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Fahrradbeleuchtung aus dem "Nichts"

Mikrogeneratoren versteckt in Bremsklötzen

Was sich zunächst nach Pseudowissenschaft oder Fake-Meldung  anhört, basiert auf einem physikalischen Prinzip, das besonders gut für nicht-magnetische Aluminiumfelgen - und damit für fast alle Fahrräder- funktioniert: Per Wirbelstrominduktion sorgt ein Magnetrad im Inneren des Generators dafür, dass bei Felgenbewegung über einen Luftspalt in der Felge temporäre Magnetfelder entstehen, die den Generator wie von Geisterhand in Betrieb versetzen. 

Diese etwa 10g leichten Generatoren sind so klein, dass sie sich samt LED-Beleuchtungseinheit in Bremsklötzen für alle marktübliche Felgenbremsen unterbringen lassen. Für eine dauerhafte Fahrradbeleuchtung reicht es nun aus, bestehende Bremsklötze durch die leuchtenden Bremsklötze "Magnic Microlights" der deutschen Firma Magnic Innovations (www.magnclight.com) zu ersetzen, ohne irgendwelche weiteren Extras an den Rädern anzubringen. Eventuell abgenutzte Bremsgummis können später separat getauscht werden.    

Um den Vorteil gegenüber einer Batteriebeleuchtung besser einschätzen zu können, hilft folgender Vergleich:  Im Laufe einer 20-stündigen Radfahrt hat ein Radfahrer für die Rundumbeleuchtung seines Rades mitvier "Magnic Microlights"  einen erhöhten Tretaufwand, der dem Energiegehalt eines Stücks Vollmilchschokolade (6g) entspricht (34
kcal). Um eine entsprechende 20-stündige Beleuchtung mit Batterielampen zu erreichen,  wären 10 hochwertige Mignonzellen erforderlich, deren gesamter Energieinhalt (je 4 Wh pro Batterie) lediglich dem eines kleinen Stücks Schokolade entspricht!    

Als zusätzliches Bonbon leuchten die "Bremslichter" ähnlich wie KFZ-Lampen beim Bremsen deutlich auf und warnen so den nachfolgenden Verkehr. Im Stillstand liefert ein interner Speicherkondensator Strom für ein vierminütiges Standlicht. Gerissene Lampenkabel, leere Batterien oder Akkus oder unbeleuchtete Sport- oder Kinderräder, die bislang für reichlich Unsicherheit bei einsetzender Dunkelheit oder schlechter Sicht sorgen, könnten damit bald der Vergangenheit angehören.

Mittels einer Crowdfunding Kampagne auf der Plattform Kickstarter sind die Lampen ab Juni vorbestellbar, wobei die
Auslieferung der ersten Exemplare für den Herbst geplant ist. Wer den Start der Kampagne aufmerksam verfolgt, kann sich als einer der ersten 1000 Unterstützer ein Komplettset aus zwei Vorderlichtern und zwei Rücklichtern für nur einen Euro sichern, das ansonsten für ca. 60 Euro in den Handel kommen soll.

Foto: obs/Magnic Innovations GmbH & Co KG

 


Veröffentlicht am: 10.05.2017

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