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Gesundheits-News vom 29. April 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Unser Augenlicht ist ein großes Geschenk. Ohne es würde uns die Vielfalt von Farben und Mustern der Welt verborgen bleiben. Nicht ohne Grund schätzen wir etwas Geliebtes wie unseren sprichwörtlichen Augapfel. Umso mehr ist die Diagnose „Grüner Star“ (Glaukom) für Betroffene oft ein Schock und die Angst vor dem Erblinden schlagartig real.

Glücklicherweise geben modernste Technologien Glaukompatienten neue Hoffnung. Eines der derzeit kleinsten Medizinprodukte der Welt – der iStent inject® – kann zu einer effektiven Augeninnendrucksenkung und damit zum Erhalt des Sehvermögens beitragen. 

Unter dem Begriff „Glaukom“ verbirgt sich nicht nur eine einzige Augenkrankheit, sondern eine ganze Reihe. Bei allen von ihnen kann es unbehandelt im Krankheitsverlauf zur Schädigung der Netzhaut und des Sehnervs kommen. Grund hierfür ist vor allem ein erhöhter Augeninnendruck, mit teils verheerenden Folgen: Bei fortschreitender Nervenschädigung verengt sich beim Patienten oft das Gesichtsfeld, bis nur noch ein kleiner zentraler Ausschnitt gesehen wird.   Besonders tückisch: Der Prozess ist schleichend, oft schmerzlos und wird deshalb erst spät erkannt. Die bereits eingetretenen Schäden sind irreparabel. Um das weitere Voranschreiten der Erkrankung zu stoppen, ist die Früherkennung besonders wichtig. Eine Untersuchung ist einfach und wenig belastend: Der Augenarzt misst zum einen den Augeninnendruck und schaut sich zum anderen mit einem lupenähnlichen Gerät den Augenhintergrund an. Dabei kann er Hinweise auf den für das Glaukom so typischen Untergang von Sinneszellen finden.

Helfen kann hier eine Operation, bei der ein iStent inject®, eines der kleinsten bekannten Implantate, die in der modernen Medizin zum Einsatz kommen, verwendet wird. Der iStent inject® hat einen  Durchmesser von 0,3 mm und eine Länge von 0,4 mm: Mit dem bloßen Auge ist das kleine Objekt aus Titan kaum zu erkennen. Ähnlich wie ein Stent in den Herzkranzgefäßen dazu dient, den Blutfluss an verengten Stellen zu verbessern, bewirkt auch der iStent inject® einen schnellen Durchstrom von Flüssigkeit – in diesem Falle im Auge. Das System besteht aus zwei Stents, die in einem mikroinvasiven Eingriff in die Vorderkammer des Auges eingebracht werden. Sie werden so positioniert, dass die Flüssigkeit aus der Vorderkammer direkt in ihren natürlichen Abflussweg  geleitet werden kann – was zu einer signifikanten Senkung des Augeninnendrucks führen kann. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung, typischerweise nach Einträufelung von anästhetischen Augentropfen, und kann meist problemlos ambulant durchgeführt werden.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/G_News20170427_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 29.04.2017

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