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300. Geburtstag von Maria Theresia

Auf den Spuren der Kaiserin in Wien

Der 300. Geburtstag von Maria Theresia (1717-1780) wird in Wien und Niederösterreich mit großen Ausstellungen gefeiert. Die ungekrönte Kaiserin der Habsburger war eine der bedeutendsten Herrscherpersönlichkeiten der europäischen Geschichte. Ein Streifzug durch Wien auf ihren Spuren.

Entlang der Wiener Ringstraße reihen sich die Denkmäler für große historische Persönlichkeiten, von Kriegsherren bis zu Dichterfürsten. Das wohl imposanteste unter ihnen ist jenes für Maria Theresia auf dem nach ihr benannten Platz zwischen Kunsthistorischem und Naturhistorischem Museum. Auf 632 m² verbauter Fläche und mit einer Höhe von über 19 Metern zeigt es Maria Theresia auf einem Thronsessel. Allegorische Figuren des Denkmals stellen u. a. Tugenden wie Kraft, Weisheit und Gerechtigkeit dar, weiters sind Reiterstandbilder ihrer Feldherren zu sehen sowie Figuren ihrer Berater und verdienter Persönlichkeiten, unter ihnen Mozart und Haydn.

Der sogenannte Leopoldinische Trakt ist ein Verbindungsgebäude der Wiener Hofburg (zwischen der Amalienburg und dem Schweizertrakt), der unter Kaiser Leopold I. in den 1660er-Jahren entstand und in der Folge mehrmals um- und ausgebaut wurde. Die Innenausstattung stammt aus der Zeit Maria Theresias (um 1750), die hier wohnte. Seit 1947 befinden sich im Leopoldinischen Trakt der Amtssitz des Bundespräsidenten und die Präsidentschaftskanzlei.

Schloss Schönbrunn ist Maria Theresias Lebenswerk. Sie ließ die nach der Türkenbelagerung ab 1696 errichtete Schloss- und Gartenanlage nach 1743 grundlegend ausbauen und umgestalten.

Nur im Jubiläumsjahr (15.3 - 29.11.2017) bietet die Maria-Theresia-Tour in Schloss Schönbrunn eine Besichtigung des Sommerappartements der Herrscherin an. Dieses wurde von Johann Wenzel Bergl im Erdgeschoss des Schlosses gestaltet. Die Tour inkludiert die sogenannten Berglzimmer, die Große und Kleine Galerie, das Karussellzimmer sowie den Zeremoniensaal in der Beletage und findet samstags und sonntags statt.

In der gleich neben Schloss Schönbrunn gelegenen Wagenburg sind Glanzstücke aus dem Fuhrpark des österreichischen Kaiserhauses sowie bekannter Adelshäuser zu besichtigen. Im Jubiläumsjahr zeigt die Ausstellung „Frauenpower und Lebensfreude“ (15.3.-29.11.2017) die beeindruckenden Kutschen und die zahlreichen Feste der Monarchin.

Das ehemalige k.k. Hofmobiliendepot, 1747 von Maria Theresia gegründet, hatte die Aufgabe, das Mobiliar der Habsburger zu verwalten, instand zu halten und nach Bedarf auf die kaiserlichen Haushalte zu verteilen. Heute ist es ein einzigartiges Museum kaiserlicher Wohnkultur, das im Maria-Theresia-Zimmer im 1. Stock unter anderem einen von Maria Theresia benutzten Schreibtisch zeigt. Dieser wurde von Giuseppe Maggiolini angefertigt und war ein Geschenk von Erzherzog Ferdinand Karl (1754-1806), der Statthalter in Mailand war, an seine Mutter.

Zum 300. Geburtstag von Maria Theresia zeigt eine große Jubiläumsausstellung (15.3.-29.11.2017) mit dem Titel „Familie und Vermächtnis“ das familiäre Umfeld, die persönlichen Schicksale und die dynastische Heiratspolitik Maria Theresias ebenso wie ihr Fortleben als „Mythos“ weit über den Tod hinaus.

Das Haus-, Hof- und Staatsarchiv wurde 1749 von Maria Theresia (1740–1780) als zentrales Archiv des Hauses Habsburg gegründet. Durch die Schaffung eines wohlgeordneten Urkundendepots, das die bis dahin auf mehrere Standorte verstreuten wichtigen Haus- und Staatsdokumente in Wien vereinigte, sollte sichergestellt werden, dass die Rechts- und Herrschaftstitel der Dynastie künftig bei Bedarf rasch greifbar waren. Glanzstück unter den „Sammlungen“ der Archivabteilung ist aber fraglos die aus verschiedenen Provenienzen gebildete Urkundensammlung.

1746 ließ Maria Theresia die „Favorita“, die Sommerresidenz ihres Vaters Kaiser Karl VI, in eine Ausbildungsstätte für führende Beamte und Diplomaten umwandeln. Noch heute gilt das „Theresianum“ als eine der besten Schulen Österreichs, es beherbergt neben dem Gymnasium einen Kindergarten, eine Volksschule und die Diplomatische Akademie.

Die auch als Kaisergruft bezeichnete Kapuzinergruft am Neuen Markt in der Nähe der Wiener Hofburg ist seit 1617 die Familienbegräbnisstätte der Habsburger. Maria Theresia wurde dort gemeinsam mit ihrem Gemahl, Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen, in einem prachtvollen, spätbarocken Doppelsarkophag bestattet.

Foto: © Christian Jobst / PID

 


Veröffentlicht am: 06.05.2017

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