entspricht einer jährlichen Entlastung von 395 Euro. Wer regelmäßig zum günstigsten Stromanbieter wechselt, kann guten Gewissens auch mal länger am PC spielen.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 28.03.2017

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