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Das Blut so laut

CITY ist wieder da

Ein Fels in der Brandung, zuverlässig wie ein Uhrwerk und trotzdem neu. Mit „DAS BLUT SO LAUT“ ist der Band nicht nur ein bildhafter Albumtitel gelungen, sondern eine Auseinandersetzung mit sich selbst, traditionsbewusst und doch aktuell reflektierend.

Einen Song aus dem eigenen Vermächtnis aufzunehmen und mit neuem Inhalt der eigenen Wahrnehmung anzupassen, erfordert schon eine gewisse Reife. Waren es vor dreißig Jahren semi-erotische Träume im Song „Unter der Haut“ die das Blut der damaligen Jünglinge in Wallung brachten, so sind es heute Reflexionen auf die Wirklichkeit erwachsener Männer.

Gleich der Opener vom Album, „Marias Worte“, mit einem Text aus dem dichterischen Nachlass der Fenster-Lyrikerin Hildegard Maria Rauchfuß, stellt klar, dass es hier nicht um den „Reim von Klee auf Schnee“ geht. Es sind sowohl die großen Themen als auch die kleinen Geschichten die CITY so meisterlich zum Klingen bringt.

Zwischen Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit und der Erinnerung an den ersten „Kuss im Fliederbusch“ bewegen sich die fünf Musiker thematisch souverän und musikalisch lässig. „Dem einen fehlt die Frau fürs Leben, dem anderen eine Hand voll Reis“ – gut beobachtet wird der Zwiespalt in dem sich unsere Welt befindet.

Ohne die Keule der Gutmenschen zu schwingen positioniert sich CITY immer wieder eindeutig. Dabei bleiben sie bei allem Pessimismus optimistisch:„Der Weg ist steinig, doch die Sonne scheint drauf“. Es werden gescheiterte Existenzen beschrieben, gut gemeinte Ratschläge an den eigenen Nachwuchs erteilt und an die erste Liebe erinnert.

CITY hat keine Scheu vor Minimalismus und sie klingen dabei selbstbewusster denn je. Mal wabert es wohlig unten in den Tiefen und gleich zwitschern wieder wehmütige Violinen wie aus den Fernen aller Welten. Und ganz nah, direkt vor dir, knarzt sich die eindringliche Stimme direkt in deinen Kopf, in deinen Bauch, in dein Herz.

 


Veröffentlicht am: 05.04.2017

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