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17.08.2018

 

 

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Mountainbiking im Trend

Gesundes Fitnesstraining im Gelände

Fahrradfahren in der Stadt, auf überfüllten Radwegen oder „da, wo alle unterwegs sind“, ist nicht jedermanns Sache. Für diese Menschen wurde sozusagen das Mountainbiking erfunden, also das Radfahren im Gebirge, und zwar von Gleichgesinnten. Und wie viele etwas spektakulärere Sportarten kommt auch diese – richtig, aus Kalifornien.

Da wollten sich Anfang der 1970er Jahre junge Männer abseits von Asphalt und vorgegebenen Wegen mit dem Fahrrad im Gelände austoben. Doch die normalen Räder, die ihnen zur Verfügung standen, waren für dieses Vergnügen nicht geschaffen. Also begann man die Bikes umzubauen, damit sie besser ins Gelände passten und man mit ihnen auch in den „mountains biken“ konnte. Aus diesen selbstgebastelten Anfängen wurden über die Jahre die heutigen Mountainbikes entwickelt, die in unterschiedlichsten Formen und Ausstattungen für nahezu jedes Gelände und jeden Einsatzbereich angeboten werden.

Doch mindestens ebenso wichtig, wie das individuell passende Bike, ist die richtige Ausrüstung für das Fahren im Gebirge oder allgemein im Gelände. Denn so vielfältig auch die gesundheitlichen Vorteile des Mountainbikings sind, diese Sportart ist nicht ganz frei von Risiken, gegen die man sich allerdings gut wappnen kann. So sollten zur Grundausrüstung eines Mountainbikers immer Helm und Handschuhe gehören, um im Falle eines Sturzes geschützt zu sein. Die Handschuhe sind auch insofern von Nutzen, da sie verhindern, dass verschwitzte Hände vom Lenker abrutschen. Die Wahl des übrigen Outfits eines Mountainbikers ist weitgehend ihm bzw. ihr selbst überlassen. Speziell gefütterte oder gepolsterte Radhosen erweisen sich insbesondere für längere Ausfahrten als vorteilhaft. Ansonsten sind noch ein Trikot aus atmungsaktivem Material sowie eine wind- und wetterfeste Jacke ratsam.

Damit kann es im Prinzip dann schon losgehen. Allerdings raten Mediziner sportlichen Newcomern auf dem Mountainbike zunächst zu einem prophylaktischen Gesundheitscheck beim Hausarzt. Dies empfiehlt sich insbesondere für die nicht mehr ganz „taufrischen“ Nachwuchssportler und solche mit deutlich zu viel Gewicht. Gibt der „Doc“ sein Okay, eignet sich das Mountainbiking gerade auch für ältere Menschen, für Übergewichtige und für sportlich bislang eher Inaktive als gesunde Ausdauersportart. Dies nicht zuletzt auch unter dem Aspekt, dass diese Form der Bewegung als ausgesprochen gelenkschonend gilt, unabhängig vom Körpergewicht.

Überhaupt gibt es zahlreiche Vorteile für Gesundheit und Wohlbefinden, die einem Ausdauertraining auf dem Mountainbike zugeschrieben werden: das Herz-/Kreislaufsystem wird bei gleichmäßiger Bewegung optimal trainiert, durch regelmäßiges Radfahren wächst das Schlagvolumen des Herzens, gleichzeitig vermindert sich die Herzschlagfrequenz und der Blutdruck sinkt. So arbeiten Herz und Kreislauf ökonomischer, werden weniger belastet und die allgemeine Fitness verbessert sich deutlich. Der Erfolg: Bei Radlern soll die Gefahr von Herz-/Kreislauferkrankungen um bis zu 50 Prozent sinken, sagen Mediziner, ebenso wie das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Als weitere wichtige gesundheitliche Vorteile regelmäßigen Mountainbikings nennen die Ärzte Verbesserungen der Atmung, eine Senkung des Krebsrisikos und – nicht zu vergessen – positive Einflüsse auf den Fettstoffwechsel. Schon durch die Bewegung werden Kalorien verbraucht, doch das besondere Plus zeigt sich im Langzeit-Effekt, wie Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule in Köln herausfanden: Das Radfahren trainiert demnach den Organismus, auf seine eigenen Fettreserven zurückzugreifen. So kann man durch gleichmäßiges und regelmäßiges Biken in den Bergen oder allgemein im Gelände überflüssige Pfunde auf natürliche Weise abtrainieren und ihnen vorbeugen. Vorausgesetzt, man übertreibt es nicht und passt die sportliche Belastung dem jeweiligen persönlichen Fitnessniveau an.

Zum guten Schluss sollte zudem noch ein anderer positiver Einfluss des Mountainbikings auf unser Wohlbefinden nicht unerwähnt bleiben: Das Radeln in der Natur beruhigt, baut Stress ab und setzt nach einer guten halben Stunde dann auch die geschätzten „Glückshormone“ frei. Also: Ab mit dem Rad ins Gelände!

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 03.04.2017

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