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Sexualität von Männern

... das Thema im Dritten Deutschen Männergesundheitsbericht

Die Stiftung Männergesundheit veröffentlichte am 3. Mai 2017 den Dritten Deutschen Männergesundheitsbericht mit dem Titel „Sexualität von Männern“, der in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg entstanden ist.

Der Bericht wirft einen in Deutschland und international bis dato nicht dagewesenen aktuellen und umfassenden Blick auf die Sexualität von Männern. Es ist der erste Gesundheitsbericht in Europa zu diesem Thema, mit dem die Autoren auch erstmals eine interdisziplinäre Arbeit über die vielseitigen Facetten aus sozialwissenschaftlichen und medizinischen Perspektiven vorlegen.

Das Thema Sexualität wird seit Jahrzehnten breit in den Medien und der Öffentlichkeit diskutiert. Doch einige Bereiche werden in unserer Gesellschaft tabuisiert und nicht reflektiert. Wie ist die Sexualität in Deutschland also tatsächlich einzuschätzen? Das wissenschaftliche Interesse an dieser Frage ist in den letzten Dekaden gewachsen, zu vielen Aspekten fehlen jedoch bisher belastbare Daten. Deshalb ent-schied sich die Stiftung Männergesundheit für ihren Dritten Deutschen Männergesundheitsbericht für die Fokussierung auf diese Thematik. Der nun vorliegende Bericht deckt Forschungsdefizite auf dem Gebiet des männlichen Sexuallebens auf, skizziert Handlungsempfehlungen für Politik, Wissenschaft, Gesundheits- und Bildungssystem sowie Medien und informiert die Öffentlichkeit über aktuelle Trends.

Sexualität ist ein wesentlicher Bestandteil von Gesundheit

Der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Männergesundheit, Thomas Ballast (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse), hebt weitere Besonderheiten der Analyse hervor: "Dieser fachübergreifende Männergesundheitsbericht bietet eine um-fassende, neue Sicht auf die Sexualität als ein Bestandteil von Ge-sundheit. Unter sexueller Gesundheit verstehen die Autoren mehr als das Fehlen von Störungen und sexuell übertragbaren Infektions-krankheiten. Der Bericht beleuchtet sämtliche gesundheitlichen und sozialen Bereiche, die Einfluss auf das Sexualleben haben. Mit dieser Thematik greift die Stiftung einen wichtigen Aspekt auf, dem auch im Rahmen der Prävention heute zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird." Als einen Teil von Gesundheit betrachtet der Männergesund-heitsbericht das allgemeine Wohlbefinden, das durch ein befriedigen-des Sexualleben gefördert wird.

„Let’s talk about Sex!“ – Mehr Kommunikation zur Förderung der Sexualität von Männern

Der Bericht thematisiert erstmals Fragen der Sexualität über die ge-samte Lebensspanne hinweg, für Männer aller Sexualitäten und auch für Randbereiche. Sexuelle Probleme führen oft zu einer geringeren Lebenserwartung und Partnerschaftsqualität, erhöhter Depressivität und allgemeiner Unzufriedenheit. Der Männergesundheitsbericht zeigt, dass bei den Jungen und Männern in vielen Bereichen Unsicherheiten und Unwissenheit über mögliche Lösungen bestehen. Um mehr Sorge für die sexuelle Bildung und Förderung der Sexualität in Deutschland zu tragen, ist mehr Kommunikation über das Thema in Forschung, Lehre und Ausbildung von Fachkräften, in den Angeboten des Gesundheitssystems sowie dem Bereich der Bildung, Aufklärung und Beratung nötig.

Es besteht beispielsweise ein immenser Nachholbedarf in der Etablie-rung sexualwissenschaftlicher Studiengänge. Auch medizinische Be-lastungsfaktoren für die Sexualität von zum Beispiel chronisch phy-sisch und psychisch kranken Männern werden zu wenig erforscht, direkt erfragt und behandelt. Mehr Kommunikation und Aufklärung ist der Schlüssel für weniger Infektionen mit sexuell übertragbaren Krankheiten, mehr Akzeptanz hinsichtlich geschlechtlicher und se-xueller Vielfalt sowie für die Förderung grenzachtenden Verhaltens und die Reduzierung sexueller Straftaten. Dabei ist eine geschlechts-spezifische Ansprache nötig, die die Lebenswelt der Jungen und Männer im Blick behält.

Der Dritte Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit richtet sich sowohl an gesundheitspolitische Entscheidungsträger, an Experten der Sexualwissenschaft, Sexualtherapeuten, Fachkräfte der Sexualpädagogik als auch an die interessierte Öffentlichkeit. Er ist im Psychosozial-Verlag erschienen und kann für 39,95 Euro (zzgl. 3,95 Euro Versandkosten) im Internet bestellt werden unter:
www.maennergesundheitsbericht.de.

 


Veröffentlicht am: 09.05.2017

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