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Gesundheits-News vom 14. April 2017

Michael Weyland informiert...

Während die meisten Eltern ihrem Kind beim Fahrradfahren einen Helm aufsetzen, tragen sie selbst oftmals keinen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) hin. Orthopäden und Unfallchirurgen empfehlen: Helm auf beim Fahrradfahren – in jedem Alter.

Im Falle eines Sturzes kann ein Helm dazu beitragen, eine schwere Kopfverletzung zu verhindern. „Wirken Erwachsene nicht als Vorbild, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder später im Jugend- und Erwachsenenalter weiterhin einen Helm tragen“, sagt DGOU-Generalsekretär Professor Reinhard Hoffmann. Dass Eltern ihrem Kind einen Helm aufsetzen und auch selbst zum Helm greifen sollten, macht  die DGOU deutlich.

Die Helmtragequote von Erwachsenen lag 2015 laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) deutlich unter der von Kindern. Demnach trugen 76 Prozent der Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren einen Helm. Bei den Radfahrern ab 17 Jahren sinkt die Helmtragequote deutlich: 17-21 Jahre: ca. 7 Prozent; 22-30 Jahre: ca. 8 Prozent; 31-40 Jahre: ca. 14 Prozent; 41-60 Jahre: ca. 20 Prozent; ab 61 Jahre ca. 18 Prozent. Fahrradunfallforscher und DGOU-Präventionsexperte Dr. Christian Juhra sagt: „Die hohe Anzahl an Kindern, die einen Helm tragen, zeigt, dass Eltern ihre Kinder schützen wollen. Genauso verantwortungsvoll sollten sie auch für sich handeln und grundsätzlich selbst zum Helm greifen – damit sie auch nach einem Unfall noch für ihre Kinder da sein können.“

Ein Fahrradhelm schützt den Kopf, indem er die Energie reduziert, die bei einem Aufprall auf den Schädel wirkt – Helmträger erleiden damit weniger schwere Kopfverletzungen. Zudem können tödliche Hirnverletzungen um 60 bis 70 Prozent reduziert werden. Daten aus dem TraumaRegister DGU® (TR-DGU) zeigen: Bei den lebensgefährlich verletzten Fahrradfahrern ist das schwere Schädel-Hirn-Trauma die Hauptverletzung. Das TraumaRegister-DGU erfasst im Durchschnitt jährlich circa 2.500 Radfahrer, die nach einem Unfall in einem Traumazentrum der Initiative TraumaNetzwerk DGU® intensivmedizinisch versorgt werden müssen – die meisten schweren Unfälle ereignen sich im Zeitraum von April bis September.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts gab es im Jahr 2016 14.480 schwerverletzte und 66.368 leichtverletzte Radfahrer. 392 Menschen starben bei einem Fahrradunfall. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/G_News20170413_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 14.04.2017

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