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Wirtschafts-News vom 5. April 2017

Michael Weyland informiert...

Endlich wird es draußen wärmer und es ist länger hell. Ob Nordic Walking, Inlineskating oder Fußballspielen – für viele Freizeitsportler sind die ersten schönen Tage der Auftakt in die persönliche Sportsaison. Doch damit steigt auch die Verletzungsgefahr. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV ereignet sich jeder neunte Unfall beim Sport.

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV), Deutschlands größter Verbraucherschutzverein, wenn es um private Versicherungen geht, weist darauf hin, das Sportbegeisterte in ihre Versicherungsunterlagen schauen sollten, wie es um ihren Versicherungsschutz bestellt ist. „Existenzielle Risiken wie der Verlust der Arbeitskraft, eine bleibende Invalidität oder Schadensersatzansprüche anderer sollten durch entsprechende Versicherungen abgedeckt sein“, heißt es.

Ob Sportler oder nicht, eine Privathaftpflichtversicherung sollte ohnehin jeder haben. Sie schützt vor Schadensersatzansprüchen, falls man anderen fahrlässig einen Schaden zufügt. Beispielsweise wenn man als Fahrradfahrer oder Inlineskater jemanden übersieht und zu Fall bringt oder gar mit einem Auto zusammen stößt. Die Zahlung von eventuell lebenslangen Renten kann existenzbedrohend sein. Hier springt dann eine Privathaftpflichtversicherung ein. Die Deckungssumme sollte mindestens 5 Mio. Euro pauschal für Sach- Personen- und Vermögensschäden betragen.

Verletzt sich der Sportler oder die Sportlerin selbst, leisten eine Unfallversicherung und im Fall der Berufsunfähigkeit sogar die Berufsunfähigkeitsversicherung. Idealerweise bestehen also beide Verträge. Die Unfallversicherung zahlt, wenn z. B. nach einem Sturz der gebrochene Arm steif bleibt und dauerhaft eine Hilfe im Haushalt notwendig ist oder der Umbau des Autos erforderlich wird. Die Grundversicherungssumme richtet sich nach Alter und Einkommen. Bei einem Alter bis 30 Jahre empfiehlt sich als Grundsumme das Sechsfache des Bruttojahreseinkommens. Die noch wichtigere Berufsunfähigkeitsversicherung leistet eine monatlich vereinbarte Rente, wenn der zuletzt ausgeübte Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann. Dieses Risiko ist wirklich existenziell und daher sollte jeder eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben.

Der kostenlosen Broschüre des BdV „Gut und Günstig versichert“ können weitere Tipps und Hinweise zu wichtigen, existenziellen Versicherungen entnommen werden. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) wurde 1982 gegründet und ist mit ca. 50.000 Mitgliedern die einzige Organisation in Deutschland und Europa, die sich ausschließlich und unabhängig für die Rechte der Versicherten einsetzt. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20170405_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 05.04.2017

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