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Kein Sport ist schlimmer als Rauchen!

Am 6. April feiert der Tag des Sports seinen fünften Geburtstag

Der Internationale Tag des Sports für Entwicklung und Frieden wird jährlich am 6. April begangen, da am 6. April 1896 die ersten Olympischen Sommerspiele der Neuzeit in Athen eröffnet wurden.

Dieser Welttag soll die inneren Werte des Sports, wie Fairness, Zusammenarbeit und Respekt für den Gegner fördern, so Novak Djokovic in einer Rede vor der Vollversammlung des IOCs.

Sport und die Deutschen

Trotz kürzlich eingefahrener Titel bei der Fußball-Weltmeisterschaft, der Handball-Europameisterschaft oder den US Open und vielen weiteren Erfolgen im internationalen Spitzensport, halten sich die Deutschen privat in Sachen Sport eher zurück. Aufgrund von Beruf oder Faulheit sitzen wir im Schnitt 7.5 Stunden am Tag, gerade einmal 35 %
geben an, mindestens einmal im Monat Sport zu treiben. “Bewegung gehört zum Menschen, wie das “Amen” zur Kirche. Das Bewusstsein dafür ist jedoch in den letzten Jahrzehnten der “Verbüroisierung” der Arbeitswelt mit all seinen Folgen zum Opfer gefallen”, so Philipp Doetsch.

Im Europäischen Vergleich liegen wir Deutschen somit nur auf dem siebten Rang der sportlichsten Länder. Damit liegen wir zwar noch vor den südlichen Ländern wie Portugal, Malta und Bulgarien, dem von der WHO empfohlenen Richtwert von 150 Minuten Bewegung pro Woche entsprechen wir allerdings dennoch nicht. Die Skandinavischen Länder, angeführt von Schweden, liegen im Europäischen Ranking deutlich vorn. Dort treiben nur 9 % der Bevölkerung gar keinen Sport.

Wenn wir dann mal Zeit für körperliche Betätigungen finden, gehen wir laut einer Studie am liebsten Laufen. Rund 34 % bevorzugen Joggen gegenüber anderen sportlichen Aktivitäten. Mit 25 % belegt Fitness den zweiten Platz. Fußball liegt nur auf Rang 6.

Erstaunlich, denn wenn es darum geht, welche Sportarten die Deutschen am liebsten vor dem Fernseher verfolgen, ist Fußball die klare Nummer 1. Nicht zuletzt die Fußballweltmeisterschaft 2006 hat dazu beigetragen, dass Fußballübertragungen ein wahrer Quotenhit sind. Laut einer Statista-Umfrage verfolgen 57 % der Befragten gerne Fußballübertragungen im TV. Abgeschlagen auf Platz 2 liegt mit 27 % die Leichtathletik. Platz 3 teilen sich Boxen und der Skisport mit 24 %, gefolgt von Motorsport mit 22 %. Tennis ist mit 17 % nur auf dem achten Rang.

Erstaunliche und lustige Fakten rund um den Sport
- Ca. 185.000 km geht ein Mensch in seinem Leben und könnte damit 4 mal um die Erde laufen.
- Ein Schachspieler verbraucht an einem Wettkampftag rund 7.000 Kalorien.
- Ein Sumo-Ringer nimmt täglich bis zu 20.000 Kalorien auf.
- Wäre Michael Phelps ein Land, läge er im ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele auf Rang 33, hinter Südafrika und vor Jamaika.
- Das Sport hin und wieder auch zu ernst genommen wird, beweisen El Salvador und Honduras, die 1969 knappe 100 Stunden Krieg führten. Auslöser war ein Fußballspiel.

Warum Sport so wichtig ist
- Dabei ist Sport nicht nur gesellschaftlich wertvoll, sondern auch für unsere Gesundheit unglaublich wichtig.
- “Es gibt unendlich viele Studien darüber, dass regelmäßige Bewegung Depressionen lindert, das
- Risiko für Demenz im Alter verringert und auch bei der Entwicklung der geistigen Fähigkeiten von Heranwachsenden entscheidend ist.”, sagt Philipp Doetsch, Ernährungsexperte für MeineFitness.net . “Darüber hinaus kann Sport Krebs- sowie Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen”, so Doetsch.

Fünf Effekte, die Sport in unserem Körper auslöst
1. Bei moderatem Sport schaltet der Körper auf Fettverbrennung - der größte Teil der Energie wird dann von den Fettreserven bereitgestellt .
2. Sport und Bewegung erhöhen den Blutdruck, um ihn dann doch zu senken - durch den erhöhten Blutdruck beim Sport erweitern sich die Blutgefäße und das Blut fließt nach der Anstrengung leichter durch unseren Körper.
3. Der Knochenstoffwechsel wird angeregt - ein Knochen muss so stark sein wie die Belastung, die auf ihn wirkt. Beim Sport produzieren die Zellen im Knochenmark neues Gewebe und sorgen für mehr Stabilität und beugen Osteoporose vor.
4. Sport steigert die Konzentrationsfähigkeit - dank der besseren Durchblutung wird unser Gehirn mit mehr Sauerstoff und Energie versorgt.
5. Andauernder Sport mit geringer Kraftbelastung führt zu einer gesteigerten Ausdauerleistung der Muskulatur . Kurze Einheiten mit hoher Kraftbelastung hingegen fördern das Dickenwachstum der Muskulatur und steigern somit die Kraftleistung.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 05.04.2017

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