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22.06.2018

 

 

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Leckeres und gesundes Kernobst aus eigenem Anbau

Mit wenig Aufwand zum Ernteerfolg

Ein knackiger Apfel direkt vom Baum, eine sonnenwarme Birne, so reif, dass der Saft beim Hineinbeißen das Kinn hinunterläuft: Wer einen Apfel- oder Birnbaum sein Eigen nennt, träumt von einer ergiebigen Ernte und einem vergleichsweise geringen Pflegeaufwand.

Umso entschlossener verteidigen manche Gärtnerinnen und Gärtner ihre Obstgehölze gegen jegliche Tiere oder Krankheiten, die die erhoffte Ernte zunichtemachen oder auch nur im Geringsten schmälern könnten. Verständlich auf der einen Seite, doch oft ist die erste Aufregung größer als der drohende Schaden und die ergriffenen Maßnahmen sind drastischer als durch den Verlust einiger Früchte zu rechtfertigen ist.

Meist kann man Krankheiten und unerwünschten tierischen Besuchern zudem mit geringem Aufwand vorbeugen oder sie mit umweltfreundlichen Maßnahmen effektiv bekämpfen. Und abgesehen davon, dass viele Vögel und nützliche Insekten wie Ohrwürmer oder Schlupfwespen auf einen gewissen Bestand an Schadinsekten angewiesen sind, hat ein geringer Befall sogar Vorteile, das zeigen etwa die Beispiele von Apfelblütenstecher und Apfel- und Birnensägewespe.

Tierische Schaderreger an Apfel- und Birnbäumen

Zu den häufigsten Schädlingen an Apfelbäumen gehören der Apfelwickler, der Apfelblütenstecher und die Apfelsägewespe. Birnensägewespe und Birnengallmücke haben sich auf Birnbäume spezialisiert. Kleiner und Großer Frostspanner, die Schlangenminiermotte sowie Blatt-, Schild- und Blutläuse, Gallmilben und Obstbaumspinnmilben können an Apfel und Birne auftreten.

Mechanische und biologische Methoden helfen effektiv gegen den Apfelwickler

Der Apfelwickler (Cydia pomonella) ist ein eher unauffälliger Falter, dessen Larven auch im Hobbygarten erhebliche Schäden anrichten können: Sie fressen zunächst an der Schale, dringen aber bereits nach wenigen Stunden in die Äpfel ein, gelegentlich auch in Birnen, Quitten, Aprikosen oder Pfirsiche – die Früchte werden "wurmstichig", wie es umgangssprachlich oft heißt. Sie fallen frühzeitig zu Boden oder lassen sich leicht lösen. An den braunen Kotkrümeln, die rund ums Bohrloch an der Schale haften, sind befallene Äpfel gut zu erkennen, sie sollten umgehend gepflückt und über den Haus- oder Biomüll entsorgt werden.

Neben konsequenter Hygiene helfen gegen den Apfelwickler mehrere Bekämpfungsmöglichkeiten, die problemlos miteinander kombiniert werden können. Am kostengünstigsten sind zehn Zentimeter breite Wellpapperinge, die Sie Ende Juni um jeden Apfelbaumstamm anbringen. In diesem Zeitraum wandern die Larven nämlich aus den Äpfeln heraus und suchen sich ein Versteck, in dem sie sich verpuppen können – da kommt die Wellpappe gerade recht. Indem Sie die Manschetten bis Ende Oktober einmal wöchentlich über einem Wassereimer abbürsten, reduzieren Sie den Befall im nächsten Jahr. Dieses Vorgehen hilft auch gegen den Pflaumenwickler.

Zusätzlich können Sie den Stammbereich und den unmittelbar unter der Baumkrone befindlichen Boden ab Ende August bis Ende Oktober mit Nematoden der Art Steinernema feltiae (SF-Nematoden) spritzen. Diese winzigen, für Menschen und Tiere völlig ungefährlichen Fadenwürmer dringen in die Larven ein und geben ein Bakterium ab, an dem die Larven sterben. Die Nematoden erhalten Sie im gärtnerischen Fachhandel oder übers Internet. Eine Packung mit sechs Millionen Nematoden in Tonpulver reicht für drei große oder sechs kleine Bäume und kostet um die 15 Euro – größere Packungseinheiten sind günstiger, die Nematoden können jedoch gekühlt bei zwei bis sechs Grad Celsius maximal vier Wochen lang aufbewahrt werden. Für die Anwendung werden die Nematoden in Wasser eingerührt und – da sie UV-lichtempfindlich sind – abends oder an einem bedeckten Tag bei mindestens 12 Grad Celsius mithilfe eines einfachen Spritzgeräts ausgebracht. (Oft werden von Produzentenseite aus 12 Grad Celsius als Mindesttemperatur angegeben, doch in wissenschaftlichen Versuchen waren gute Ergebnisse erst ab 15 Grad zu beobachten.)

Achtung: Nematoden reagieren sehr empfindliche auf chemische Pflanzenschutzmittel! Sie sollten daher auf den Einsatz derartiger Produkte verzichten – auch im Vorfeld. SF-Nematoden helfen auch gegen den Pflaumenwickler sowie gegen Trauermücken.

Apfelwicklerlarven, die sich ins kommende Frühjahr retten konnten und im Mai mit der Eiablage beginnen, können Sie mit Schlupfwespen der Art Trichogramma cacoeciae einen schlagkräftigen Nützling gegenüberstellen. Die mit bloßem Auge kaum zu erkennenden weiblichen Schlupfwespen legen ihre Eier in die Eier der Apfelwickler und zerstören sie auf diese Weise. Die Bekämpfung erfolgt ganz einfach über Pappkärtchen, auf denen unterschiedliche Entwicklungsstadien der Schlupfwespen aufgebracht sind. Die Kärtchen werden kurz nach Beginn des Falterflugs in vier Durchgängen im Abstand von drei bis vier Wochen in den Bäumen verteilt. In der Regel ersteht man ein Paket von Karten, die dann jeweils zu den vier passenden Zeitpunkten an den Käufer versendet werden. Vier Lieferungen von jeweils fünf Karten kosten um die 25 Euro. Bei Spindelbäumen  genügt eine Karte für zwei bis drei Bäumchen, für einen Halbstamm  benötigt man zwei Karten und für einen Hochstamm  drei bis vier. Die Karten werden in der Abenddämmerung in die Bäume gehängt – möglichst bei Temperaturen über 15 Grad Celsius, damit die Larven auch sofort aktiv werden.

Nach einem sehr starken Befallsjahr sollten Sie im Frühjahr zunächst Lockstofffallen im Obstgarten aufhängen, um herauszufinden, wann der Falterflug beginnt. Kleben die ersten Apfelwickler in den Fallen, können Sie Produkte spritzen, die als Wirkstoff das Apfelwickler-Granulovirus enthalten (Cydia pomonella Granulovirus, CpGV). Dieses Virus nutzt die Apfelwicklerlarven, um sich in ihnen zu vermehren – die Larven sterben. Da die Viren ausschließlich auf Apfelwicklerlarven wirken, ist das Mittel hundertprozentig nützlingsschonend. Dennoch sollte es nur im Notfall eingesetzt werden, denn je häufiger es angewendet wird, desto größer ist das Risiko, dass die Schädlinge resistent gegen das Virus werden. Damit würde eine der wichtigsten biologischen Bekämpfungsmethoden ihre Wirkungskraft verlieren.

Tipp: Insbesondere in Kleingartenanlagen bietet es sich an, die Wicklerbekämpfung gemeinsam mit den Gartennachbarn durchzuführen. Dadurch sinken zum einen die Anwendungskosten, da Nützlinge deutlich preisgünstiger sind, wenn sie in größeren Mengen bestellt werden. Zum anderen wandern dadurch künftig weniger Apfelwickler aus den Nachbargärten ein.

Der Apfelblütenstecher kann die Gartenarbeit sogar erleichtern

Der Apfelblütenstecher (Anthonomus pomorum) bereitet seinem Nachwuchs eine besonders aparte Kinderstube: Der im März auftretende vier bis sechs Millimeter große schwarze Käfer mit dem langen Rüssel legt seine Eier in die noch geschlossenen Apfelblüten. Weniger nett: Die Larven fressen von Innen am Blütenboden, wodurch die Blüten zunächst weiterwachsen, sich aber nicht öffnen, später werden die Blüten braun und sterben ab. Meist sind bei einem Befall mehrere Blüten eines Blütenbüschels betroffen, andere Blütenbüschel hingegen gar nicht. Dennoch kann der angerichtete Schaden in der Regel sehr gut toleriert werden, oder einem sogar entgegenkommen, da sich dadurch womöglich die Fruchtausdünnung  als zusätzlicher Arbeitsgang erledigt hat.

Entfernen Sie befallene Blüten und entsorgen Sie diese über den Kompost, den Haus- oder den Biomüll. Lediglich in Waldnähe kann es mitunter zu einem starken Befall mit Apfelblütenstechern kommen. Führen Sie hier ab März einmal wöchentlich eine Klopfprobe durch: Breiten Sie ein helles Tuch unter dem Baum aus und klopfen Sie mit der Hand oder einem Gummihammer die Äste des Baums ab. Nur, wenn mehr als vier Käfer je zehn geklopfte Äste auf das Tuch gefallen sind, ist eine Bekämpfung sinnvoll.

Weiße Leimtafeln helfen gegen Sägewespen an Apfel, Birne und Pflaume

Die Apfel- und die Birnensägewespe (Hoplocampa testudinea und Hoplocampa brevis) sowie die Schwarze und die Gelbe Pflaumensägewespe (H. minuta und H. flava) sind nahe Verwandte und tragen ihre jeweiligen Vorlieben bereits im Namen. Die Sägewespen bohren junge Äpfel beziehungsweise Birnen oder Pflaumen an und fressen dicht unter der Oberfläche bogenförmige Gänge ins Fruchtfleisch, betroffene Früchte fallen vorzeitig ab. Durch die gut sichtbaren Fraßgänge sind die Apfelsägewespe und die Pflaumensägewespen auch gut vom Apfelwickler beziehungsweise vom Pflaumenwickler zu unterscheiden. Von Sägewespen befallene Früchte fallen zudem bereits im unreifen Stadium zu Boden, während von Wicklern befallene Früchte meist bis zur Reife am Baum hängen bleiben.

Im Gegensatz zu Wicklerarten wie Apfelwickler oder Pflaumenwickler treten Sägewespen auch nicht regelmäßig auf und die Schäden halten sich in der Regel in überschaubaren Grenzen. In Jahren, in denen die Obstgehölze sehr viele Blüten ansetzen, kann die Anwesenheit einiger Apfel-, Birnen- oder Pflaumensägewespen sogar willkommen sein, da dadurch eine Fruchtausdünnung nicht mehr oder nur noch in geringerem Maße vorgenommen werden muss. Lediglich in Jahren mit schlechtem Blütenansatz kann ein hoher Befall zu Ernteausfällen führen. Zeichnet sich das ab, sollten noch zur Blütezeit weiße Leimtafeln aufgehängt werden. Die Sägewespen halten die Tafeln für herrlich große Blüten und gehen ihnen wortwörtlich auf den Leim. Befallene Früchte sollten Sie entfernen und über den Haus- oder Biomüll entsorgen.

Schwarze Früchte verraten die Birnengallmücke

Wenn sich junge Birnenfrüchte auffallend schnell entwickeln, ist das leider meist kein Grund zur Freude, sondern das Werk der Birnengallmücke (Contarinia pyrivora). Sie legt zur Blütezeit ihre Eier in die Blüten, damit die geschlüpften Maden anschließend in den sich entwickelnden Früchten fressen können. Befallene Früchte schwellen an, sie wachsen scheinbar schneller als andere. Erkennbar wird der Befall spätestens dann, wenn sich die Früchte kugelförmig entwickeln, anstatt die typische Birnenform anzunehmen, und wenig später schwarz werden, zu schrumpeln beginnen oder abfallen. Gegen die Birnengallmücke sind im Hobbygarten keine Pflanzenschutzmittel zugelassen.

Ein schwacher Befall ist aber kein Beinbruch, sondern kann sogar willkommen sein, da dadurch eine Fruchtausdünnung nicht mehr oder nur noch in geringerem Maße vorgenommen werden muss. Um einem stärkeren Befall im Folgejahr vorzubeugen, sollten Sie auffällige Früchte grundsätzlich rasch entfernen und über den Haus- oder Biomüll entsorgen. Bekannt ist, dass die Sorten 'Williams Christ', 'Clairgeaus Butterbirne 'Diels Butterbirne' und 'Pastorenbirne' besonders stark befallen werden. Sehr frühblühende Sorten wie die 'Frühe von Trevoux' und spätblühende Birnen wie 'Alexander Lucas' werden weniger in Mitleidenschaft gezogen.

Schlangenminiermotten sind leicht zu erkennen, aber in der Regel kein Problem

Auffällige Schlangenlinien auf den Blättern von Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumenbäumen sowie einiger anderer Laubgehölze gehen auf die Larven eines kleinen Falters zurück, der als Schlangen- oder Obstbaumminiermotte (Lyonitia clerkella) bezeichnet wird. Nennenswerte Schäden sind im Hobbygarten kaum zu erwarten, zumal die Miniermottenlarven auf der Speisekarte diverser Schlupfwespenarten stehen.

Durch den konsequenten Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und eine naturnahe Gartengestaltung können Sie diese Verbündeten gezielt fördern. Erwachsene Schlupfwespen sind beispielsweise auf hohle Pflanzenstängel als Winterquartier angewiesen, die darum besser erst im Frühjahr abgeschnitten werden sollten, und sie lieben den Nektar und Pollen von Doldenblütlern wie Fenchel (Foeniculum), Sterndolde (Astrantia) und Mannstreu (Eryngium).

Zusätzlich können Sie von Miniermotten befallene Blätter entfernen und über den Haus- oder Biomüll entsorgen. Im Hobbybereich sind keine Pflanzenschutzmittel gegen die Schlangenminiermotte zugelassen.

Zeigen sich bereits kurz nach dem Austrieb Fraßschäden an Blättern, Triebspitzen und Blüten, später auch an Früchten, sind häufig die Larven des Kleinen Frostspanners (Operophtera brumata) dafür verantwortlich. Oft verursacht er jahrelang nur geringere Schäden, um dann für einige Jahre in Massen aufzutreten, was einen Kahlfraß zur Folge haben kann. Nach wenigen Jahren schrumpfen die Populationen durch Nützlinge wie Vögel, Schlupfwespen, Spinnen, Pilze und Viren wieder auf ein unauffälliges Maß. Der Schmetterling selbst ist unauffällig, doch seine Larven sind umso leichter zu erkennen: Die grasgrünen, etwa 2,5 Zentimeter lange Räupchen bewegen sich auffällig vorwärts, indem sie zunächst einen hohen Katzenbuckel machen und sich dann strecken. Die Larven des seltener als Schädling auftretenden Großen Frostspanners (Erannis defoliaria) sind sehr unterschiedlich gefärbt, meist jedoch mit einem hohen Rotbraun-Anteil.

Ab Juni seilen sich die Raupen beider Arten an einem Gespinstfaden vom Gehölz ab, um sich im Boden zu verpuppen. Ab Oktober, meist nach den ersten Nachtfrösten, schlüpfen die ersten Falter. Lediglich die Männchen können fliegen, die Weibchen müssen sich zur Paarung zu Fuß in die Baumkronen aufmachen – aus Gärtnersicht ein echter Vorteil, denn dadurch kann man die Weibchen ohne großen Aufwand mit im Fachhandel erhältlichen Leimringen abfangen. Die Leimringe werden Ende September um den Baumstamm gelegt – schön eng und auch um etwaige Stützpfähle, da diese ebenfalls für den Aufstieg genutzt werden können.

Um möglichst wenige Nützlinge mitzufangen, sollte ein grüner Kriechleim verwendet werden: Lebewesen, die sich aus dem Flug auf dem Leim niederlassen, zum Beispiel die nützlichen Schlupfwespen, bleiben nicht haften. Kontrollieren Sie die Leimringe regelmäßig und entfernen Sie beispielsweise anhaftende Blätter, da diese Brücken über den Leim bilden können. Stark verschmutzte Ringe sollten erneuert werden. Die Ringe sollten Mitte März wieder entfernt werden, da dann kein Spannerfang mehr zu erwarten ist und nicht unnötig nützliche Tiere kleben bleiben sollten, beispielsweise Spinnen. Leimringe sind ab etwa 1,40 Euro je Meter erhältlich.

In starken Befallsjahren können weitere Bekämpfungsmaßnahmen sinnvoll sein, wenn Sie im Frühjahr zur Zeit des Blattaustriebs trotz der Leimringe viele frischgeschlüpfte Raupen finden. Effektiv und nützlingsschonend wirken Bacillus thuringiensis-Präparate, die man ins Wasser einrührt und auf die Bäume spritzt.

Produkte auf Basis von Bacillus thuringiensis wirken zuverlässig gegen viele Schadschmetterlinge


Pflanzenschutzmittel auf Basis des Bakteriums Bacillus thuringiensis (B.t.) werden aufgrund ihrer sehr guten Wirksamkeit gegen freifressende Schmetterlingsraupen auch von den Profis im ökologischen Landbau verwendet. Die Bakterien bilden bestimmte Eiweißkristalle, an denen die Raupen zugrunde gehen, während sie für Nützlinge weitgehend harmlos sind. Prinzipiell können zwar auch andere Schmetterlingsraupen geschädigt werden, diese fressen jedoch in der Regel nicht an den zu behandelnden Pflanzen. Gegen Schadschmetterlingsraupen im Gemüsebau kommen vor allem Präparate auf Basis des Bakterienstamms Bacillus thuringiensis ssp. aizawai zum Einsatz, zur Behandlung von Gehölzen werden Produkte auf Basis von Bacillus thuringiensis ssp. aizawai oder Bacillus thuringiensis var. kurstaki verwendet.

Achten Sie darauf, dass die Pflanzen von außen und innen gut benetzt sind, und spritzen sie nur bei bedecktem Himmel, da das Bakterium empfindlich auf UV-Licht reagiert. Für eine optimale Wirkung sollten zudem mindestens 18 Grad Celsius herrschen, damit die Raupen aktiv genug sind und über ihre Fraßaktivität genügend Bakteriensporen aufnehmen.

Wichtig:
Auch B.t.-Produkte dürfen nur gemäß der Packungsanweisung verwendet werden, also nicht häufiger als dort angegeben und nicht nach dem Motto "Viel hilft viel". Andernfalls steigt unter anderem das Risiko, dass die zu bekämpfenden Organismen mittelfristig Resistenzen gegen das Bakterium bilden und dann nicht mehr mit B.t. bekämpft werden können.

Pilzliche und bakterielle Schaderreger an Kernobst


Vor allem an Apfelbäumen können Apfelschorf, Obstbaumkrebs und Kragenfäule auftreten, des weiteren Apfelmehltau, der seltener auch Birnen und Quitten befällt. Auf Feuerbrand sollten Apfel, Birne, Quitte und Ziergehölze kontrolliert werden. Birnengitterrost betrifft im Obstgarten ausschließlich Birnbäume. Monilia kann an Apfel- und Birnbäumen und an sämtlichen Steinobstarten auftreten.

Eine der effektivsten Pflanzenschutzmaßnahme besteht in der Wahl resistenter oder toleranter Obstsorten – also Sorten, die entweder gar nicht von einem Erreger befallen werden oder aber einem Befall ohne nennenswerte Ertragseinbußen überstehen. Leider gibt es keine Obstsorte, die gegen alle potenziell auftretenden Krankheiten zugleich resistent ist. Bei der Sortenwahl orientieren Sie sich daher am besten an den Krankheiten, die den größten Schaden anrichten: Bei Apfelbäumen ist eine hohe Widerstandskraft gegen Apfelschorf und Apfelmehltau besonders wichtig, bei Birnen und Quitten gegenüber Feuerbrand.

Nicht verwechseln: Kümmern Kernobstgehölze, kann auch Bodenmüdigkeit dafür verantwortlich sein. Eingesunkene braune Flecken an Äpfeln können auch durch einen Calciummangel hervorgerufen werden, die sogenannte Stippe.
Kümmernde Kernobstgehölze können auf Bodenmüdigkeit zurückgehen

Kümmern Kernobstgehölze trotz guter Pflege über Jahre hinweg oder gehen ein, kann auch Bodenmüdigkeit ein Grund dafür sein. Dies ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Bodenmüdigkeit tritt vielmehr bei allen Rosengewächsen auf – und dazu zählen auch die Kernobstgehölze – wenn am selben Platz erneut Rosengewächse gepflanzt werden. Es ist bis heute nicht ganz geklärt, was diese sogenannte Bodenmüdigkeit verursacht. Bisherige Untersuchungen deuten darauf hin, dass sowohl Wurzelausscheidungen als auch pflanzenschädigende Nematoden  dazu beitragen. Fest steht jedoch: Verzichten Sie möglichst darauf, Kernobst an einen Platz zu pflanzen, an dem zuvor schon Rosengewächse wuchsen. Andernfalls sollten Sie zumindest die Erde im Pflanzbereich großzügig austauschen.
Apfelschorf lässt sich im Hobbygarten durch konsequente Hygiene gut bekämpfen

Braune Flecken mit einer rauen, oft rissigen Oberfläche sind charakteristische Symptome eines Befalls mit Apfelschorf (Venturia inaequalis). Spät befallene Früchte zeigen lediglich kleine schwarze Punkte. Bei kurz vor der Ernte befallenen Früchten zeigen sich die Symptome oft auch erst im Lager, anhand dunkler, eingesunkener Flecken, dem sogenannten Lagerschorf.

Schon lange ehe der Pilz an den Früchten selbst offensichtlich wird, kann man ihn an den Blättern finden. Dort zeigen sich meist schon kurz nach dem Austrieb dunkelgrüne bis braune Flecken – befallene Blätter erinnern optisch mitunter an eine Tarnuniform. Im Hobbygarten kommt es nur selten zu einem nennenswerten Blattfall und betroffene Äpfel können bedenkenlos verzehrt werden, insofern ist Schorf hier eher ein optisches Problem. Noch dazu eines, dem denkbar leicht beizukommen ist, denn der Pilz überwintert auf dem Falllaub. Indem Sie abgefallene Blätter konsequent zusammenrechen und kompostieren oder über den Biomüll entsorgen, entsorgen Sie die Pilzsporen gleich mit. Zusätzlich sollten Sie die Bäume während der Saison regelmäßig kontrollieren und kranke Blätter und Früchte entfernen.

Außerdem gelten die allgemeinen Vorsorgemaßnahmen gegen alle Pilzkrankheiten: Pflanzen Sie nicht zu dicht und vor allem robuste Apfelsorten. Neuere Sorten, zum Beispiel 'Retina', 'Reglindis', 'Rebella', 'Rubinola', 'Florina' und 'Topaz', wurden unter anderem speziell auf ihre Widerstandskraft gegenüber Krankheiten wie Apfelmehltau und Feuerbrand gezüchtet. Schneiden Sie Ihre Obstgehölze zudem fachgerecht, damit die Baumkronen gut durchlüftet sind und die Blätter entsprechend schnell abtrocknen. Auf diese Weise können sich die auf Feuchtigkeit angewiesenen Pilzkrankheiten deutlich schwerer ansiedeln beziehungsweise ausbreiten.

Symptome der Stippe nicht mit Apfelschorf verwechseln

Eingesunkene braune Flecken an Äpfeln können auch durch einen Calciummangel hervorgerufen werden, die sogenannte Stippe. Ähnlich wie beim Lagerschorf bilden sich die Flecken oft erst einige Zeit nach der Ernte, allerdings sind sie wesentlich unauffälliger: Stippeflecken sind hellbraun ohne scharfe Umrisse, oft gibt das Fruchtfleisch darunter auf Druck nach. Beim Hineinbeißen ist das Fruchtfleisch bräunlich, mürbe und geschmacklos bis bitter. Die Stippigkeit nimmt zu, je länger die Äpfel lagern. Einige Sorten sind besonders anfällig, zum Beispiel 'Boskop',  'Cox Orange', 'Goldparmäne', 'Gravensteiner', 'Glockenapfel', 'James Grieve', 'Jonagold'. Weniger anfällig sind unter anderem 'Rubinette', 'Jonathan', 'Piros', 'Rebella', 'Florina', 'Resi', 'Retina' und 'Topaz'.

Sie können der Stippe vorbeugen, indem Sie für einen gleichmäßigen Fruchtansatz sorgen – sprich in Jahren mit übermäßigem Blüten- oder Fruchtansatz, einen Teil der Blüten oder Früchte ausknipsen. Diese Maßnahme wird als Fruchtausdünnung bezeichnet. Vor allem sollten Sie jedoch auf eine ausgewogene Düngung achten. Im Idealfall schicken Sie alle vier Jahre als Maßnahme des integrierten Pflanzenschutzes eine Bodenprobe an ein Bodenlabor, um den Nährstoffgehalt und den Boden-pH-Wert feststellen und sich die entsprechenden Düngeempfehlungen liefern zu lassen. Auf diese Weise können Sie beispielsweise feststellen, ob Sie dem Boden Calcium zuführen müssen, indem Sie Kalken – oder ob zwar genug Calcium vorhanden ist, aber die Obstgehölze zu wenig davon aufnehmen können, weil das Verhältnis zu anderen im Boden vorhandenen Pflanzennährstoffen ungünstig ist. In letzterem Fall kann es sinnvoll sein, den Gehölzen das benötigte Calcium über eine sogenannte Blattdüngung zuzuführen, also einen entsprechenden Calcium-Dünger in Wasser einzurühren und zu spritzen.

Obstbaumkrebs muss weggeschnitten werden

Für den sogenannten Obstbaumkrebs ist ein Pilz namens Nectria galligena verantwortlich. Er dringt bei anhaltender Feuchtigkeit über Risse und Wunden in die Rinde ein. Besonders häufig sind Infektionen im Herbst, da die Ansatzstellen der abgefallenen Blätter besonders empfindlich sind. Obstbaumkrebs verursacht zunächst rot- bis dunkelbraun verfärbte eingesunkene Stellen, die sich häufig zu größeren offenen Wunden entwickeln. Der Baum versucht, diese Wunden zu schließen, indem er sie überwächst – auf diese Rindenwucherungen geht der Name Obstbaumkrebs zurück. Die Erkrankung kann, vor allem bei jungen Trieben, dazu führen, dass der betroffene Trieb oberhalb der befallenen Stelle abstirbt.

Gegen den Obstbaumkrebs sind im Hobbygarten keine Pflanzenschutzmittel zugelassen. Vorbeugend sollten Sie Staunässe vermeiden, indem Sie schwere Böden schon bei der Pflanzung mit gewaschenem Sand durchlässiger machen. (Gewaschener Sand besitzt kaum Feinanteile, durch die erneut ein sehr dichtes, schlecht belüftetes Substrat entstehen würde.) Schneiden Sie Ihre Obstgehölze regelmäßig fachgerecht, damit die Kronen gut durchlüftet werden, und führen Sie Schnittmaßnahmen möglichst nur bei trockener Witterung durch. Im Herbst können Sie insbesondere bei jungen Obstbäumen den Stamm mit einem sogenannten Weißanstrich versehen, um Frostrissen vorzubeugen.

Frostrisse entstehen bei starken Temperaturunterschieden im Winter, wenn sich die Sonnenseite eines Gehölzes bereits erwärmt hat, die andere aber noch kalt ist. Die sich dadurch aufbauende Spannung kann insbesondere bei jungen Bäumen ohne dicke Borke das Holz geradezu auseinanderreißen. Produkte zum Weißanstrich gibt es gebrauchsfertig zu kaufen, Sie können die Masse aber auch selbst herstellen, indem Sie 1,5 Kilogramm Branntkalk mit zehn Litern Wasser mischen und anschließend 600 Gramm Tapetenkleister unterrühren. Diese Mischung reicht für etwa fünf kleinere Bäume.

Von Obstbaumkrebs befallene junge Triebe sollten etwa 30 Zentimeter unterhalb der befallenen Stelle gekappt werden, bei größeren Ästen müssen die Befallsstellen bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden – also in den Bereich hinein, wo das Holz nicht mehr dunkel verfärbt ist. Das entfernte Material sollten Sie nicht kompostieren, sondern über den Haus- oder Biomüll entsorgen.

Übrigens: Auf Wundverschlussmittel wird heute im Erwerbsgartenbau weitgehend verzichtet, da der Heilungsprozess ohne Verschluss genauso gut vonstattengeht. Wichtiger für die Heilung ist ein sauberer, glatter Wundrand, damit der Baum die Schnittstelle rasch "überwallen", also zuwachsen kann. Verwenden Sie daher nur ausreichend scharfe Schnittwerkzeuge. Auch hier gilt: Möglichst nur bei trockener Witterung schneiden, um das Infektionsrisiko kleinzuhalten.

Für die Kragenfäule beim Apfel ist derselbe Erreger verantwortlich, der bei Erdbeeren die Lederbeerenkrankheit verursacht: ein Pilz namens Phytophthora cactorum. Die Symptome beim Apfel sind eher unspezifisch: Der Baum treibt im Frühjahr nur zögerlich aus, trägt nur kleine Früchte und verliert frühzeitig sein Laub. Dies könnte ebenso gut beispielsweise auf Trockenstress oder Wurzeleinbußen durch Wühlmäuse zurückgehen. Beschränken sich die Symptome jedoch nur auf einen bestimmten Teil des Gehölzes, sollten Sie eine Gewebeprobe der potenziell befallenen Äste zur Laboruntersuchung einschicken, nur dort kann der Erreger sicher bestimmt werden.

Vorbeugend sollten Sie Staunässe vermeiden, indem Sie schwere Böden schon bei der Pflanzung mit gewaschenem Sand durchlässiger machen. (Gewaschener Sand besitzt kaum Feinanteile, durch die erneut ein sehr dichtes, schlecht belüftetes Substrat entstehen würde.) Und Sie sollten Ihre Obstgehölze regelmäßig fachgerecht schneiden, damit die Kronen gut durchlüftet werden.

Apfelmehltau am besten mit der Schere bekämpfen


Wie der Name bereits verrät, betrifft Apfelmehltau (Podosphaera leucotricha) vor allem Apfelbäume – seltener auch Birnen und Quitten – und äußert sich in einem mehlartigen samtigen Belag auf den Blattober- und den Blattunterseiten sowie an den Trieben. Bei stärkerem Befall wellen sich die Blattränder und die Blätter rollen sich zusammen, vertrocknen und fallen ab. Sind – was seltener der Fall ist – Blüten vom Mehltau überzogen, entwickeln sich aus ihnen keine Früchte. Insgesamt kümmern befallene Bäume und tragen weniger sowie kleinere Früchte. Da der Pilz vor allem jüngere Blätter befällt, tritt Apfelmehltau vor allem im Frühjahr nach dem Austrieb auf sowie an den Triebspitzen. Letztere können bei sehr starkem Befall absterben. Früchte von Bäumen, die unter Apfelmehltau leiden, können bedenkenlos verzehrt werden, auch wenn sich auf ihnen bisweilen ein netzartiges Muster zeigt.

Feuerbrand ist eine hochansteckende Bakterienkrankheit


Der Feuerbrand wird durch das Bakterium Erwinia amylovora ausgelöst und kann diverse Obst- und Ziergehölze innerhalb kurzer Zeit erheblich schädigen oder zum Absterben bringen. Vor allem bei feucht-warmer Witterung verbreitet sich der Erreger explosionsartig. Befallen werden insbesondere Birne und Quitte, aber auch Apfel, Eberesche (Sorbus), Felsenbirne (Amelanchier), Rot- und Weißdorn (Crataegus), Felsenmispel (Cotoneaster), Feuerdorn (Pyracantha), Glanzmispel (Photinia) und die Zierquitte (Chanomaeles). Bei einer Feuerbrandinfektion verfärben sich die Blätter, Blüten und Früchte rotbraun bis schwarz und schrumpeln lederartig zusammen. Die Triebspitzen sehen wie verbrannt aus und beginnen sich anschließend hakenartig nach unten zu biegen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit können Sie zudem bei genauerer Betrachtung erkennen, dass schleimartiges, durchsichtiges bis orangefarbenes Sekret aus den befallenen Baumteilen austritt.

Sind nur einzelne Triebe betroffen, kann ein Rückschnitt bis etwa 40 Zentimeter ins gesunde Holz ausreichend sein; bei starkem Befall hingegen sollte das Gehölz gerodet werden. Befallene Pflanzenteile dürfen Sie keinesfalls kompostieren oder über den Bio- oder Hausmüll entsorgen, sondern müssen sie – in Abstimmung mit der Kommune – direkt am Gehölzstandort verbrennen oder sie in Müllsäcke verfrachten und diese zusammengebunden zur nächsten Verbrennungsanlage bringen. Bei allen Schnitt- oder Rodungsarbeiten sind Einmalhandschuhe empfehlenswert, Schnittwerkzeuge müssen nach jedem einzelnen Schnitt mit 70%-igem Alkohol desinfiziert werden.

Vorbeugend sollten Sie Staunässe vermeiden, indem Sie schwere Böden schon bei der Pflanzung mit gewaschenem Sand durchlässiger machen. (Gewaschener Sand besitzt kaum Feinanteile, durch die erneut ein sehr dichtes, schlecht belüftetes Substrat entstehen würde.) Und Sie sollten Ihre Obstgehölze regelmäßig fachgerecht schneiden, damit die Kronen gut durchlüftet werden. Die beste vorbeugende Maßnahme besteht im Obstbau in der Wahl wenig anfälliger Sorten. Resistent sind zum Beispiel die Apfelsorten 'Reanda' und 'Rewena'. Sehr widerstandsfähig sind beispielsweise 'Remo', Retina' und 'Red Delicious'. Bei den Birnen sind die Sorten 'Harrow Sweet', 'Harrow Delight' und 'Gellerts Butterbirne' empfehlenswert, bei den Quitten gilt die Sorte 'Cydora Robusta' als sehr widerstandsfähig.

Chemische Pflanzenschutzmittel sind bei Kernobst nur selten sinnvoll

Auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten viele Gartenfans insbesondere bei Beerenobst, Steinobst, Kernobst und Gemüse ganz bewusst. Zum einen, da es eine Vielzahl effektiver Alternativen gibt und sich etwaige Schäden oft in einem gut tolerierbaren Rahmen bewegen. Zum anderen, da sie Obst und Gemüse oft gerade deshalb selbst anbauen, weil sie ungespritzte Früchte ernten möchten.

Insbesondere beim Kernobst ist eine erfolgreiche chemische Bekämpfung von Krankheitserregern für Freizeitgärtner zudem weniger einfach, als es auf den ersten Blick erscheint: Damit die Schad- oder Krankheitserreger wirksam eingedämmt werden können, müssen die Spritzungen genau zum richtigen Zeitpunkt erfolgen. Dazu ist es in der Regel notwendig, die Warndienstmeldungen regionaler Pflanzenschutzdienste zu verfolgen. Zudem sind meist mehrere Spritzungen innerhalb weniger Wochen notwendig (beim Apfelschorf beispielsweise mindestens fünf Spritzungen alle 7-14 Tage). Und es müssen sämtliche Pflanzenteile benetzt werden, was umso schwieriger ist, je größer die Bäume sind.

Zudem besteht bei chemischen Pflanzenschutzmitteln stets das Risiko von Fehlanwendungen: Die vertretbaren Auswirkungen für Umwelt und Gesundheit, die den zugelassenen Mitteln im Rahmen des gesetzlichen Zulassungsverfahrens bescheinigt wurden, werden nämlich nur dann sicher eingehalten, wenn man die Produkte ordnungsgemäß handhabt. Wenn ein Mittel jedoch zum Beispiel häufiger, in höherer Konzentration, zu einem anderen Zeitpunkt oder an anderen Pflanzen angewendet wird als im Beipackzettel vorgeschrieben, können unvertretbare Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden. In diesen Fällen können beispielsweise deutlich mehr Nützlinge durch die ausgebrachten Mittel geschädigt oder getötet werden. Einige Wirkstoffe können sich auch im Boden anreichern oder sich in der Nahrungskette ansammeln, wenn kontaminierte Insekten oder Pflanzenteile von Vögeln, Igeln oder anderen Tieren gefressen werden. Durch plötzlich aufkommenden Wind, der den Sprühnebel verweht, Verdunstung, Abschwemmungen in Hanglagen oder schlicht durch Versickern kann sogar eines der wichtigsten Güter überhaupt betroffen sein: das Grundwasser. Dies ist besonders kritisch, wenn man bedenkt, dass es in Deutschland etwa 20 Millionen Hausgärten und eine Million Kleingärten gibt.

Als Notfallmaßnahme geeignete Pflanzenschutzmittel für Kernobst


Fällt nach sorgfältigem Abwägen der Vor- und Nachteile dennoch die Entscheidung für eine chemische Bekämpfung, sollten Sie möglichst umweltverträgliche Wirkstoffe wählen. Saugende Insekten wie Blatt-, Schild- und Blutläuse, Gallmilben und Obstbaumspinnmilben können Sie mit Produkten auf Basis von Rapsöl oder Kali-Seife bekämpfen. Der Wirkstoff Bacillus thuringiensis kann gegen den Kleinen und den Großen Frostspanner eingesetzt werden, wenn es trotz aller vorbeugenden Maßnahmen zu einem starken Befall kommen sollte.

Foto: coco / Fotolia.com

 


Veröffentlicht am: 04.04.2017

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