Startseite  

25.04.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Automobil-News vom 20. April 2017

Michael Weyland informiert...



Foto: ARCD

„Von O bis O“, also von Oktober bis Ostern lautet eine altbekannte Faustregel für den Reifenwechsel. Da Ostern in diesem Jahr relativ spät lag, mussten Autofahrer nicht unbedingt bis Mitte April mit dem Umstieg auf Sommerreifen warten. Wann stattdessen der richtige Zeitpunkt ist und was es dabei zu beachten gibt, erklärt der ARCD.

Eine gute Faustregel, wann man die Pneus von Winter auf Sommer umstellen sollte, lautet: sobald die Temperaturen konstant über acht Grad bleiben. Wer zu früh wechselt und beispielsweise bei Schnee oder Glatteis mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert mindestens 60 Euro Bußgeld, einen Punkt in Flensburg und bei einem Unfall zusätzlich Leistungskürzungen bei der Versicherung sowie eine Mitschuld. Warum dann überhaupt wechseln? Einige wichtige Gründe sprechen bei wärmeren Temperaturen für Sommerreifen mit ihrer härteren Laufflächenmischung: Der Grip in Kurven ist stärker, die Fahrstabilität verbessert sich, und der Bremsweg ist kürzer.

Die Ein-Euro-Probe
In § 36 Abs. 2 der Straßenverkehrszulassungsordnung ist die Mindestprofiltiefe der Pneus vorgeschrieben. Hier heißt es: „Das Hauptprofil muss am ganzen Umfang eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufweisen; als Hauptprofil gelten dabei die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffläche, der etwa 3/4 der Laufflächenbreite einnimmt.“ Der ARCD empfiehlt bei Sommerreifen allerdings drei Millimeter, da die Pneus so bei Nässe nicht so schnell aufschwimmen.

Das kann man ganz einfach mit einer Ein-Euro-Münze überpüfen: Der goldene Rand ist drei Millimeter breit. Versinkt dieser im Profil, ist noch genügend davon vorhanden. Mithilfe der Münze können Autofahrer außerdem überprüfen, ob das Profil gleichmäßig abgefahren ist. Falls nicht, könnte das ein Hinweis auf einen falschen Reifendruck oder eine verstellte Spur sein. 

Alter und Sichttest
Die Reifen sollten außerdem nicht älter als sechs Jahre sein, da die Gummimischung mit dem Alter immer mehr verhärtet. Dieses kann man anhand der so genannten DOT-Nummer auf der Seite des Reifenmantels ablesen. Die letzten vier Ziffern stehen für das Herstellungsdatum: 0416 bedeutet also beispielsweise Kalenderwoche vier im Jahr 2016. Auch ein kritischer Sichttest auf Beschädigungen vor der Montage lohnt sich. Stellt man dann noch den Luftdruck ein – der richtige Wert steht in der Tankklappe, am Türholm oder in der Gebrauchsanweisung des Fahrzeugs –, ist das Auto gut vorbereitet für die Fahrt Richtung Sommer. Wer werksfrische Reifen aufgezogen hat, sollte diese übrigens vorsichtig einfahren, da sie erst nach 200 bis 300 Kilometern  ihren vollen Grip aufbauen können.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/autonews20170419_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 20.04.2017

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Logo yorxs

 

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| Geld & Genuss
| gentleman today
| Frauenfinanzseite
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit